Golm (von westslawisch: "chelm", vergleiche russisch "cholm" = "Hügel") ist ein Ortsteil von Potsdam. Golm wurde 2004 nach heftigen Protesten (Einwohner und Parlament befürworteten den Anschluss an Werder (Havel)) eingemeindet. Er beherbergt unter anderem einen Komplex der Universität Potsdam, Institute der Max-Planck-Gesellschaft und der Fraunhofer-Gesellschaft sowie eine Kaserne der Bundeswehr. Der Ortsname bezieht sich entweder auf den 68 m über NN hohen Reiherberg oder auf den 57 m über NN hohen Ehrenpfortenberg im Ortsteil (der alte Dorfkern liegt allerdings am Reiherberg).
Der Ortsteil grenzt im Norden an die Potsdamer Ortsteile Grube und Bornim, im Osten an den Potsdamer Ortsteil Eiche, im Süden an Wildpark West, das zum Ortsteil Geltow der Gemeinde Schwielowsee gehört und im Westen an den Großen Zernsee.
Golm hat Regionalbahnanschluss und liegt am Berliner Außenring. Im östlichen Teil gab es auch Bohrungen nach Erdgas, welche einige hundert Meter in die Erde reichten.
Von 1948 bis 1993 befand sich in der Nähe von Golm ein Rundfunksender für Mittelwelle. Für diesen Rundfunksender wurde 1948 aus den Material der Türme der Funkstelle Rehmate ein 100 Meter hoher Holzturm gebaut, der an vier Auslegern die Sendeantennen trug. Später wurde dieser Turm durch zwei 51 Meter hohe Stahlmasten, die eine T-Antenne trugen, ersetzt. Am 25. Oktober 1979 wurde der Holzturm, der seit dem 27. Oktober 1953, dem Tag der Sprengung des Holzturms in Wiederau, das höchste Bauwerk aus Holz in der DDR gewesen sein dürfte, wegen Baufälligkeit gesprengt.
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"Golm (Potsdam)".
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