Der Ausdruck Gordischer Knoten bezeichnet ursprünglich der Legende nach kunstvoll verknotete Seile, die am Streitwagen des Königs Gordios von Phrygien aus der griechischen Antike durch die Götter befestigt waren. Sie sollten die Deichsel des Zeus geweihten Wagens untrennbar mit dem Zugjoch verbinden. Heute meint die Redewendung von der Lösung des gordischen Knotens eine einfache Lösung eines als überaus schwer gegoltenen Problems mit einfachen Mitteln.
Im Frühjahr 334/333 v. Chr. soll Alexander der Große diesen Knoten einfach mit seinem Schwert durchschlagen und damit seinen darauffolgenden Siegeszug durch Asien eingeläutet haben.
Neben dieser Lösung existiert eine weitere Variante. Der griechische Geschichtsschreiber Plutarch überliefert eine andere Version dieser Problemlösung: Das Auflösen fiel Alexander ganz leicht, indem er einfach den Pflock, mit dem der Jochriemen festgehalten war, aus der Deichsel herauszog und so das Joch vom Wagen trennte. Der Knoten hat sich schließlich wie von selbst gelöst." (Quelle: *)
Alternativ können die Teilnehmer sich eng zusammenstellen und in der Mitte der Gruppe mit jeder Hand die Hand eines anderen Mitspielers greifen. Nach dem Entwirren durch Drehungen und Übersteigen ohne die Hände loszulassen, entstehen ein oder mehrere Kreise.
Gordian Knot | Nudo gordiano | Gordioni sõlm | Gordionin solmu | Nœud gordien | קשר גורדי | Gordijski čvor | Gordiaanse knoop | Gordisk knute | Węzeł gordyjski | Гордиев узел | Гордијев чвор
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"Gordischer Knoten".
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