Goslar ist
Große selbständige Stadt und
Kreisstadt des
Landkreises Goslar in
Niedersachsen und
Weltkulturerbe der
UNESCO. Die Stadt Goslar vergibt in Zusammenarbeit mit dem Verein zur Förderung moderner Kunst Goslar, jährlich den
Goslarer Kaiserring, einen der weltweit bedeutendsten Kunstpreise.
Geografie
Geografische Lage
Die Stadt liegt im
Nord-Westharz. Durch Goslar fließt die
Gose, die allerdings ab dem Stadtgebiet
Abzucht heißt, ein Nebenfluss der
Oker. In der Nähe liegen die
Granetalsperre und die
Okertalsperre. Die nächsten größeren Städte sind
Bad Harzburg und
Wernigerode etwa 10 km und 27 km östlich gelegen. In südlicher Richtung, über den
Harz hinweg, ist in etwa 25 km Entfernung
Osterode. Im Norden liegt in einer Entfernung von etwa 16 km die Stadt
Salzgitter, im Westen in 10 km Entfernung die Stadt
Langelsheim.
Stadtgliederung
Die Stadt Goslar besteht aus folgenden Stadtteilen:
- Altstadt (Ober- und Unterstadt / Innenstadt)
- Hahndorf, im Norden Goslars mit dörflichem Charakter. Das Klostergut Grauhof befindet sich östlich von Hahndorf.
- Hahnenklee-Bockswiese, Heilklimatischer Kurort im Oberharz mit Erholungs- und Erlebnismöglichkeiten.
- Jerstedt, landwirtschaftlich geprägtes Dorf in Goslars Norden.
- Jürgenohl, Wohnviertel nördlich der Altstadt.
- Kramerswinkel, Wohnviertel nord-östlich der Alstadt.
- Ohlhof, Wohnsiedlung nord-östlich von Goslar.
- Oker, industriell geprägter Stadtteil, großindustrielle Produktionsstätten befinden sich in Oker, darunter H.C. Starck.
- Sudmerberg, Wohnsiedlung östlich von Goslar.
- Georgenberg und Kattenberg, Wohnviertel nahe der Altstadt.
- Siemensviertel, Rosenberg und Rammelsberg, Wohnviertel südlich der Altstadt.
- Steinberg, Wohnviertel westlich der Altstadt.
- Baßgeige, Gewerbegebiet nord-westlich der Altstadt.
Geschichte
Schon seit
römischen Zeiten war der
Harz eine der wichtigsten erzfördenden Regionen Europas. So entstanden im Harz und am Rande des Harzes Siedlungen, wo
Metalle aus dem
Erz gewonnen und veredelt wurden. Archeologische Funde aus
England belegen, dass viele der
angelsächsischen Grabbeigaben, wie ein unter einem
Londoner Parkplatz gefundenes Schwert, ihren Ursprung im Harz hatten.
Aus einer dieser am Nordrand des Harzes gelegenen Siedlungen ging wohl Goslar hervor. Goslar wurde offiziell 922 durch Heinrich I. gegründet. Schon im 11. Jahrhundert wurde eine Kaiserpfalz durch Heinrich II. in der Stadt gebaut. Grund war das nahe reichhaltige Silberbergwerk im Rammelsberg. Zu dieser Zeit gelangte eine Silbermünze aus Goslar bis zu den Färöern, wie der Münzfund von Sandur belegt. Erweitert wurde die Pfalz durch Heinrich III.. Sie war damit die größte Pfalzanlage der Salier. Die Stadt wurde daraufhin ein wichtiger Herrschaftsort des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation. Hier fanden Reichstage statt und oft wurde die Stadt von Kaisern und Königen besucht. Nach dem letzten Besuch eines Königs (Wilhelm von Holland) im Jahre 1253 entwickelte sich Goslar zu einer Freien Reichsstadt und wurde Hansestadt.
Zwischen 1530 und 1657 fielen in den Hexenprozessen 28 Menschen den Hexenverfolgungen zum Opfer.
Goslar war während des Dreißigjährigen Krieges zunächst auf der kaiserlichen Seite. Mit dem Restitionsedikt von 1629 übernehmen die Jesuiten den Dom und die Kaiserpfalz. Goslar wird daher im Jahre 1632 vom schwedischen König Gustav II. Adolf für die Konspiration mit dem Feind bestraft. Im Goslarer Akkord 1642 wird Goslar vom Kaiser abgetreten und fällt den Welfen zu.
Durch den Reichsdeputationshauptschluss im Jahre 1803 verlor Goslar seinen Status als Freie Reichsstadt und wurde vorübergehend preußisch. Im Jahre 1807 wurde Goslar durch den Frieden von Tilsit dem von Napoleon gegründeten Königreich Westfalen zugeteilt. Nach den napoleonischen Kriegen wurde Goslar durch den Wiener Kongress dem Kurfürstentum bzw. Königreich Hannover zugesprochen. Im Jahre 1824 besucht der Dichter Heinrich Heine die Stadt Goslar und schreibt in seinem Werk Harzreise über Goslar: "Aber seit die Muhme tot ist, können wir ja nicht mehr gehn, nach dem Schützenhof zu Goslar, dorten ist es gar zu schön." Im 19. Jahrhundert lag die Stadt wirtschaftlich am Boden und viele historische Gebäude wurden abgerissen, darunter auch der Dom. Aus dieser Krise wurde die Stadt erst wieder durch die Reformen Christian von Dohms erweckt.
Von 1936 bis 1945 hatte Goslar den nationalsozialistischen „Ehrentitel“ „Reichsbauernstadt“.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 gehörte Goslar zur Britischen Besatzungszone. Die britische Militärverwaltung richtete ein DP-Lager ein zur Unterbringung so genannter Displaced Persons (DP). Das Lager wurde von einem Team (Team 2913) der UNRRA betreut.
In den 60er und 70er Jahren kamen die ersten südeuropäischen „Gastarbeiter“ nach Goslar und arbeiteten vor allem bei der Fa. Odermark und den Unterharzer Berg- und Hüttenwerken, später Preussag AG Metall.
Das Silbererzbergwerk im Rammelsberg (635 m) wurde im Jahre 1988 stillgelegt. Heute befindet sich dort das Museum und Besucherbergwerk Rammelsberg. Seit 1992 steht die mittelalterliche Altstadt von Goslar und der Rammelsberg auf der UNESCO-Liste des Kultur- und Naturerbes der Menschheit (s. Weltkulturerbe).
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Durch die niedersächsische Gebiets- und Gemeindereform 1973 wurde die bis dahin selbstständige Gemeinde Hahnenklee-Bockswiese eingemeindet. Der Stadtteil Hahnenklee (1.200 Einwohner) hat als einziger Stadtteil einen eigenständigen Ortsrat.
Der Stadtteil Hahnenklee südlich von der Kernstadt 15 km entfernt (Richtung Clausthal-Zellerfeld) und liegt darüber hinaus 400 m höher. Bekannt ist dieser heilklimatische Kurort durch seine Nordische Stabkirche, der Grabstätte von Paul Lincke, dem Schöpfer der Berliner Operette. Durch die Stadt Goslar wird alle zwei Jahre der Paul-Lincke-Ring verliehen.
Auf der ehemaligen Bob- und Rennrodelbahn (Natureisbahn) wurden von 1928 bis 1972 internationale Wettkämpfe ausgetragen.
Einwohnerentwicklung
(jeweils zum 31. Dezember)
- 1998 - 44.916
- 1999 - 44.567
- 2000 - 44.278
- 2001 - 44.123
- 2002 - 43.896
- 2003 - 43.727
- 2004 - 43.422
- 2005 - 42.811
Politik
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Stadtrat
Der Rat der Stadt Goslar besteht aus 40 Mitgliedern. In der Wahlperiode vom 1. November 2001 bis 31. Oktober 2006 verteilen sich die Sitze wie folgt.
(Stand:
Kommunalwahl am 9. September 2001)
Ortsrat Hahnenklee
Der Ortsrat Hahnenklee besteht aus 11 Mitgliedern. In der laufenden Wahlperiode (s. o.)
verteilen sich die Sitze wie folgt.
Wappen
Goslaradler.JPG
Das Wappen ist seit der Mitte des
14. Jahrhunderts nachweisbar. Aber schon ein Jahrhundert zuvor gab es Siegel der Stadt, die den Adler verwendeten. Der Adler ist das Wappentier der Kaisers und des Reiches. Goslar führt dieses Wappen, da die Stadt seit dem
11. Jahrhundert eine
Kaiserpfalz hatte, und damit Kaiserresidenz war und seit
1290/
1340 kaiserlich freie Reichsstadt gewesen ist.
Das Wappen zeigt auf Gold einen schwarzen rechtsgewendeten Adler, rot bezungt und rot bewehrt. Der Adler ist zusätzlich als Bronzeskulptur auf dem Brunnen des Marktplatzes montiert.
Bürgermeister
bis 1921 Bürgermeister, ab 1921 Oberbürgermeister
Städtepartnerschaften
Es bestehen Partnerschaften mit der Stadt
Arcachon in Frankreich seit 1965,
Windsor and Maidenhead im Vereinigten Königreich seit 1969, Beroun in Tschechien seit 1989, und seit 2000 mit
Brzeg in Polen.
Wirtschaft und Infrastruktur
Industrie
Größter Arbeitgeber im Landkreis ist das Chemieunternehmen
H.C. Starck, das unter anderem für seine metallischen (
Tantal,
Wolfram,
Molybdän) und keramische (
Kobalt,
Nickel,
Bor) Pulver bekannt ist. Firma Trinks ist ein großer Getränkelogist, der deutschlandweit vertreten ist und seinen Hauptsitz in der Kaiserstadt begründet. Jahrelang hatte der Möbelriese
Möbel Unger hier seinen Hauptsitz.
Bundeswehr
Im Fliegerhorst Goslar wird die Grundausbildung von etwa 650 Wehrpflichtigen pro Quartal in 5 Kompanien durchgeführt. Er wird im Rahmen der Transformation der Bundeswehr voraussichtlich zum Juli des Jahres 2007 geschlossen werden.
Verkehr
Goslar hat einen Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) mit einem Bahnhof der Deutschen Bahn: „Goslar“, in Innenstadtnähe und einen weiteren Bahnhof im Stadtteil
Oker. Durch das Stadtgebiet verlaufen die Eisenbahnstrecken von
Halle (Saale) über
Wernigerode und Goslar nach
Salzgitter–
Hildesheim–
Hannover sowie eine Strecke von
Braunschweig nach
Kreiensen. Von Goslar aus führt ferner eine Strecke nach
Bad Harzburg.
Durch die Stadt verlaufen die Bundesstraßen
B 6, die
B 82 und die
B 241. Ferner beginnt hier die
B 498, die von hier in den Harz führt.
Bildungseinrichtungen
Das
Ratsgymnasium kann auf eine inzwischen 475-jährige Geschichte zurückblicken und auch das
Christian-von-Dohm-Gymnasium hat eine 200-jährige Tradition. Eine der schönsten und ältesten Schulen ist die direkt in der Stadt gelegene „Realschule Hoher Weg“. Weiterhin befinden sich in Goslar zwei Berufsbildende Schulen (BBS am Stadtgarten und BBS Bassgeige). An der BBS am Stadtgarten werden wirtschaftlich Interessierte weitergebildet. Schulformen dort sind Fachoberschule Wirtschaft, Wirtschaftsgymnasium und die Höhere Handelsschule. An der BBS Baßgeige sind die Schulformen Fachoberschule Gestaltung, Sozialwesen und Technik vertreten. Mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung kann man an der BOS das Abitur machen.
Im Stadtgebiet existierende Schulen
| Grundschulen
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| - Goetheschule
- Grundschule Hahndorf
- Grundschule Jerstedt
- Grundschule Jürgenohl
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- Grundschule Oberoker
- Schillerschule
- Grundschule Sudmerberg
- Grundschule Unteroker
- Grundschule Worthstraße
| Hauptschulen
| Realschulen
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| - Hauptschule Kaiserpfalz
- Hauptschule Oker
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- Realschule Goldene Aue
- Realschule Hoher Weg
- André-Mouton-Realschule Oker
| Gymnasien
| Berufsbildende Schulen
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| - Am Stadtgarten
- Goslar-Baßgeige/Seesen
- Oskar-Kämmer Bildungswerk
- Oskar-Kämmer-Schule – Berufsfachschule Altenpflege
| Förderschulen
| Andere
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| - Pestalozzischule – Förderschule Lernen
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- Neue Waldschule Hahnenklee
Kultur und Sehenswürdigkeiten
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Bauwerke
- Romanische Kaiserpfalz
- Marktplatz mit gotischem Rathaus und der evgl. Marktkirche St. Cosmas und Damian
- Großes Heiliges Kreuz (Hospiz aus dem Mittelalter)
- Kleines Heiliges Kreuz
- Domvorhalle (der Stiftskirche St. Simon und Judas von 1047)
- Kaiserworth (Gildehaus aus dem Jahre 1494, heute Hotel)
- Brusttuch (Patrizierhaus aus dem Jahre 1521)
- St. Annenhaus (Ältestes vollständig erhaltene Fachwerkhaus aus dem Jahre 1488)
- Siemenshaus (Stammhaus der Industriellenfamilie aus dem Jahre 1693)
- Lohmühle (frühes 16. Jahrhundert)
- Evgl. Klosterkirche St. Peter und Paul (Frankenberg)
- Evgl. Stphaniekirche (Barockkirche)
- Evgl. Neuwerkkirche St. Mariae in horto, (stilrein romanisch)
- Kath. St. Jakobikirche, romanische Kirche, seit 1803 katholisch
- Klauskapelle
- Zahlreiche historische Wohnbauten zum Teil aus Fachwerk bzw. Stein.
- Geburtshaus des Moritz von Sachsen
- Stadtbefestigung (mit Zwinger und Breitem Tor)
- Neuromanisches Bahnhofsgebäude
- Gustav-Adolf-Stabkirche (Hahnenklee)
Museen
- Goslarer Museum
- Bergbaumuseum Rammelsberg (Weltkulturerbe)
- Museum des späten Mittelalters (im Zwinger)
- Mönchehaus-Museum Moderne Kunst
- Zinnfiguren-Museum
- Musikinstrumente- und Puppenmuseum
- Jäger-Erinnerungsstätte
- Zwinger
- Heimatstube Hahnenklee
Veranstaltungen
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Kaiserpfalz nacht.JPG in Goslar bei Nacht]]
- Goslarer Hansetage:
Der Grundgedanke der Hanse wird durch eine Vielzahl von Veranstaltungen neu belebt.
- Verleihung des Paul-Lincke-Rings:
Alle zwei Jahre wird der Ring an einen bedeutenden deutschen Unterhaltungsmusiker verliehen.
- Internationaler Altstadtlauf:
Traditionsreicher Lauf für Jung und Alt über verschiedene Distanzen durch die historische Altstadt.
- Walpurgismarkt:
Was der alten Sage nach schon vor Tausenden von Jahren auf allen Tanzplätzen im ganzen Harz geschehen sein soll, wird im historischen Zentrum Goslars „schaurige Wirklichkeit“. Zwischen den mittelalterlichen Fassaden geistern im Hexendorf Hexen, Teufel, Geister und Unholde herum.
- Walpurgisnacht in Hahnenklee
- Goslarer Tage der Kleinkunst:
Jährliches Kleinkunst-Festival, das jeweils in der Woche nach Pfingsten Theater, Kabarett, Figurenspiel, Comedy, Chanson u.v.m. für 10 Tage nach Goslar holt.
- Schützen- und Volkfest:
Das Goslarer Schützenfest auf dem 86.000 m² großen Osterfeld ist eines der größten in Niedersachsen (rangiert unter den 30 größten Kirmesveranstaltungen Deutschlands), dauert zehn Tage und beginnt immer am Freitag vor dem ersten Montag im Juli. Zwei große Feuerwerke und drei Ausmärsche sorgen für die große Attraktivität des Goslarer Schützenfestes bis weit über den Nordharz hinaus. Des weiteren locken rund 20 Fahrgeschäfte für jung und alt, sowie etwa 200 Kirmesbuden. Dem Schützenfest ist der traditionelle Krammarkt "Lumpengasse" genannt angegliedert. Dort locken nochmals rund 150 Händler.
- Kunsthandwerkermarkt:
Zwischen Großem Heiligen Kreuz und Schuhhof bieten etwa 150 Handwerker ihre handgefertigten Kostbarkeiten aus den Bereichen Keramik, Leder, Textilien, Glas, Holz, Schmuck, Puppen, Marionetten etc. an und lassen sich bei der Herstellung ihrer Ware über die Schulter schauen.
- Altstadtfest:
Die große Party im September in Goslars Innenstadt. Auf dem Goslarer Marktplatz wird unter der Veranstaltungs-Pyramide und rund um den Adlerbrunnen getanzt, gefeiert und gelacht. Auf vielen weiteren Bühnen gibt es Live-Musik.
- Goslarer Weihnachtsmarkt und Weihnachtswald:
Zwischen den Fassaden der Altstadt bieten 70 Händler, Kunsthandwerker, Zuckerbäcker, Glühweinwirte und Gastronomen jährlich ein romantisches Vorweihnachtserlebnis. Die eigentliche Attraktion ist der Weihnachtswald, der festlich beleuchtet eigens auf dem Schuhhof aus zahlreichen sechs bis neun Meter hohen Fichten errichtet wird.
Musik
- Internationale Konzertarbeitswochen und Musikfest Goslar-Harz
Seit 1975 finden die Internationalen Konzertarbeitswochen in Goslar statt und entwickelten sie sich zu einem der besten Sommerkurse in Europa.
- Internationale Goslarer Klaviertage
Der Meisterkurs für Pianisten zieht in jedem Jahr einen internationalen Teilnehmerkreis an. Die jungen MusikerInnen kommen zu den Klaviertagen u. a. aus Japan und Korea angereist.
Söhne und Töchter der Stadt
- Heinrich IV. (* 11. November 1050; † 7. August 1106 in Lüttich) war seit 1056 König des Heiligen Römisches Reiches und seit 1084 Kaiser.
- Trineken Kuhfuß, († 1644), ist das letzte dokumentierte Todesopfer der Goslarer Hexenverfolgungen zwischen 1530 und 1657, denen 28 Menschen zum Opfer fielen.
- Cathrin Hartmann, Witwe des Curd Hartmann, wurde 1657 der Hexerei beschuldigt, aber mit Hilfe eines Anwalts kämpfte die Witwe um ihr Leben und strengte eine Verleumdungsklage an. Kein Urteil überliefert.
- Moritz Graf von Sachsen, (* 28. Oktober 1696; † 30. November 1750); illegitimer Sohn von Friedrich August I. von Sachsen ("August der Starke") und Maria Aurora von Königsmarck; deutscher Feldherr, Marschall von Frankreich und Kriegstheoretiker in französischen Diensten
- Johann Nikolaus Frobes, genannt Frosbeius; (* 1701 - † 1756), Mathematiker
- Albert Niemann (* 20. Mai 1834 † 1861), Entdecker des Kokains
- Adolf Grimme (* 1889 - † 1963), Intendant des NDR
- Lutz Mackensy (* 11. März 1944), Schauspieler und Synchronsprecher
- Sigmar Gabriel (* 12. September 1959), Schüler des Ratsgymnasiums Goslar, Politiker (SPD), von 1999–2003 Ministerpräsident des Landes Niedersachsen sowie seit November 2005 Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
- Mathias Hain (* 31. Dezember 1972), Torwart vom DSC Arminia Bielefeld
- Aaron Hunt (* 4. September 1986, Fußballspieler von Werder Bremen
- Wilhelm Ripe (* 16. November 1818 - † 5. Dezember 1885)
- Rudolf Nickel
Literatur
- Werner Gottschalk: Chronik der Stadt Goslar: 919–1919; unter Einbeziehung des Reichs- bzw. Landesgeschehens und des Umlandes der Stadt. Brumby, Goslar 1999, ISBN 3-934231-20-9
- Deutscher Städteatlas; Band: II; 5 Teilband. Acta Collegii Historiae Urbanae Societatis Historicorum Internationalis - Serie C. Im Auftrag des Kuratoriums für vergleichende Städtegeschichte e. V. und mit Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft, hrsg. von Heinz Stoob †, Wilfried Ehbrecht, Jürgen Lafrenz und Peter Johannek. Stadtmappe Goslar, Autor: Heinz Stoob. ISBN 3-89115-316-3; Dortmund-Altenbeken, 1979.
Bildergalerie
Bild:Lohmuehle.jpg|Lohmühle
Bild:Frankenbergerkirche.jpg|Frankenberger Kirche
Bild:Zwingerkahnteich.jpg|Zwinger und Kahnteich
Weblinks
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