| Graureiher | ||||||||||||
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| Ardea cinerea 2 (Marek Szczepanek).jpg | ||||||||||||
| : | Vögel (Aves) |
| : | Schreitvögel (Ciconiiformes) |
| : | Reiher (Ardeidae) |
| : | Tagreiher (Ardeinae) |
| : | Ardea |
| : | Graureiher |
Er ist in den milderen Regionen Europas und Asiens zu finden, außerdem im gesamten südlichen Afrika mit Ausnahme der südlichen Küstennamib. In überwiegend eisfreien Regionen ist er ein Standvogel, in den anderen Gebieten zieht er im Winter weiter südlich. In Deutschland ist er überwiegend ein Standvogel. In strengen Wintern, bei denen viele freie Wasserflächen einfrieren, sind die Verluste der Population sehr hoch.
Der Graureiher hält sich besonders gerne an seichten, durchwachsenen kleinen Tümpeln und Teichen auf, die möglichst umbuscht und umwaldet sind, z.B. Sölle in Mecklenburg-Vorpommern
In neuster Zeit dringt er immer mehr in städtische Gebiete vor, wo er heute sogar oft in den Innenstädten beobachtet werden kann. Er bildet auch gemeinsame Gruppen mit Seidenreihern (wie zum Beispiel in der Poebene in Norditalien)
Er gleicht mit diesem Aussehen sehr dem nordamerikanischem Kanadareiher, der dort eine ähnliche ökologische Nische wie der europäische Graureiher besetzt.
Das Nest ist ein großer, nicht sehr stabiler Bau aus Reisig in den Wipfeln der Bäume. Das Gelege besteht aus vier bis fünf hell blaugrünen Eiern. Die mäßige Bauweise des Nestes wird darauf zurückgeführt, dass der Reiher vor noch nicht allzu langer Zeit nur am Boden brütete. Als Beleg dafür wird angeführt, dass man beispielsweise in Holland Reiherkolonien in großen Schilfbeständen findet.
Die Sterblichkeit der Jungreiher ist während der Nestzeit sehr groß. Es wird geschätzt, dass in den ersten sechs Monaten 70% der Jungtiere sterben. Überleben Graureiher ihre Jugendmonate, können sie bis zu 24 Jahre alt werden.
Ebenso bemerkenswert ist das vermehrte Vorkommen von Graureihern mitten in Wuppertal unter der Schwebebahn an den Ufern der Wupper. Nach einem erfolgreichen Wasserschutzprogramm in den 70er und 80er Jahren gelang es, die Wasserqualität der Wupper enorm zu steigern und sie dadurch wieder für Fische bewohnbar zu machen. Über die Jahre zog diese Maßnahme mehrere Graureiherpärchen an, die heute an der Wupper leben und regelmäßig von der Wuppertaler Schwebebahn aus beoabachtet werden können.
Bloureier | Сива чапла | Bernat pescaire | Volavka popelavá | Crëyr Glas | Fiskehejre | Grey Heron | Griza ardeo | Harmaahaikara | Héron cendré | Ielreager | Szürke gém | Ardea cinerea | アオサギ | Pilkasis garnys | Burung Seriap | Blauwe reiger | Gråhegre | Czapla siwa | Volavka popolavá | Gråhäger | 苍鹭
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