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Der Begriff grafisches Primitiv oder einfach Primitiv wird in der Computergrafik verwendet. Er bezeichnet zwei- oder dreidimensionale geometrische Formen, die in einem Programm, das mit Computergrafiken umgeht, als Datenstruktur fest definiert sind. Aus diesen meist einfachen Primitiven lassen sich kompliziertere Formen zusammensetzen. Ein der deutschen Sprache besser angepasster Begriff ist grafische Grundform oder Raumbezugsgrundform. (Siehe auch ISO 19107)

Beispiele und Anwendungen


Welche Formen zu grafischen Primitiven gehören, hängt vom verwendeten Programm ab. In der 2D-Computergrafik sind Punkte, Strecken, Polygone, Kreise und Ellipsen gebräuchlich. In der 3D-Computergrafik sind Dreiecke oder Polygone die gebräuchlichsten Primitiven, wenngleich auch Punktwolken und weitere Formen Verbreitung finden.

Primitiven werden bei vektorbasierter Grafikbearbeitungssoftware und 3D-Modellierungswerkzeugen verwendet. In der 2D-Computergrafik gibt es für Primitiven Algorithmen zur Rasterung; in der 3D-Computergrafik werden sie von Renderern verwendet.

Computergrafik | Geometrie

Geometric primitive

 

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