Gottlieben ist eine Gemeinde im Bezirk Kreuzlingen des Kantons Thurgau in der Schweiz. Sie liegt am Ufer des Seerheins, der die beiden Teile des Bodensees (Obersee und Untersee) verbindet. Ihre Lage an der Schifffahrtslinie und das malerische Ortsbild, das aus Fachwerkhäusern geprägt ist, machen sie im Sommer zu einem beliebten Tourismusziel.
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Im Schwabenkrieg nahm Bischof Hugo von Hohen-Landenberg eine kaiserliche Besatzung im Schloss Gottlieben auf und duldete trotz seiner Neutralitätserklärung, dass auf die Eidgenossen geschossen wurde, was dazu führte, diess diese die bischöfliche Burg Kastell oberhalb Tägerwilen verbrannten. In der Folge verliess der Bischof Gottlieben für immer und hatte von da an seine Residenz in Meersburg. Im Dreissigjährigen Krieg schlug der schwedische Feldmarschall Gustav Horn sein Hauptquartier im Kampf gegen Konstanz in Gottlieben auf.
Am 5. März 1692 versanken bei einem Sturm drei Häuser in den Rhein, ein Unglück, das weitherum zu Reden gab. 1798 wurde auch die Obervogtei Gottlieben aufgehoben, wurde jedoch Hauptort eines Distrikts, bis 1874 Kreuzlingen Bezirkshauptort wurde.
Bekannt ist Gottlieben auch für eine Dessertspezialität, die Gottlieber Hüppen (gefüllte Waffelröllchen).
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