GulfofMexico3D.png | Ölbohrplattform.jpg Der bis 4.375 m tiefe Golf von Mexiko ist als Randmeer des Atlantiks und als nordwestlicher Teil des Amerikanischen Mittelmeers nahezu von Nordamerika eingeschlossen.
Die östliche, nördliche und nordwestliche Küste liegt in den Vereinigten Staaten (in den Staaten Florida, Alabama, Mississippi, Louisiana und Texas), die südwestliche und südliche in Mexiko (in den Staaten Tamaulipas, Veracruz, Tabasco, Campeche, Yucatán und Quintana Roo); im Südosten grenzt der Golf an Kuba. Er ist über die Florida Straits zwischen den USA und Kuba mit dem Atlantischen Ozean und über den Yukatan-Kanal zwischen Mexiko und Kuba mit der Karibischen See verbunden.
Die Gesamtoberfläche des Golfs von Mexiko, der in seinem Zentrum im Mexikanisches Becken bis 4.375 m tief ist, beträgt etwa 1.600.000 km², von denen das südliche Drittel in den Tropen liegt. Der Ursprung des Golfstroms, eines warmen Atlantikstroms und eines der stärksten bekannten Ströme, liegt im Golf von Mexiko. Der Golf wurde viele Male durch mächtige atlantische Hurrikans heimgesucht, einige von ihnen kosteten viele Menschenleben und verursachten große Zerstörung.
Bemerkenswert und bisher ebenfalls einzigartig ist auch das Ökosystem (s. der Innere See), dass sich um die Asphaltquellen entwickelt hat. Vergleichbar mit der Lebewelt der Black Smoker genannten hydrothermalen Quellen an den Mittelozeanischen Rücken hat sich hier eine Gemeinschaft hochspezialisierter Organismen etabliert, die ihren Energiebedarf ebenfalls chemosynthetisch aus den freigesetzten chemischen Verbindungen deckt. Es ist jedoch noch ungeklärt, um welche Stoffe es sich dabei genau handelt, denn die von den Hydrothermalquellen freigesetzten Verbindungen, die dort die Lebensgrundlage bilden, sind in Asphalt nicht enthalten.
Die Küstengebiete des Golfs wurden zuerst durch Gruppen amerikanischer Indianer besiedelt, einschließlich solcher, die verschiedene der fortgeschrittenen mexikanischen Kulturen repräsentieren.
Während der Zeit europäischer Ausbeutung und Kolonialisierung wurde die gesamte Region ein umkämpftes Gebiet zwischen Spaniern, Franzosen und Engländern. Die heutige Kultur der Küstenregion ist vor allem hispano-amerikanisch (Mexiko, Kuba) und anglo-amerikanisch (USA).
Seit neustem gibt es wissenschaftliche Erkenntnisse, dass es im Golf von Mexiko einen unterirdischen See gibt, bei dem der Druck das Süßwasser, welches wahrscheinlicherweise durch Hurricanes oder sonstigen Erdgeschehnissen dort hingelangt ist, gebunden hat, was bedeutet, dass das Wasser nicht in verschiedene Richtung geschwemmt werden kann. Dort ist ein kleines Biotop entstanden, welches ungewöhnlicherweise ohne Sonneneinwirkungen überlebt.
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