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Wappen Karte
Stadtwappen der Stadt Goslar.gif goslar_nierdersachsen_karte.png
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Goslar
Geografische Lage:
Höhe: 267 m ü. NN Altstadt
763 m ü. NN Wald bei Schalke
Fläche: 92,56 km²
Einwohner: 42.811 (31. Dezember 2005)
Bevölkerungsdichte: 463 Einwohner je km²
Postleitzahl: 38640, 38642, 38644
Telefonvorwahl: 05321, Hahnenklee-Bockswiese 05325
Kfz-Kennzeichen: GS
Gemeindeschlüssel: 03 1 53 005
Stadtgliederung: 12 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Markt 1
38640 Goslar
Website: www.goslar.de
E-Mail-Adresse: stadtverwaltung@goslar.de
Politik
Oberbürgermeister: Dr. Otmar Hesse (SPD)
Goslar ist Große selbständige Stadt und Kreisstadt des Landkreises Goslar in Niedersachsen und Weltkulturerbe der UNESCO. Die Stadt Goslar vergibt in Zusammenarbeit mit dem Verein zur Förderung moderner Kunst Goslar, jährlich den Goslarer Kaiserring, einen der weltweit bedeutendsten Kunstpreise.

Geografie


Geografische Lage

Die Stadt liegt im Nord-Westharz. Durch Goslar fließt die Gose, die allerdings ab dem Stadtgebiet Abzucht heißt, ein Nebenfluss der Oker. In der Nähe liegen die Granetalsperre und die Okertalsperre. Die nächsten größeren Städte sind Bad Harzburg und Wernigerode etwa 10 km und 27 km östlich gelegen. In südlicher Richtung, über den Harz hinweg, ist in etwa 25 km Entfernung Osterode. Im Norden liegt in einer Entfernung von etwa 16 km die Stadt Salzgitter, im Westen in 10 km Entfernung die Stadt Langelsheim.

Stadtgliederung

Die Stadt Goslar besteht aus folgenden Stadtteilen:
  • Altstadt (Ober- und Unterstadt / Innenstadt)
  • Hahndorf, im Norden Goslars mit dörflichem Charakter. Das Klostergut Grauhof befindet sich östlich von Hahndorf.
  • Hahnenklee-Bockswiese, Heilklimatischer Kurort im Oberharz mit Erholungs- und Erlebnismöglichkeiten.
  • Jerstedt, landwirtschaftlich geprägtes Dorf in Goslars Norden.
  • Jürgenohl, Wohnviertel nördlich der Altstadt.
  • Kramerswinkel, Wohnviertel nord-östlich der Alstadt.
  • Ohlhof, Wohnsiedlung nord-östlich von Goslar.
  • Oker, industriell geprägter Stadtteil, großindustrielle Produktionsstätten befinden sich in Oker, darunter H.C. Starck.
  • Sudmerberg, Wohnsiedlung östlich von Goslar.
  • Georgenberg und Kattenberg, Wohnviertel nahe der Altstadt.
  • Siemensviertel, Rosenberg und Rammelsberg, Wohnviertel südlich der Altstadt.
  • Steinberg, Wohnviertel westlich der Altstadt.
  • Baßgeige, Gewerbegebiet nord-westlich der Altstadt.

Geschichte


Schon seit römischen Zeiten war der Harz eine der wichtigsten erzfördenden Regionen Europas. So entstanden im Harz und am Rande des Harzes Siedlungen, wo Metalle aus dem Erz gewonnen und veredelt wurden. Archeologische Funde aus England belegen, dass viele der angelsächsischen Grabbeigaben, wie ein unter einem Londoner Parkplatz gefundenes Schwert, ihren Ursprung im Harz hatten.

Aus einer dieser am Nordrand des Harzes gelegenen Siedlungen ging wohl Goslar hervor. Goslar wurde offiziell 922 durch Heinrich I. gegründet. Schon im 11. Jahrhundert wurde eine Kaiserpfalz durch Heinrich II. in der Stadt gebaut. Grund war das nahe reichhaltige Silberbergwerk im Rammelsberg. Zu dieser Zeit gelangte eine Silbermünze aus Goslar bis zu den Färöern, wie der Münzfund von Sandur belegt. Erweitert wurde die Pfalz durch Heinrich III.. Sie war damit die größte Pfalzanlage der Salier. Die Stadt wurde daraufhin ein wichtiger Herrschaftsort des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation. Hier fanden Reichstage statt und oft wurde die Stadt von Kaisern und Königen besucht. Nach dem letzten Besuch eines Königs (Wilhelm von Holland) im Jahre 1253 entwickelte sich Goslar zu einer Freien Reichsstadt und wurde Hansestadt.

Zwischen 1530 und 1657 fielen in den Hexenprozessen 28 Menschen den Hexenverfolgungen zum Opfer.

Goslar war während des Dreißigjährigen Krieges zunächst auf der kaiserlichen Seite. Mit dem Restitionsedikt von 1629 übernehmen die Jesuiten den Dom und die Kaiserpfalz. Goslar wird daher im Jahre 1632 vom schwedischen König Gustav II. Adolf für die Konspiration mit dem Feind bestraft. Im Goslarer Akkord 1642 wird Goslar vom Kaiser abgetreten und fällt den Welfen zu.

Durch den Reichsdeputationshauptschluss im Jahre 1803 verlor Goslar seinen Status als Freie Reichsstadt und wurde vorübergehend preußisch. Im Jahre 1807 wurde Goslar durch den Frieden von Tilsit dem von Napoleon gegründeten Königreich Westfalen zugeteilt. Nach den napoleonischen Kriegen wurde Goslar durch den Wiener Kongress dem Kurfürstentum bzw. Königreich Hannover zugesprochen. Im Jahre 1824 besucht der Dichter Heinrich Heine die Stadt Goslar und schreibt in seinem Werk Harzreise über Goslar: "Aber seit die Muhme tot ist, können wir ja nicht mehr gehn, nach dem Schützenhof zu Goslar, dorten ist es gar zu schön." Im 19. Jahrhundert lag die Stadt wirtschaftlich am Boden und viele historische Gebäude wurden abgerissen, darunter auch der Dom. Aus dieser Krise wurde die Stadt erst wieder durch die Reformen Christian von Dohms erweckt.

Von 1936 bis 1945 hatte Goslar den nationalsozialistischen „Ehrentitel“ „Reichsbauernstadt“.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 gehörte Goslar zur Britischen Besatzungszone. Die britische Militärverwaltung richtete ein DP-Lager ein zur Unterbringung so genannter Displaced Persons (DP). Das Lager wurde von einem Team (Team 2913) der UNRRA betreut.

In den 60er und 70er Jahren kamen die ersten südeuropäischen „Gastarbeiter“ nach Goslar und arbeiteten vor allem bei der Fa. Odermark und den Unterharzer Berg- und Hüttenwerken, später Preussag AG Metall.

Das Silbererzbergwerk im Rammelsberg (635 m) wurde im Jahre 1988 stillgelegt. Heute befindet sich dort das Museum und Besucherbergwerk Rammelsberg. Seit 1992 steht die mittelalterliche Altstadt von Goslar und der Rammelsberg auf der UNESCO-Liste des Kultur- und Naturerbes der Menschheit (s. Weltkulturerbe).

Goslar_Kaiserworth_und_Rathaus_(1890-1900).jpg Durch die niedersächsische Gebiets- und Gemeindereform 1973 wurde die bis dahin selbstständige Gemeinde Hahnenklee-Bockswiese eingemeindet. Der Stadtteil Hahnenklee (1.200 Einwohner) hat als einziger Stadtteil einen eigenständigen Ortsrat. Der Stadtteil Hahnenklee südlich von der Kernstadt 15 km entfernt (Richtung Clausthal-Zellerfeld) und liegt darüber hinaus 400 m höher. Bekannt ist dieser heilklimatische Kurort durch seine Nordische Stabkirche, der Grabstätte von Paul Lincke, dem Schöpfer der Berliner Operette. Durch die Stadt Goslar wird alle zwei Jahre der Paul-Lincke-Ring verliehen. Auf der ehemaligen Bob- und Rennrodelbahn (Natureisbahn) wurden von 1928 bis 1972 internationale Wettkämpfe ausgetragen.

Einwohnerentwicklung

(jeweils zum 31. Dezember)
  • 1998 - 44.916
  • 1999 - 44.567
  • 2000 - 44.278
  • 2001 - 44.123
  • 2002 - 43.896
  • 2003 - 43.727
  • 2004 - 43.422
  • 2005 - 42.811

Politik


Brusttuch_goslar.jpg

Stadtrat

Der Rat der Stadt Goslar besteht aus 40 Mitgliedern. In der Wahlperiode vom 1. November 2001 bis 31. Oktober 2006 verteilen sich die Sitze wie folgt.
Jahr CDU SPD FDP Bürgerliste/Bürgerforum Parteilos Gesamt
2001 14 18 5 2 1 40 Sitze
(Stand: Kommunalwahl am 9. September 2001)

Ortsrat Hahnenklee

Der Ortsrat Hahnenklee besteht aus 11 Mitgliedern. In der laufenden Wahlperiode (s. o.) verteilen sich die Sitze wie folgt.
Jahr CDU SPD FDP Unabhängiges Bürgerforum Gesamt
2001 5 3 1 2 11 Sitze

Wappen

Goslaradler.JPG Das Wappen ist seit der Mitte des 14. Jahrhunderts nachweisbar. Aber schon ein Jahrhundert zuvor gab es Siegel der Stadt, die den Adler verwendeten. Der Adler ist das Wappentier der Kaisers und des Reiches. Goslar führt dieses Wappen, da die Stadt seit dem 11. Jahrhundert eine Kaiserpfalz hatte, und damit Kaiserresidenz war und seit 1290/1340 kaiserlich freie Reichsstadt gewesen ist.

Das Wappen zeigt auf Gold einen schwarzen rechtsgewendeten Adler, rot bezungt und rot bewehrt. Der Adler ist zusätzlich als Bronzeskulptur auf dem Brunnen des Marktplatzes montiert.

Bürgermeister

bis 1921 Bürgermeister, ab 1921 Oberbürgermeister

Städtepartnerschaften

Es bestehen Partnerschaften mit der Stadt Arcachon in Frankreich seit 1965, Windsor and Maidenhead im Vereinigten Königreich seit 1969, Beroun in Tschechien seit 1989, und seit 2000 mit Brzeg in Polen.

Wirtschaft und Infrastruktur


Industrie

Größter Arbeitgeber im Landkreis ist das Chemieunternehmen H.C. Starck, das unter anderem für seine metallischen (Tantal, Wolfram, Molybdän) und keramische (Kobalt, Nickel, Bor) Pulver bekannt ist. Firma Trinks ist ein großer Getränkelogist, der deutschlandweit vertreten ist und seinen Hauptsitz in der Kaiserstadt begründet. Jahrelang hatte der Möbelriese Möbel Unger hier seinen Hauptsitz.

Bundeswehr

Im Fliegerhorst Goslar wird die Grundausbildung von etwa 650 Wehrpflichtigen pro Quartal in 5 Kompanien durchgeführt. Er wird im Rahmen der Transformation der Bundeswehr voraussichtlich zum Juli des Jahres 2007 geschlossen werden.

Verkehr

Goslar hat einen Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) mit einem Bahnhof der Deutschen Bahn: „Goslar“, in Innenstadtnähe und einen weiteren Bahnhof im Stadtteil Oker. Durch das Stadtgebiet verlaufen die Eisenbahnstrecken von Halle (Saale) über Wernigerode und Goslar nach SalzgitterHildesheimHannover sowie eine Strecke von Braunschweig nach Kreiensen. Von Goslar aus führt ferner eine Strecke nach Bad Harzburg. Durch die Stadt verlaufen die Bundesstraßen B 6, die B 82 und die B 241. Ferner beginnt hier die B 498, die von hier in den Harz führt.

Bildungseinrichtungen


Das Ratsgymnasium kann auf eine inzwischen 475-jährige Geschichte zurückblicken und auch das Christian-von-Dohm-Gymnasium hat eine 200-jährige Tradition. Eine der schönsten und ältesten Schulen ist die direkt in der Stadt gelegene „Realschule Hoher Weg“. Weiterhin befinden sich in Goslar zwei Berufsbildende Schulen (BBS am Stadtgarten und BBS Bassgeige). An der BBS am Stadtgarten werden wirtschaftlich Interessierte weitergebildet. Schulformen dort sind Fachoberschule Wirtschaft, Wirtschaftsgymnasium und die Höhere Handelsschule. An der BBS Baßgeige sind die Schulformen Fachoberschule Gestaltung, Sozialwesen und Technik vertreten. Mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung kann man an der BOS das Abitur machen.

Im Stadtgebiet existierende Schulen

  • Goetheschule
  • Grundschule Hahndorf
  • Grundschule Jerstedt
  • Grundschule Jürgenohl
  • Grundschule Oberoker
  • Schillerschule
  • Grundschule Sudmerberg
  • Grundschule Unteroker
  • Grundschule Worthstraße
  • Hauptschule Kaiserpfalz
  • Hauptschule Oker
  • Realschule Goldene Aue
  • Realschule Hoher Weg
  • André-Mouton-Realschule Oker
  • Am Stadtgarten
  • Goslar-Baßgeige/Seesen
  • Oskar-Kämmer Bildungswerk
  • Oskar-Kämmer-Schule – Berufsfachschule Altenpflege
  • Pestalozzischule – Förderschule Lernen
  • Neue Waldschule Hahnenklee
Grundschulen
Hauptschulen Realschulen
Gymnasien Berufsbildende Schulen
Förderschulen Andere

Kultur und Sehenswürdigkeiten


Krodoaltar_zu_Goslar_MK1888.png | goslar_kaiserworth.jpg

Bauwerke

  • Romanische Kaiserpfalz
  • Marktplatz mit gotischem Rathaus und der evgl. Marktkirche St. Cosmas und Damian
  • Großes Heiliges Kreuz (Hospiz aus dem Mittelalter)
  • Kleines Heiliges Kreuz
  • Domvorhalle (der Stiftskirche St. Simon und Judas von 1047)
  • Kaiserworth (Gildehaus aus dem Jahre 1494, heute Hotel)
  • Brusttuch (Patrizierhaus aus dem Jahre 1521)
  • St. Annenhaus (Ältestes vollständig erhaltene Fachwerkhaus aus dem Jahre 1488)
  • Siemenshaus (Stammhaus der Industriellenfamilie aus dem Jahre 1693)
  • Lohmühle (frühes 16. Jahrhundert)
  • Evgl. Klosterkirche St. Peter und Paul (Frankenberg)
  • Evgl. Stphaniekirche (Barockkirche)
  • Evgl. Neuwerkkirche St. Mariae in horto, (stilrein romanisch)
  • Kath. St. Jakobikirche, romanische Kirche, seit 1803 katholisch
  • Klauskapelle
  • Zahlreiche historische Wohnbauten zum Teil aus Fachwerk bzw. Stein.
  • Geburtshaus des Moritz von Sachsen
  • Stadtbefestigung (mit Zwinger und Breitem Tor)
  • Neuromanisches Bahnhofsgebäude
  • Gustav-Adolf-Stabkirche (Hahnenklee)

Museen

  • Goslarer Museum
  • Bergbaumuseum Rammelsberg (Weltkulturerbe)
  • Museum des späten Mittelalters (im Zwinger)
  • Mönchehaus-Museum Moderne Kunst
  • Zinnfiguren-Museum
  • Musikinstrumente- und Puppenmuseum
  • Jäger-Erinnerungsstätte
  • Zwinger
  • Heimatstube Hahnenklee

Veranstaltungen

goslar_kaiserpfalz.jpg in Goslar]] Kaiserpfalz nacht.JPG in Goslar bei Nacht]]
  • Goslarer Hansetage:
    Der Grundgedanke der Hanse wird durch eine Vielzahl von Veranstaltungen neu belebt.

  • Verleihung des Paul-Lincke-Rings:
    Alle zwei Jahre wird der Ring an einen bedeutenden deutschen Unterhaltungsmusiker verliehen.

  • Internationaler Altstadtlauf:
    Traditionsreicher Lauf für Jung und Alt über verschiedene Distanzen durch die historische Altstadt.
  • Walpurgismarkt:
    Was der alten Sage nach schon vor Tausenden von Jahren auf allen Tanzplätzen im ganzen Harz geschehen sein soll, wird im historischen Zentrum Goslars „schaurige Wirklichkeit“. Zwischen den mittelalterlichen Fassaden geistern im Hexendorf Hexen, Teufel, Geister und Unholde herum.

  • Walpurgisnacht in Hahnenklee

  • Goslarer Tage der Kleinkunst:
    Jährliches Kleinkunst-Festival, das jeweils in der Woche nach Pfingsten Theater, Kabarett, Figurenspiel, Comedy, Chanson u.v.m. für 10 Tage nach Goslar holt.

  • Schützen- und Volkfest:
    Das Goslarer Schützenfest auf dem 86.000 m² großen Osterfeld ist eines der größten in Niedersachsen (rangiert unter den 30 größten Kirmesveranstaltungen Deutschlands), dauert zehn Tage und beginnt immer am Freitag vor dem ersten Montag im Juli. Zwei große Feuerwerke und drei Ausmärsche sorgen für die große Attraktivität des Goslarer Schützenfestes bis weit über den Nordharz hinaus. Des weiteren locken rund 20 Fahrgeschäfte für jung und alt, sowie etwa 200 Kirmesbuden. Dem Schützenfest ist der traditionelle Krammarkt "Lumpengasse" genannt angegliedert. Dort locken nochmals rund 150 Händler.

  • Kunsthandwerkermarkt:
    Zwischen Großem Heiligen Kreuz und Schuhhof bieten etwa 150 Handwerker ihre handgefertigten Kostbarkeiten aus den Bereichen Keramik, Leder, Textilien, Glas, Holz, Schmuck, Puppen, Marionetten etc. an und lassen sich bei der Herstellung ihrer Ware über die Schulter schauen.
  • Altstadtfest:
    Die große Party im September in Goslars Innenstadt. Auf dem Goslarer Marktplatz wird unter der Veranstaltungs-Pyramide und rund um den Adlerbrunnen getanzt, gefeiert und gelacht. Auf vielen weiteren Bühnen gibt es Live-Musik.

  • Goslarer Weihnachtsmarkt und Weihnachtswald:
    Zwischen den Fassaden der Altstadt bieten 70 Händler, Kunsthandwerker, Zuckerbäcker, Glühweinwirte und Gastronomen jährlich ein romantisches Vorweihnachtserlebnis. Die eigentliche Attraktion ist der Weihnachtswald, der festlich beleuchtet eigens auf dem Schuhhof aus zahlreichen sechs bis neun Meter hohen Fichten errichtet wird.

Musik

  • Internationale Konzertarbeitswochen und Musikfest Goslar-Harz
    Seit 1975 finden die Internationalen Konzertarbeitswochen in Goslar statt und entwickelten sie sich zu einem der besten Sommerkurse in Europa.
  • Internationale Goslarer Klaviertage
    Der Meisterkurs für Pianisten zieht in jedem Jahr einen internationalen Teilnehmerkreis an. Die jungen MusikerInnen kommen zu den Klaviertagen u. a. aus Japan und Korea angereist.

Söhne und Töchter der Stadt


Literatur


  • Werner Gottschalk: Chronik der Stadt Goslar: 919–1919; unter Einbeziehung des Reichs- bzw. Landesgeschehens und des Umlandes der Stadt. Brumby, Goslar 1999, ISBN 3-934231-20-9

  • Deutscher Städteatlas; Band: II; 5 Teilband. Acta Collegii Historiae Urbanae Societatis Historicorum Internationalis - Serie C. Im Auftrag des Kuratoriums für vergleichende Städtegeschichte e. V. und mit Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft, hrsg. von Heinz Stoob †, Wilfried Ehbrecht, Jürgen Lafrenz und Peter Johannek. Stadtmappe Goslar, Autor: Heinz Stoob. ISBN 3-89115-316-3; Dortmund-Altenbeken, 1979.

Bildergalerie


Bild:Lohmuehle.jpg|Lohmühle Bild:Frankenbergerkirche.jpg|Frankenberger Kirche Bild:Zwingerkahnteich.jpg|Zwinger und Kahnteich

Weblinks


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