Der Grasshopper-Club Zürich (abgekürzt GC oder GCZ) ist ein polysportiver Schweizer Verein aus Zürich. Er wurde 1886 als Fussballclub gegründet. Seit der Gründung wird das blau-weisse Trikot getragen, welches die Farben der Stadt und des Kantons darstellt.
Die älteste und bekannteste Sektion des Grasshopper-Club ist die Fussball-Abteilung. Weniger bekannt ist, dass der GCZ auch in anderen Sportarten vertreten ist. Im Handball sind die Zürcher in der höchsten Liga und ebenfalls Rekordmeister. Die Ruder-Sektion hat schon Olympiasieger hervorgebracht. Im Eishockey wurde der GCZ 1965 Schweizer Meister. Im Landhockey ist man häufig im Europacup anzutreffen. Verschiedene Nationalspieler nehmen in der Sektion Unihockey teil. Daneben ist der GCZ auch im Curling, Squash und Tennis aktiv. Der Zentralpräsident des gesamten Klubs ist Rolf Dörig.
| Grasshopper-Club Zürich, Sektion Fussball | ||||||||||||||||||
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| Vereinsdaten | ||||||||||||||||||
| Gründung | 1. September 1886 | |||||||||||||||||
| Adresse Kontakt | Hardturmstrasse 321 8005 Zürich Tel.: 044 447 46 46 | |||||||||||||||||
| Vereinsfarben | Blau-Weiss | |||||||||||||||||
| Fussball-Abteilung | ||||||||||||||||||
| Spielklasse | Super League | |||||||||||||||||
| Spielstätte | Hardturm (17'600 Plätze) | |||||||||||||||||
| Präsident | Walter A. Brunner | |||||||||||||||||
| Trainer | Krassimir Balakov | |||||||||||||||||
| Spielkleidung | ||||||||||||||||||
| Trikot_linker_Arm.png | Trikot_Brust_Links.png | Trikot_Brust_Rechts.png | Trikot_rechter_Arm.png |
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| 1. Wahl | |||
| Trikot_linker_Arm.png | Trikot_Brust.png | Trikot_rechter_Arm.png |
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| 2. Wahl | ||
Danach wurden weitere Freundschaftsspiele bestritten, darunter 1893 das erste Fussballspiel einer Schweizer Mannschaft auf deutschem Boden. Gegen das damals deutsche Strassburg resultierte ein 1:0-Sieg.
1899/1900 endete auch die erste nach Punktesystem ausgetragene Meisterschaft mit GC als Meister. Nach zwei weiteren Meistertiteln folgten schwere Zeiten. Es stand kein Spielterrain mehr zur Verfügung und 1909 trat GC sogar aus dem Schweizerischen Fussball Verband (SFV) aus. 1916 war GC wieder bereit, dem SFV beizutreten und der Verband entsprach dem umstrittenen Gesuch, sofort wieder in der höchsten Spielklasse antreten zu dürfen.
Nach einem weiteren Meistertitel 1921 wurde 1926 erstmals der Schweizer Cup ausgetragen. Auch diese Trophäe holten die Stadtzürcher mit einem 2:1-Sieg gegen den FC Bern im Final. Ein Jahr später gewannen die Hoppers zum ersten Mal das Double. 1931 wurde der GCZ von Fussballexperten aus ganz Europa zur viertstärksten europäischen Mannschaft gewählt. Ein paar Jahre später begann die Ära von Karl Rappan und Fredy Bickel.
- | Runde | Hinspiel | Rückspiel | - | 1/32-Finale | BK Frem 0:2 GCZ | GCZ 6:1 BK Frem | - | 1/16-Finale | Inter Bratislava 1:0 GCZ | GCZ 5:1 Inter Bratislava | - | Achtelfinale | Dinamo Tiflis 1:0 GCZ | GCZ 4:0 Dinamo Tiflis | - | Viertelfinale | Eintracht Frankfurt 3:2 GCZ | GCZ 1:0 Eintracht Frankfurt | - | Halbfinale | GCZ 3:2 SC Bastia | SC Bastia 1:0 GCZ |
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Der nächste Meisterschaftsgewinn folgte 1981 mit drei Punkte vor Servette. Auch dieser Titel wurde von einer starken Leistung im UEFA-Cup begleitet. Man besiegte den dänischen Verein Kjøbenhavns Boldklub, den portugiesischen FC Porto, die Italiener von AC Torino und scheiterte wieder an einem französischen Klub, diesesmal im Viertelfinale gegen den FC Sochaux.
Ein Jahr später holte sich Servette endlich den Meistertitel und der GCZ schaffte es nur auf Rang 6. Die nächsten Erfolge feierte man im Cup und auch dort schaffte man einen Titelhattrick. Finalgegner waren 1988 FC Schaffhausen (2:0), 1989 FC Aarau (2:1) und 1990 Neuchâtel Xamax (2:1).
Vor der Saison 1985/86 machte dann die Meldung Furore, dass die Stadtzürcher als letzter NLA-Klub jetzt auch mit einem Trikotsponsor (Nissan) auflaufen würden. Und 1989/90 war der GCZ unter dem Trainer Ottmar Hitzfeld auch in der Meisterschaft wieder erfolgreich: Man stand zusammen mit Lausanne nach der Finalrunde punktgleich an der Tabellenspitze, diesmal entschied einzig die höhere Punktzahl nach der Qualifikation (erste 22 Runden). Somit holte sich der Grasshopper-Club das Double. Adrian De Vicente war der Topskorer der Hoppers, musste sich aber im Kampf um den Torschützenkönig dem beim FC St. Gallen spielenden Chilenen Ivan Zamorano geschlagen geben.
In der nächsten Saison (1990/91) wurde nachgedoppelt. Die drei Punkte Rückstand auf FC Sion nach der Qualifikation wurden aufgeholt und man durfte sich erneut Schweizer Meister nennen. Ottmar Hitzfeld verabschiedete sich mit diesem Titel und wechselte zu Borussia Dortmund.
Die letzte Chance auf einen Europacup-Platz führte nur noch über den Schweizer Cup. Doch auch dort verloren sie gegen FC Lugano mit 4:1. Der Ligaerhalt wurde zwar geschafft, aber Beenhakker musste gehen. Auch Ciriaco Sforza verliess den Klub zum 1. FC Kaiserslautern. Neuer Trainer wurde der vom FC Wil geholte Christian Gross.
In der Saison 1994/95 wurde eine neue Mannschaft geformt. Zwar flog man im Europacup relativ früh gegen Sampdoria Genua aus, doch man startete stark in die Meisterschaft. Schon drei Spiele vor Saisonende sicherte sich der GCZ mit einem 1:0 Sieg gegen den FC Basel den Meistertitel. Das Cupfinale verlor man gegen den FC Sion mit 2:3.
Die Saison 1995/96 begann schwach. Nur vier Punkte wurden aus den ersten drei Spielen geholt. Nun kam es zum Qualifikationsspiel für die neu geformte UEFA Champions League. Im Hinspiel gegen Maccabi Tel Aviv kam man nicht über ein enttäuschendes 1:1 hinaus. In Tel Aviv war es Alexandre Comisetti, der mit seinem goldenen Tor in der 4. Minute den 0:1 Sieg und damit die Champions League-Qualifikation sicherstellte.
Der mit Spannung erwartete Auftakt gegen Ferencvaros Budapest ging jedoch mit 0:3 klar an die ungarischen Gäste. Gegen Real Madrid verlor man beide Spiele und gegen Ajax und Ferencvaros gabs noch je einen Punkt (0:0 gegen Ajax und 3:3 in Budapest). In der Winterpause der Schweizer Meisterschaft lag der GCZ einen Punkt vor dem FC Sion und verstärkte seinen Sturm mit dem Transfer von Kubilay Türkyilmaz. Dieser trug mit seinen Toren entscheidend zum Erfolg bei. Der Grasshopper-Club schaffte die Titelverteidigung mit fünf Punkten Vorsprung auf Sion. Marcel Koller, der mit 13 Jahren zum GCZ wechselte und dem Klub seither treu blieb, beendete nach der Europameisterschaft 1996 seine Spielerkarriere. Für die nächste Saison wurde der Sturm mit dem rumänischen Torschützenkönig Viorel Moldovan weiter verstärkt. 1996/97 startete GCZ erneut schwach in die Saison. Besonders bitter war dabei die Heimniederlage im Stadtderby gegen den FC Zürich. Drei Siege in Folge stimmten dann aber zuversichtlich für das Champions League Qualifikationsspiel gegen Slavia Prag. Und tatsächlich landeten die Hoppers einen überraschenden 5:0-Kantersieg. Ein weiterer 1:0 Sieg in Prag bedeutete eine ungefährdete Qualifikation. Die Gegner in den Gruppenspielen hiessen Rangers F.C., Ajax und AJ Auxerre. Der Grasshopper-Club Zürich schlug zum Auftakt die Rangers aus Glasgow mit ihrem Starspieler Paul Gascoigne 3:0. Nun ging es in die neu gebaute Amsterdam Arena zum Vorjahresfinalisten Ajax. Dort schoss Murat Yakin einen indirekten Freistoss aus 40 Metern ins Netz. Dieses aussergewöhnliche Tor entschied die Parte und der Sieg galt als Sensation. Es war die erste Niederlage von Ajax in der neuen Arena überhaupt. Eine 0:1-Niederlage in Auxerre wurde durch einen 3:1 Heimsieg gegen dieselbe Mannschaft kompensiert. Die Tür zum Viertelfinale stand weit offen. Nach einer 2:1-Niederlage in Glasgow brauchte man im letzten Heimspiel gegen Ajax noch einen Punkt. Der beste Stürmer der Hoppers, Kubilay Türkyilmaz, fiel jedoch aus. Trotz Grosschancen und Pfostentreffern der Zürcher schoss Patrick Kluivert Ajax in die Viertelfinals und den Schweizer Rekordmeister aus dem Wettbewerb. Die Enttäuschung war bei den Anhängern gross.
In der Meisterschaft zeichnete sich inzwischen ein Vierkampf zwischen FC Sion, Neuchâtel Xamax, Lausanne-Sport und dem Grasshopper-Club um den Titel ab. Trotz Siegen gegen Lausanne und Xamax verlor man zu Hause vor 20'000 Zuschauern gegen Sion mit 1:2. Die Meisterschaft war zugunsten von Sion entschieden und der GCZ beendete die Saison auf dem dritten Rang. Während man in der Meisterschaft 1997/98 lange nach seiner Form suchte, setzte man sich in der UEFA Cup Qualifikation gegen Coleraine (Nordirland) und Brann Bergen (Norwegen) durch. Nun ging es nach Kroatien zu Dinamo Zagreb. Das spektakuläre Spiel endete 4:4. Trotz guter Ausgangslage ging Dinamo im Rückspiel in Zürich schnell mit 2:0 in Führung. Mats Gren und Pascal Zuberbühler sahen die rote Karte, sodass Verteidiger Boris Smiljanic ins Tor musste. Robert Prosinecki machte die 0:5-Blamage mit zwei verwandelten Elfmetern in der Schlussphase perfekt.
In der Meisterschaft fand man aber zu seiner Form. Völlig überraschend kam dann der Wechsel von Trainer Christian Gross zu Tottenham Hotspur. Hanspeter Latour wurde Interimstrainer. Man überwinterte mit zwei Punkten Vorsprung auf Lausanne-Sports. Auch Viorel Moldovan verliess den Klub nach England und wechselte für neun Millionen Schweizer Franken zu Coventry City. Sein Abgang war legendär, denn "Das isch de Fuessballer Moldovan gsi." (Hochdeutsch: "Das war der Fussballer Moldovan.") war die falsche Antwort im Schweizer TV-Quiz "Risiko", die erst bei der übernächsten Frage passend gewesen wäre. Der Betrug fiel auf und wurde von den Boulevard-Medien zum Skandal gemacht. Nachfolger von Trainer Christian Gross wurde Rolf Fringer. Man schied im Cup aus, aber die Meisterschaft konnte bereits drei Runden vor Schluss mit einem 2:1 Sieg im Derby gegen den FC Zürich gefeiert werden. Schlussendlich bedeuteten 16 Punkte Vorsprung den 25. Meistertitel.
Nächster Gegner war Fiorentina mit dem argentinischen Star Gabriel Batistuta. Das Hinspiel im Hardturm ging mit 0:2 an die Italiener. Das Rückspiel musste aufgrund einer Stadionsperre in Salerno ausgetragen werden. In der Halbzeit explodierte ein Knallkörper neben einem Linienrichter. Der Schiedsrichter pfiff das Spiel nicht mehr an und der GCZ erreichte forfait die nächste Runde. Da der Rasen im Heimstadion sehr in Mitleidenschaft gezogen wurde, spielte man das Achtelfinale gegen Girondins Bordeaux im Letzigrund. Nach einem 3:3 ging das Rückspiel torlos aus und damit war der GCZ ausgeschieden. In der Meisterschaft lag man in der Winterpause auf Platz 2 hinter Servette. Die Hoppers spielten immer stärker und ein Unentschieden im letzten Spiel der Saison zwischen Lausanne und Servette hätte dem GCZ zum Titel gereicht. Aber Servette siegte und war damit neuer Schweizer Meister. Auch im Cup konnte die Saison nicht gerettet werden. Lausanne-Sports besiegte den Grasshopper-Club im Finale mit 2:0. Nach der Saison gab es für die Stadtzürcher einen weiteren Schicksalsschlag. Die grösste Klublegende aller Zeiten, Fredy Bickel, verstarb am 18. August 1999.
Der Klub war mittlerweile hoch verschuldet. In der Sommerpause 1999 kam es zum grossen Umbruch. Eine Investorengruppe von Schweizer Wirtschaftsgrössen übernahm die Aktienmehrheit, Präsident Romano Spadaro wurde von Peter Widmer beerbt. Neuer Trainer wurde der Engländer Roy Hodgson, ausserdem verpflichtete man Stéphane Chapuisat. In der Meisterschaft startete der Stadtklub mittelmässig und konnte vorerst nicht mit der Spitze mithalten. Im UEFA-Cup setzte man sich zwar gegen AB Kopenhagen durch, scheiterte aber an Slavia Prag. Im Schweizer Cup flog man nach Elfmeterschiessen gegen den FC Basel früh aus. Der erste Gegner in der Finalrunde der Saison 1999/2000 war der Tabellenführer FC St. Gallen. Man kassierte in der Nachspielzeit das 4:4 und der Anschluss an den späteren Meister St. Gallen war verpasst. Die Leistungen wurden nicht besser und schlussendlich beendete man die Saison auf dem vierten Platz. Der Vorstand setzte jetzt bescheidenere Ziele. Trainer Hanspeter Zaugg sollte langsam ein neues Team aufbauen. Zwar spielte man zu Beginn der Saison 2000/01 sehr unkonstant, aber der Rest der Liga ging es nicht besser. In der Winterpause belegte man Platz 3 und startete eine Transferoffensive: Der Kroate Baturina, der Senegalese Henri Camara, Christoph Spycher und der Uruguayer Richard Nuñez wurden verpflichtet. Nach einigen Spieltagen in der Finalrunde zeichnete sich ein Dreikampf zwischen dem GCZ, FC Lugano und FC St. Gallen ab. Nun kam es zu drei wegweisenden Partien. Nach einem 1:1 gegen Wintermeister Lugano stand das Zürcher Derby an. Richard Nuñez schoss den Grasshopper-Club mit einer überragenden Partie zum 4:2 Sieg. Es folge das schwere Auswärtsspiel im neu errichteten St. Jakob-Park. Ausgerechnet Ex-GCZ-Junior Feliciano Magro schoss vor 33'000 Zuschauern Basel mit 3:1 in Front. In der 90. Minute erzielte Richard Nuñez mit einem direkt verwandelten Freistoss den Anschlusstreffer. Die Hopper warfen nun alles nach vorne und irgendwie landete der Ball in der 93. Minute im Netz, Henri Camara glich zum 3:3 aus. Dank einem Heimsieg gegen Sion war man dem Titel nun sehr nahe. Das letzte Meisterschaftsspiel in St. Gallen war auch der Spitzenkampf und die Entscheidung um den Titel. Der FC St. Gallen wurde, dank zwei Toren von Nuñez, mit 0:4 besiegt. Der zwölf Monate zuvor totgesagte Grasshopper-Club stemmte den Meisterpokal zum 26. Mal in die Höhe.
2001/02 hatte GC wieder die Chance auf die Champions League-Qualifikation. Gegner war der FC Porto. Vor 47'000 Zuschauern spielte man im Stadion Das Antas in Porto 2:2. Im Rückspiel stand es 15 Minuten vor dem Ende 1:2, doch Deco beendete die Träume der Stadtzürcher mit einem weiteren Treffer. Schlussendlich verlor man mit 2:3 und musste im UEFA-Cup weitermachen. Dort besiegte man Dinamo Bukarest (3:1/3:1), FC Twente Enschede (4:1/2:4) und scheiterte schliesslich an Leeds United (1:2/2:2). In der Meisterschaft konnte man den FC Basel zwar in drei von vier Direktbegegnungen schlagen, aber man verschenkte zu viele Punkte gegen die anderen Vereine. In der Winterpause wurde Trainer Hanspeter Zaugg durch Marcel Koller ersetzt. Der Ex-GCZ-Trainer Christian Gross hatte in Basel mittlerweile eine starke Mannschaft zusammengestellt und der erste Meistertitel des FC Basel seit 22 Jahren konnte nicht verhindert werden. Besonders bitter war, dass man auch das Cupfinale im "Joggeli" verlor. Ein Handspenalty in der 113. Minute wurde von Ex-Hopper Murat Yakin zum 2:1-Schlussresultat für Basel verwandelt. Ein kleiner Trost war die Torjägerkrone für Richard Nuñez.
Für die Saison 2002/03 verpflichtete der Grasshopper-Club zwei neue Argentinier. Als Abwehrchef kam Fernando Gamboa, der schon für Klubs wie Colo Colo, River Plate und Boca Juniors gespielt hatte. Und als Stürmertank holte man Antonio Barijho von den Boca Juniors. Die junge Mannschaft von Marcel Koller startete stark in die Meisterschaft. Das erste Spiel gegen den Aufsteiger FC Wil gewann man klar mit 4:1. Man gewann die ersten sechs Spiele und lag in der Winterpause zwei Punkte vor Basel. Im UEFA-Cup schlug man Zenit St. Petersburg (3:1/1:2), scheiterte aber an PAOK Saloniki in der Nachspielzeit (1:1/1:2). Im Cup verlor man das Halbfinale im Elfmeterschiessen in Neuenburg gegen Xamax. In der Meisterschaft lieferten sich die Zürcher und die Basler weiterhin ein Kopf-an-Kopf-Rennen. In der 30. Runde schien dann Basel zum ersten Mal am Grasshopper-Club vorbeiziehen zu können. Die Halbzeitstände waren: Young Boys 0:0 gegen Basel und GCZ 0:2 gegen Xamax. Doch der GCZ glich in der Nachspielzeit zum 2:2 aus, während der FCB mit 2:0 verlor. Weil die Stadtzürcher nicht mehr patzten und das Direktduell ebenfalls 2:2 ausging, wurde der GCZ zum 27. Mal Schweizer Meister. Man lag seit dem ersten Spieltag an der Tabellenspitze und am Schluss einen Punkt vor dem FC Basel.
Die Finalrunde wurde ab der Meisterschaft 2003/04 abgeschafft. Der Grasshopper-Club startete sehr schlecht in die Meisterschaft. Die Champions League-Qualifikation war nach einem 1:0 Heimsieg über AEK Athen dann aber greifbar nahe. Eine bittere 3:1 Niederlage in Athen bedeutete aber einmal mehr, dass es im UEFA-Cup weiterging. Dort schied man gegen Hajduk Split ebenfalls aus (1:1/0:0). Der weitere Meisterschaftsverlauf verlief so miserabel, dass Meistertrainer Marcel Koller nach 12 Runden im Anschluss an einer Niederlage gegen seinen früheren Arbeitgeber FC Wil zurücktrat. Carlos Bernegger übernahm seinen Posten ad interim bis zur Winterpause und wurde dann von Alain Geiger beerbt. Der einzige Lichtblick dieser Saison war der überraschende Halbfinalsieg im Zürcher Derby. Der GCZ lag dabei nach 83 Minuten gegen den FC Zürich hoffnungslos 2:5 im Rückstand. Doch das Spiel wurde nach Verlängerung mit 6:5 gewonnen. In der Meisterschaft rettete man sich auf Rang sieben mit fünf Punkten Vorsprung auf den Abstiegsplatz. Das Cupfinale wiederum passte zur ganzen Saison: Man verlor gegen den späteren Absteiger FC Wil mit 2:3. Am 4. Juni 2004 starb der langjährige GCZ-Förderer und "Gärtner der Nation" Werner H. Spross.
In der Saison 2005/06 starteten die Grasshoppers harzig. Je länger die Meisterschaft dauerte, desto besser spielten sie. Jedoch wurde die Verletzungsliste länger und länger. Die Hoppers beendeten die Herbstrunde auf Rang 3. Im Swisscom-Cup schied man bereits in der zweiten Runde gegen den FC Winterthur aus. Im UEFA-Cup schaffte man gegen Wisla Plock und MyPa Anjalankoski den Einzug in die Gruppenspiele. Dort verloren die Stadtzürcher aber jedes Spiel und beendete die Gruppenspiele auf dem letzten Platz. In der Winterpause wechselte Trainer Hanspeter Latour zum 1. FC Köln und wurde durch den 92-fachen bulgarischen Internationalen Krassimir Balakov ersetzt.
- | Datum | Spielstätte | - | Spielfeld auf dem Sihlhölzli | - | Spielfeld auf dem Tonhalle-Areal (heute Kongresshaus) am Seequai | - | Spielfeld im Quartier Enge | - | Spielfeld an der Bodmergut/Seefeldstrasse | - | 1899 - 1907 | Spielfeld an der Hardstrasse | - | 1907 - 1909 | Spielfeld in Zürich Hardau | - | 1909 - 1929 | Spielfeld an der Hardturmstrasse | - | seit 1929 | Der Hardturm |
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Heute werden die Heimspiele im Hardturm (Kreis 5) ausgetragen. Der Bau eines neuen Stadions mit einem Fassungsvermögen von 30'000 Zuschauern an gleicher Stelle ist geplant. Der Baubeginn ist aufgrund von Rekursen ungewiss. ''Siehe Hardturm.
| Präsident | von - bis |
|---|---|
| Walter Brunner | seit 2005 |
| Thomas Gulich | 2003-2005 |
| Peter Widmer | 1999-2003 |
| Romano Spadaro | 1994-1999 |
| Benno Bernardi | 1991-1994 |
| Fritz Peter | 1987-1991 |
| Dr. Thomas Preiss | 1986-1987 |
| Urs Bender | 1985-1986 |
| Karl Oberholzer | 1974-1985 |
| Werner Brunner | 1973-1974 |
| Dr. Josef Outry | 1971-1973 |
| Albert Fader | 1969-1971 |
| Dr. E. Luk Keller | 1962-1969 |
| Charles Barrier | 1957-1962 |
| Dr. René Bracher | 1955-1957 |
| Eberhard Weiss | 1948-1955 |
| Adolf Jucker | 1947-1948 |
| Dr. Herrmann Hofmann | 1934-1947 |
| Präsident | von - bis |
|---|---|
| J. de Groot | 1918 |
| F. Jenny | 1916-1917 |
| Walter Schoeller | 1915 |
| Hans Walter | 1914 |
| Walter Schoeller | 1910-1913 |
| Fritz Rank | 1909-1910 |
| Walter Fierz | 1909 |
| Frid. Jenny | 1907-1908 |
| Max Arbenz | 1905-1906 |
| Robert C. Westermann | 1898-1903 |
| Hans Wunderly | 1897-1898 |
Der Verein hat seit jeher eine bedeutende Jugendabteilung. Die Grundlage dazu bildet der GC/Campus, ein Schulungs-, Ausbildungs- und Trainingszentrum, welches allen GCZ-Fussballmannschaften zur Verfügung steht. Finanziert wurde das moderne und 20 Millionen Schweizer Franken teure Trainingsgelände von Anhängern und der Stadt Zürich. Es liegt in Dielsdorf und Niederhasli. Aufgrund von finanziellen Schwierigkeiten ist die Nachwuchsarbeit vermehrt ins Zentrum des allgemeinen Interesses gerückt, obwohl der Klub schon seit langer Zeit im Schweizer Nachwuchsbereich führend ist.
Organisierte Anhänger
Einzelne organisierte Fangruppierungen treffen sich in der Ostkurve des Hardturm um die Mannschaft lautstark zu unterstützen.
Donnerstag-Club
Der Donnerstag-Club ist eine, 1964 in Zürich gegründete, einflussreiche Gönnervereinigung des Grasshopper-Club Zürich. Die Mitgliedschaft ist persönlich und auf einen langjährigen Freundeskreis ausgerichtet. Das Ziel ist die Fussballaktivitäten des GCZ moralisch und finanziell zu unterstützen. Die Mitglieder sind Persönlichkeiten der Wirtschaft, selbstständig oder in leitenden Positionen. Die emotionale Beziehung zum Grasshopper-Club und die Freude am Fussball verbindet die 125 Mitglieder, welche sich monatlich treffen. Der Donnerstag-Club gewährleistet dem Stadtzürcher Fussballklub zwar eine gewisse finanzielle Sicherheit, hat aber kein Vermögen und strebt keine eigenmächtigen Korrekturen beim Spielerkader an. Der Präsident des Donnerstag-Club, Walter Brunner, ist seit Januar 2005 auch Präsident des Klubs.
Berühmte Anhänger
21. Mai 1956 - Schweizer Cup - Finale
Grasshopper-Club Zürich - BSC Young Boys 1:0 (0:0)
GC Zürich: Kunz, Koch, Bouvard, Jäger, Frosio, Müller,
Hüssy I, Hagen, Vukosavljevic, R. Ballaman,
Duret, Trainer: Willi Hahnemann
BSC YB: Eich, Bigler, Steffen, Bäriswyl, Häuptli,
Schneiter, Grütter, Zahnd (46. Wirsching),
Meier, Hamel, Scheller, Trainer: Albert Sing
Tore: 1:0 Vukosavljevic (84.)
Schiedsrichter: Gottfried Dienst (Basel)
Zuschauer: 48'000 (Wankdorf, Bern)
8. Juni 1971 - Schweizer Meisterschaft - Entscheidungsspiel
Grasshopper-Club Zürich - FC Basel 4:3 nach Verlängerung (2:2, 1:1)
GC Zürich: Deck, Rüegg, Staudenmann, Citherlet,
Mocellin, André Meyer (46. Noventa), Gröbli,
Ohlhauser, Peter Meier, Grahn,
Schneeberger, Trainer: René Hüssy
FC Basel: Kunz, Mundschin, Kiefer, Fischli,
Ramseier (103. Demarmels), Odermatt, Sundermann,
Benthaus, Balmer, Hauser, Wenger
Tore: 1:0 Ohlhauser (17.) 1:1 Mundschin (23.) 1:2 Wenger (69.) 2:2 Grahn (74.)
3:2 Grahn (97.) 4:2 Meier (107.) 4:3 Benthaus (118.)
Zuschauer: 51'000 (Wankdorf, Bern)
27. Mai 1978 - Schweizer Meisterschaft - Letzter Spieltag
Grasshopper-Club Zürich - FC Basel 4:2 (1:1)
GC Zürich: Berbig, Hey, Thomas Niggl, Montandon
Nafzger, Wehrli, Meyer, Bauer, Elsener,
Ponte, Sulser, Trainer: Helmuth Johannsen
FC Basel: Küng, Mundschin, Fischli (71. Schär), Maradan,
Geisser, Demarmels, Tanner, von Wartburg, Maissen,
Schönenberger (65. Marti), Lauscher
Tore: 1:0 Sulser (39.) 1:1 Tanner (43.) 1:2 Tanner (51.) 2:2 Ponte (53.)
3:2 Elsener (79.) 4:2 Elsener (90.)
Zuschauer: 25'000 (Hardturm, Zürich)
25. September 1996 - UEFA Champions League - Gruppe A
AFC Ajax - Grasshopper-Club Zürich 0:1 (0:0)
AFC Ajax: Van der Saar, Santos, Ronald De Boer, Frank De Boer,
Blind, Musampa, Overmars, Juan, Bogarde,
Babangida, Litmanen, Trainer: Louis van Gaal
GC Zürich: Zuberbühler, Gren, Thüler, Haas, Gämperle,
Vogel, Yakin, Lombardo, Esposito, Magnin,
Moldovan, Trainer: Christian Gross
Tore: 0:1 Yakin (59.)
Zuschauer: 42'000 (Amsterdam Arena)
03. März 2004 - Schweizer Cup - Halbfinale
Grasshopper-Club Zürich - FC Zürich 6:5 n.V. (1:3, 5:5)
GC Zürich: Borer, Lichtsteiner (75. Da Silva), Castillo, Denicola,
Ziegler (65. Alfred), Cabanas (81. Mitreski),
Tararache, Spycher, Eduardo,
Petric, Nuñez, Trainer: Alain Geiger
FC Zürich: Taini, Dal Santo, Nef, Filipescu, Chihab,
Schneider, Dzemaili, Petrosyan (90. Yasar),
Di Jorio (18. Da Sousa), Gygax,
Keita (74. Palas), Trainer: Favre
Tore: 0:1 Gygax (6.) 0:2 Eigentor Ziegler (12.) 1:2 Petric (37.) 1:3 Gygax (44.)
2:3 Eduardo (57.) 2:4 Gygax (61.) 2:5 Cesar (61.) 3:5 Eduardo (83.)
4:5 Eduardo (89.) 5:5 Petric (90.) 6:5 Nunez (95.)
Schiedsrichter: Urs Meier
Zuschauer: 11'200 (Hardturm, Zürich)
Zehn Jahre nach dem GCZ wurde der FC Zürich ins Leben gerufen. Am 20. November 1897 fand das erste Stadtzürcher Derby statt. Der Grasshopper-Club besiegte den FCZ mit 7:2. Als der GCZ 1909 zwischenzeitlich aus dem Verband austrat, änderte der FCZ die Klub- und Trikotfarben von rot-weiss auf blau-weiss, was traditionell die Farben der Hoppers sind. Diese Anekdote führt noch heute zu Missstimmigkeiten zwischen den beiden Klubs. Die Rivalität übertrug sich dadurch auch auf ausserhalb des Fussballfeldes. Dies wurde durch die Tatsache verstärkt, dass der GCZ eher von der bürgerlichen Schicht, der FCZ von den Arbeitern und Bauern unterstützt wurde. Eine soziale Grenze, die inzwischen allerdings weitestgehend verschwunden ist.
Die Stadien der beiden Vereine - das Hardturm des GCZ und das Letzigrund des FCZ - liegen sehr nahe beieinander. Dazwischen liegen die Bahngeleise der SBB. Spieler, die "über die Geleise" wechselten, gab es wegen der Rivalität jahrzehntelang nicht. Als beispielsweise der heutige Schweizer Nationaltrainer Jakob Kuhn vom FCZ zu den Grasshoppers wechselte, war der Volkszorn derart heftig, dass der Mittelfeldspieler nach nur zwei Monaten nolens volens wieder zu seinem Stammklub zurückkehrte. Noch vor gut zehn Jahren waren Spieler, die "über die Geleise" wechselten, bei ihrem Ex-Klub ausgesprochen unbeliebt. Mittlerweile hat sich dieser Aspekt erbitterter Rivalität deutlich abgeschwächt.
Nachdem beide Stadien in den nächsten Jahren komplett neu erbaut werden, zuerst das Letzigrund und anschliessend das Hardturm, werden die beiden Vereine in den kommenden Jahren in demselben Stadion ihre Heimspiele austragen.
Der Klassiker - Grasshopper-Club Zürich versus FC Basel
Die Abneigung zwischen dem Grasshopper-Club Zürich und dem FC Basel ist stark geprägt von der Rivalität zwischen den Städten Zürich und Basel. Der Klassiker gilt im Schweizer Fussball als Höhepunkt der Saison.
Heute spielen die Damen wie auch die Herren in der Nationalliga A des Interclubs. Die Herren gewannen 2004 den schweizer Titel. Unter anderem spielen Vasilis Mazarakis (ATP 165), Michael Lammer (ATP 220) und Yuri Schukin (ATP 225) beim Grasshopper-Club.
Die Herren konzentrierten im Gegensatz zu den Damen auf ihre Auslandeinsätze und vernachlässigten die Schweizer Meisterschaft. So konnten sie ihren nächsten Titel erst 1938 wieder holen. 1945 holten die Damen ihren siebten Titel. Dies war der letzte des GCZ für 40 Jahre.
Nachdem die Stadtzürcher neben der Feldmeisterschaft auch in der Hallenmeisterschaft teilnahmen, schafften 1986 die Herren den zweiten Rang im inoffiziellen Europacup der Landesmeister. Sowohl die Damen wie auch die Herren wurden mehrfach Schweizer Hallenmeister. 1992 gewann der GCZ nach einer fünfzigjährigen Durststrecke wieder die Feldmeisterschaft der Herren.
2003 verpassten die GCZ-Herren die Bronzemedaille im Europacup nur knapp.
Die Herren wie auch die Damen spielen in der Nationalliga A.
Der Grasshopper-Club wurde bei den Herren achtfacher Hallenmeister und siebenfacher Feldmeister. Die Damen kamen auf neun Feld- und sieben Hallentitel.
In der Zeit zwischen 1964 und 1977 prägte der norwegische Weltklassehandballer Arild Gulden, der auch in der Sektion Fussball mitmachte, das Geschehen und mit ihm konnte der GCZ viele Meistertitel, sowohl im Fussball als auch im Handball, holen.
Nachdem die Stadtzürcher in den 1980er-Jahren trotz des Engagement des Trainers Vlado Stenzel, der vorher mit Jugoslawien Olympiasieger und mit Deutschland Weltmeister wurde, in die NLB abgestiegen waren, konnten sie 1991 nach dem Wiederaufstieg ihren 21. Meistertitel im Handball holen.
In der Saison 2005/06 wurden sie hinter den Kadetten Schaffhausen zum fünften mal in Serie Vize-Schweizermeister.
| GCK Lions | |
|---|---|
| Gründungsjahr: | 1932 |
| Vereinsfarben: | blau, weiss |
| Grösste Erfolge: | |
| Eishalle: KEK Küsnacht | |
| Kapazität: | 2'800 Zuschauer |
Der GCZ war bis 1945, 1946 bis 1957 sowie 1963 bis 1968 jeweils in der Nationalliga A. Dazwischen war man jeweils in der Nationalliga B. 1965 wurde man Schweizer Meister.
1967 stiegen sie wiederum in die NLB ab. 1971 daraufhin wurden sie sportlich in die 1. Ligarelegiert. Nach einem Intermezzo 1982/83 in der NLB fielen sie 1984 für vier Jahre gar in die 2. Liga hinunter. Seit 1993 hat sich der GC wieder in der NLB etabiliert.
2000 erfolgte die Fusion mit dem SC Küsnacht und die GCK Lions AG (GCK Lions Eishockey AG) wurde gegründet. Spielort ist die 1994 erstellte, 2'800 Zuschauer fassende Eishalle KEK Küsnacht.
Der Schwerpunkt der Sektion Eishockey liegt im Nachwuchs.
Die GC Eishockey-Sektion war Initiantin des Zusammenschlusses mit dem ZSC und tragendes Mitglied in der sportlich äusserst erfolgreichen ZLE-Pyramide, der Betriebsgesellschaft von ZSC Lions und GCK Lions.
Die Herren des GCZ spielen in der NLA. Unter anderem stehen der tschechische Nationalspieler Aleš Jakubek oder der Schwede Michel Kamerer unter Vertrag. Bekanntester Spieler der noch jungen Vereinsgeschichte war Niklas Jihde. 2005 kehrte der schwedische Weltklassespieler in seine Heimat zurück und wurde da bereits in der ersten Saison mit AIK Stockholm Meister.
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