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Gondo (dt. Ruden) ist ein Schweizer Bergdorf zwischen dem Simplonpass und der Schweizer Grenze zu Italien. Gondo gehört zur Gemeinde Zwischbergen (inoffiziell auch Zwischbergen-Gondo oder Gondo-Zwischbergen genannt).

Das Dorf wurde am 14. Oktober 2000 durch einen Bergrutsch stark in Mitleidenschaft gezogen, seither jedoch wieder aufgebaut und am 14. Oktober 2004 neu eingeweiht.

Geschichte


In römischer Zeit wurde in der Gegend um Gondo, im Zwischbergental, nach Gold geschürft. Gefördert durch Kaspar Jodok von Stockalper erlebten die Goldminen Gondos in den Jahren 1660-1691 eine Hochblüte. Am 17. Mai 1897 gingen die Minen jedoch in Konkurs und gerieten in Vergessenheit. Eine Analyse aus dem Jahr 1980 ergab, dass die Erze auch derzeit für einen industriellen Bergbau zu wenig Gold enthalten.

Weblinks


Ort in der Schweiz | Ort im Kanton Wallis

 

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