| Eigenschaften | - |
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| Platin - Gold - Quecksilber | - | Ag Au Rg | |
| Isotop | NH | Halbwertszeit | DM | DE MeV | DP | - | 195Au | {syn.} | 186,10 d | ε | 0,227 | 195Pt | - | 196Au | {syn.} | 6,183 d | ε β- | 1,506 0,686 | 196Pt 196Hg | - | 197Au | 100 % | Au ist stabil mit 118 Neutronen | - | 198Au | {syn.} | 2,69517 d | β- | 1,372 | 198Hg | - | 199Au | {syn.} | 3,169 d | β- | 0,453 | 199Hg |
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| 197Au | - | Kernspin | 3/2 | - | gamma / rad/T | 4,582 · 106 | - | Empfindlichkeit | 2,51 · 10-5 | - | Larmorfrequenz bei B = 4,7 T | 3,43 MHz |
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Gold (von indogermanisch ghel: glänzend, (gelb) ) ist ein chemisches Element und ein so genanntes Edelmetall. Das chemische Kürzel Au für Gold leitet sich von der lateinischen Bezeichnung Aurum ab.
Gold wird seit Jahrtausenden für Schmuck und in Form von Goldmünzen als Zahlungsmittel verwendet. Es gehört zu den Münzmetallen.
Beimengungen von Kupfer lassen es rosa oder rötlich erscheinen, senken die Schmelztemperatur und steigern zugleich Härte, Festigkeit und Polierbarkeit beträchtlich. Steigende Silberanteile verändern die Farbe des reinen Goldes über hellgelb nach hellgrün und schließlich zu weiß; Schmelztemperatur und Härte verändern sich dabei nur sehr wenig. Die meisten Metalle, so auch die bekannten Platinmetalle, Quecksilber und die Eisenmetalle führen als Beimischungen dagegen in steigenden Anteilen zu einer Entfärbung in Form einer eher schmutziggelbgrauen bis grauweißen Legierung. Zugleich tragen sie aber auch zu einer erheblich größeren Härte und Festigkeit bei.
Da Gold ein relativ reaktionsträges Element ist, behält es gewöhnlich seinen Glanz und Farbe und ist daher in der Natur leicht zu erkennen. Es wird manchmal mit Quarz vergesellschaftet in Hydrothermaladern gefunden, zuweilen auch zusammen mit Kupfererzen. Verwitterung und Erosion goldhaltiger Gesteine führen oft zur Ablagerung des relativ schweren Metalls am Boden fließender Gewässer. Dies kann zu relativ ausgedehnten Lagerstätten führen, die aus jedem geologischen Zeitalter stammen können.
Der Bestandteil an der Erdkruste ist mit etwa 0,01 ppm (entsprechend 0,000001 Prozent) extrem gering. Aufgrund des hohen Preises, der für echtes Gold gezahlt wird, lohnt sich die Ausbeutung jedoch schon bei relativ niedrigem Goldgehalt.
Nicht zu vergessen ist eine wichtige Quelle des Edelmetalls die Wiederverwendung aus alten edelmetallhaltigen Materialien, wie Elektronikschrott, Galvanikschlämmen, Pigmenten, Filterstäuben, Schlacken, Dental- und Schmuckverarbeitungsabfälle.
- bgcolor=#DDDDDD | Rang | Land | Fördermengen (in t)¹ 2003 | Fördermengen (in t)² 1995 | Reserven 1996² | Reichweite² (Jahre ab 1996) | - bgcolor=#EEEEEE | 1 | Südafrika | 420 | 524 | 19.000 | 36,3 | - bgcolor=#EEEEEE | 2 | USA | 277 | 320 | 5600 | 17,5 | - bgcolor=#EEEEEE | 3 | Australien | 262 | 254 | 3400 | 13,4 | - bgcolor=#EEEEEE | 4 | Russ. Föderation | 180 | 132 | 3100 | 23,5 | - bgcolor=#EEEEEE | 5 | Peru | 173 | k. A. | k. A. | k. A. | - bgcolor=#EEEEEE | 6 | Volksrepublik China | 170 | 140 | k. A. | k. A. | - bgcolor=#EEEEEE | 7 | Kanada | 141 | 150 | 1500 | 10 | - bgcolor=#EEEEEE | 8 | Usbekistan | 85 | 75 | 3000 | 40 | - bgcolor=#EEEEEE | 9 | Indonesien | 82 | k. A. | k. A. | k. A. | - bgcolor=#EEEEEE | 10 | Ghana | 67 | k. A. | k. A. | k. A. | - bgcolor=#EEEEEE | 11 | Papua-Neuguinea | 62 | k. A. | k. A. | k. A. | - bgcolor=#EEEEEE | 12 | Mali | 58 | k. A. | k. A. | k. A. | - bgcolor=#EEEEEE | 13 | Kolumbien | 47 | k. A. | k. A. | k. A. | - bgcolor=#EEEEEE | 14 | Tansania | 45 | k. A. | k. A. | k. A. | - bgcolor=#EEEEEE | 15 | Philippinen | 38 | k. A. | k. A. | k. A. | - bgcolor=#EEEEEE | 16 | Brasilien | 37 | 72 | 800 | 11,1 | - bgcolor=#EEEEEE | 17 | Chile | 37 | k. A. | k. A. | k. A. | - bgcolor=#EEEEEE | 18 | Argentinien | 30 | k. A. | k. A. | k. A. | - bgcolor=#EEEEEE | 19 | Kasachstan | 27 | k. A. | k. A. | k. A. | - bgcolor=#EEEEEE | 20 | Kirgistan | 24 | k. A. | k. A. | k. A. | - bgcolor=#EEEEEE | - | Erde (gesamt) | k. A. | 2300 | 46.000 | 20 | - bgcolor=#EEEEEE |
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Gold dient in Form von Goldmünzen und Barrengold als internationales Zahlungsmittel und wird von vielen Zentralbanken der Welt eingelagert, obwohl heute die Währungen nicht mehr durch Goldreserven gedeckt sind. Eine natürliche Anwendung findet Gold darüber hinaus in der Schmuckindustrie, die es zu Ringen, Ketten, Armbändern und anderem Schmuck verarbeitet. Der Edelmetallgehalt wird durch die Repunze beglaubigt.
Wegen seiner Korrosionsbeständigkeit und ästhetischen Qualitäten wird es in der Zahnheilkunde als Füll- oder Ersatzmaterial für kariöse Zähne eingesetzt. Auch die Elektronikindustrie setzt Gold aufgrund der Zuverlässigkeit der Eigenschaften, Korrosionsbeständigkeit und guten Verarbeitbarkeit ein: So werden Verbindungsdrähtchen zwischen Chips und ihren Gehäusebeinchen aus hochraffiniertem Feingold gefertigt, wobei sich beispielsweise ein Gramm des Edelmetalls problemlos zu einem Drähtchen von mehr als drei Kilometer Länge ausziehen lässt.
| Sicherheitshinweise | |
|---|---|
| R- und S-Sätze | S: 1 |
Im Speisenbereich dient es in Form von Blattgold und Blattgoldflocken als Lebensmittelfarbe E 175 zum Vergolden von Speisen, zum Beispiel für Überzüge von Süßwaren und zur Verzierung von Pralinen, und in Getränken, zum Beispiel Goldwasser. Metallisches Gold gilt als ungiftig.
Deutsche Mark(Gold-2001).jpg Goldverbindungen können zum Teil sehr giftig wirken. Die farblosen Goldcyanide und die zitronengelbe Tetrachlorogoldsäure zählen dazu. Einige Goldsalze werden heilend zur Rheumatherapie eingesetzt. Goldinjektionen wurden früher gegen Rheuma verabreicht; in neuerer Zeit jedoch verdrängen preisgünstigere Medikamente eine Behandlung mit Gold. Allerdings hat medizinisches Gold Nebenwirkungen - es schädigt die Leber, das Blut und die Nieren, bei unsachgemäßer, bzw. nicht ärztlich-kontrollierter Einnahme.
Dekorativ findet Gold vielfältige Anwendungen, zum Beispiel in galvanischen Beschichtungen von Metallen und Kunststoffen. Auf Porzellanglasuren, Zahnersatzkeramiken und Glas lassen sich Goldpigmente einbrennen. Historisch war die Feuervergoldung von Metallen mit Hilfe der Gold-Quecksilber-Legierungen, sogenannter Amalgame, nachweislich schon in der Antike die einzig brauchbare Methode, um dauerhafte Vergoldungen auf Silber, Bronze, oder anderen Unedelmetallen herzustellen. Diese Methode scheidet heute aufgrund der starken Giftwirkung der Quecksilberdämpfe aus. Die Feuervergoldung ist mittlerweile wegen gesetzlicher Bestimmungen zum Umwelt- und Gesundheitsschutz auch zur Restaurierung verboten. Mit der Entwicklung galvanischer Vergoldungsbäder im späten 19. Jahrhundert und 20. Jahrhundert wurde dieser Bereich in den Möglichkeiten qualitativ erweitert und ersetzt.
Goldpigmente wurden historisch in der Glasherstellung seit dem 16. Jahrhundert eingesetzt (Goldrubinglas), sind allerdings heute weitgehend durch preiswertere Verfahren ersetzt. Anderseits gewinnt Gold heute in Form von kleinsten Teilchen als Katalysator an Bedeutung.
Nicht ohne Erwähnung bleiben soll auch das Goldsalz Natriumaurothiomalat, welches, obwohl in der Vergangenheit etwas aus der Mode gekommen, als Basistherapie gegen chronische Polyarthritis (rheumatoide Arthritis) angewendet wird.
Letztendlich handelt es sich immer um ein "verdünnen" des Goldes, man "verdünnt" aber auch seine geschätzten Eigenschaften wie Farbe, Korrosionsfestigkeit, Preis, Dichte.
Die historisch gewachsene Bezeichnung von Karat für Goldlegierungen leitet sich aus dem alten 12er System ab. Jede Einheit wiederum halbiert und so das 24 Teilungssystem darstellt. Abgekürzt wird die alte Feingehaltsangabe "Karat" mit "kt". Im Gegensatz zur ebenfalls als Karat (200 mg) bezeichneten Gewichteinheit für Edelsteine, die zur Unterscheidung international mit "ct" bezeichnet wird.
24 kt = Feingold mit 1000 Gewichtspromille Gold. 18 kt = eine Legierung mit 750 Gewichtspromille Gold. 14 kt = 583,333 (gerundet auf 585) Gewichtspromille Gold in der Gesamtmischung. 9 kt = 375 Teile 8 kt = 333,333 (gerundet auf 333) Gewichtspromille Gold am Ganzen.
Der Anteil anderer Edelmetalle (Silber Palladium Platin Rhodium Iridium u.a.) wird bei der Stempelung nicht berücksichtigt.
Als Weißgold bezeichnet man die Goldlegierungen, die durch Beimischung deutlich entfärbender Zusatzmetalle eine weiß-blassgetönte Goldlegierung ergeben. Als Legierungszusätze werden hauptsächlich das Platinnebenmetall Palladium, (früher sehr häufig) Nickel oder bei niedrigen Goldgehalten Silber verwendet. Die Entfärbung des von Natur aus gelben Goldes tritt kontinuierlich ein und setzt ein gewisse Menge des entfärbenden Zusatz voraus, der Rest der dann noch bis zum berechneten Gesammtvolumen fehlt wird oft aus Kupfer/Silber gestellt. Nickelhaltiges Weißgold (eine Gold-Kupfer-Nickel-Zink-Legierung) ist relativ hart und kann bis zur Federhärte gewalzt, gezogen oder geschmiedet werden. Weitere Eigenschaften wie hervorragende Zerspanbarkeit und Polierbarkeit sind von großem Vorteil, dazu noch der niedrige Schmelzpunkt und günstigere Preis, der wiederum daraus resultiert das keine weiteren Edelmetalle im Zusatz enthalten sind. Da der Nickelanteil auf der Haut allergische Reaktionen hervorrufen kann, ist es mittlerweile aus fast allen modernen Schmucklegierungen verbannt. Palladiumhaltige Weißgolde, die edlere alternative, sind vergleichsweise weicher, wobei es durchaus Rezepturen von harten bis weichen Legierungen gibt. Es handelt sich um Mehrstofflegierungen mit bis zu sechs Komponenten. Der Grundfarbton der palladiumbasierten Goldmischungen ist allgemein dunkler, als der des nickelbasierten Weißgoldes. Die Gießeigenschaften (höhere Schmelzpunkt & Oberflächenspannung der Schmelze) sind anders als beim nickelbasierten Pendant. Eine strukturelle Zähigkeit der Metalllegierungen erhöht z.B. den Aufwand der Hochglanzpolitur in ungewohnter Weise. Nachteilig ist der erhöhte Preis durch den nicht unbeträchtliche Palladiumanteil. Positiv zeigen die Legierungen ihren hohen Anteil an Edelmetallen (Gold-Palladium-Silber) in Ihren Eigenschaften.
Die kommerziellen Anbieter von Goldlegierungen scheuen keinen Entwicklungsaufwand um immer mal wieder neuartige Werkstoffe anzubieten in diesem Bereich. So gibt es Weißgoldlegierungen mit Kobalt, Chrom, Mangan-Germanium, und anderen Metallen. Verabeitungsprobleme, Preisentwicklungen, oder schlicht die mangelnde Akzeptanz der Kunden sind dann die Ursachen, warum diese wieder vom Markt verschwinden.
Schmuckerzeugnisse aus Weißgold werden üblicherweise auf galvanischem Weg rhodiniert. Der Überzug mit Rhodium, einem weiteren Platinnebenmetall, bewirkt eine Farbverbesserung, hin zu einem reinen silberartigen Weiß, sowie einer verbesserten Kratzfestigkeit gegenüber der unbeschichteten Metalloberfläche aus reinem Weißgold. Dieser Rhodiumüberzug muss nicht explizit angegeben werden. Durch Abtragen dieses Überzuges kommt das eigendliche Weißgold wieder zum Vorschein, was z.B. bei Trauringen oft nachteilig zu beobachten ist.
MaskeAgamemnon.JPG (ca. 1400 v. Chr.) im Nationalmuseum Athen]] Napoleonbecher.jpg Trier]] Gold zählt zu den ersten Metallen, die von Menschen verarbeitet wurden. Dies liegt einerseits daran, dass Gold die auffallende gelbe Farbe zeigt und auch gediegen, also als Element in der Natur vorkommt und nicht erst aus Erzen chemisch isoliert werden muss.
Außerdem lässt sich Gold sehr gut mechanisch bearbeiten. Die leichte Legierbarkeit mit vielen Metallen, die moderaten Schmelztemperaturen und die günstigen Eigenschaften der Legierungen machten Gold als Werkstoff sehr attraktiv. Aufgrund seiner Farbigkeit, der Korrosionsbeständigkeit, die der Beständigkeit des Glanzes zugrunde liegt, Seltenheit und auffallender Schwere, wurde es in vielen Kulturen vor allem für rituelle Gegenstände verwendet. Die Goldgewinnung begann vermutlich in der Kupferzeit. In Mitteleuropa lassen sich goldene Gegenstände seit dem Zweitem Jahrtausend vor Christus nachweisen. Es wurde etwa im Goldenen Hut von Schifferstadt oder der Himmelsscheibe von Nebra verarbeitet.
Seit alters her war Gold in Europa, Asien und Afrika sehr begehrt. Die Fahrt der Argonauten zum Goldenen Vlies nach Kolchis stellt die wohl früheste dokumentierte weite Seefahrt der Griechen dar. Das Alte Testament spricht vom Goldenen Kalb, das sich die Israeliten als Götzenbild herstellten, während Moses die Zehn Gebote empfing, und vom Goldland Ophir. Die Gier nach Gold wurde zum Grund für Kriege und Eroberungszüge.
Das Neue Testament erwähnt Gold im Zusammenhang mit den weihnachtlichen Huldigungsgeschenken, die die drei Weisen aus dem Morgenland dem neugeborenen Jesus nach Bethlehem (neben Weihrauch und Myrrhe) mitbringen (siehe Matthäusevangelium, Kapitel 2, Vers 11).
Die Ägypter beuteten Vorkommen in Oberägypten und Nubien aus. Die Römer ihrerseits nutzten Fundstätten in Kleinasien, Spanien, Rumänien und Germanien. Der Traum der Alchemisten des Mittelalters war die Herstellung von Gold.
Auch in Südamerika und Mesoamerika begannen die Menschen schon früh mit der Goldgewinnung und Goldverarbeitung. So verfügten beispielsweise die Mochica in Peru bereits Anfang des 1. Jahrtausends über eine hochentwickelte Kultur der Goldverarbeitung, die die Legierungsbildung (Tumbago und Vergoldung) einschloss. Für rituelle Zwecke wurden Gegenstände von mehreren Kilogramm Gold hergestellt.
Die ersten Goldfunde in Mittel- und Südamerika lockten nach den Fahrten von Christoph Kolumbus europäische, insbesondere spanische Eroberer an, die die indigenen Kulturen zerstörten und das Gold in Galeonen nach Europa schafften. Spanien wurde so vorübergehend zur reichsten Nation Europas.
Immer wieder lockten Goldfunde große Mengen an Abenteurern an. Im 19. Jahrhundert kam es auf verschiedenen Kontinenten zu Goldrausch genannten Massenbewegungen in die Fundgebiete großer Goldmengen. Beispiele sind der kalifornische Goldrausch im Jahre 1849 oder der Goldrausch 1897 am Klondike River in Alaska. Auch in Australien und Südafrika kam es zum Goldrausch. Kaum einer der Goldsuchenden wurde jedoch durch bergmännischen Goldabbau oder Goldwäsche reich.
Auch heute führt der schwankende Goldpreis oft zu sozialen Verwerfungen: So hat der fallende Goldpreis zu einer starken Verarmung der Bevölkerung in Afrika geführt, die von der Goldproduktion lebt. Im brasilianischen Amazonasraum ist der informelle Goldabbau durch Garimpeiros oft mit schwerwiegenden sozialen und ökologischen Folgen verbunden.
Mit kerntechnischen Methoden kann man Gold in der Goldsynthese prinzipiell auch künstlich herstellen.
Der Preis des Goldes wird auf dem offenen Markt bestimmt. Ein bestimmtes, unter dem Namen Gold Fixing in London bekanntes Verfahren, das 1919 erstmals angewandt wurde, ermöglicht die Angabe eines Goldpreises zweimal täglich.
Siehe auch Goldwährungssystem
Als Relikt aus dieser Zeit wird noch heute die Versicherungssumme und der Beitrag in der Gebäudeversicherung in Mark 1914 ausgedrückt und per Indexzahlen auf aktuelle Werte hochgerechnet.
Lange Zeit entsprach in den Vereinigten Staaten von Amerika eine Unze Gold 20,67 US-Dollar. Später, im Bretton-Woods-System, wurde diese Äquivalenz auf 35 US-Dollar angehoben.
Am 17. März 1968 wurde der Goldpreis gespalten und ein zweigliedriges System wurde eingeführt. Der eine Preis konnte sich frei dem Markt anpassen, der andere war fix. 1973 wurde der Goldpreis freigegeben und der Besitz von Gold war in den USA wieder erlaubt. China hat den Privatbesitz von Gold 2003 wieder erlaubt.
Am 21. Januar 1980 war der Preis für eine Feinunze Gold auf einem Rekordhoch von 850 US-Dollar, am 21. Juni 1999 auf einem Tiefstand von 252,90 US-Dollar (London Fixing). Eine steigende Nachfrage ließ den Preis 2004 über die 420-Dollar-Marke ansteigen. Im Jahr 2005 stieg der Goldpreis weiter und erreichte im September mehr als 475 US-Dollar und im Dezember mehr als 530 US-Dollar. Viele Experten erwarten, dass Inflationsängste im Euroland und in den USA den Goldpreis weiter deutlich in die Höhe treiben werden. Anfang Mai 2006 kostete die Unze Gold bereits über 682 US-Dollar.
Wegen der Funktion von Gold als Währungsreserve war der Goldbesitz in den USA zeitweise verboten. Von 1933 bis 1973 war Goldbesitz nur im Form von Schmuck und Münzsammlungen erlaubt. Präsident Franklin D. Roosevelt konfiszierte Gold über 'Executive Order 6102' und Präsident Richard Nixon unterband, dass nicht-amerikanische Nationalbanken US-Dollars zu einem fixen Preis gegen Gold wechseln konnten.
Gold wird oft als langfristige Wertanlage angesehen. Dies gilt speziell in Zeiten von Hyperinflation. Jedoch kann der Goldpreis von Marktteilnehmern mit großen Goldreserven, etwa Zentralbanken und Goldminen-Gesellschaften, erheblich beeinflusst werden. Soll der Goldpreis sinken, so wird Gold verliehen (um Leerverkäufe zu provozieren) oder verkauft oder aber die Goldproduktion wird gesteigert. Soll der Goldpreis steigen, so kaufen die Zentralbanken Gold auf bzw. die Goldproduktion wird gedrosselt. Allerdings haben hier die Gold-besitzenden Zentralbanken auch nur eingeschränkte Möglichkeiten, da der gesamte Goldbesitz aller Zentralbanken nur etwa 19% der weltweit vorhandenen Goldmenge von 153.000 Tonnen entspricht (Dez. 2005) (entspricht einem Würfel mit etwa 20 m Kantenlänge) .
Da Gold einen geringen Nutzwert hat und seine Produktion sich daher kaum dem Verbrauch anpassen muss, ist der Goldpreis sehr volatil, dass heißt, er schwankt auch innerhalb kurzer Zeiträume beträchtlich.
Aus diesem Grund gilt Gold heute als ungeeignet zur Währungsdeckung, zumal mit wachsender Geldmenge als Gegenreaktion der Zentralbanken auf die normalerweise sinkende Umlaufgeschwindigkeit auch die Goldmenge als Deckung ständig mitwachsen müsste. Dies funktioniert normalerweise nicht.
Dennoch würde die heute vorhandene Goldmenge nicht als Wertdeckung für eine bedeutsame Währung ausreichen. Das gegenwärtig vorhandene Gold entspricht einem aktuellen Marktwert von 2,5 Billionen € (Jan. 2006) und wäre hypothetisch somit gerade einmal geeignet, die Staatsschulden Deutschlands und Spaniens zu decken.
Wenn das kompensierende Geldmengenwachstum durch Goldmangel gestoppt würde, wäre die Folge entweder eine Deflation wegen Mangel an Zahlungsmitteln oder das Abrücken von der Golddeckung. Letzteres ist, wie oben beschrieben, in der Geschichte mehrfach geschehen.
Beispiele:
Schrottsammler bezeichnen mit "Gold" Kupfer, da sie unter den gängigen Metallen für Kupfer den höchsten Preis erzielen.
Gold kommt in seinen Verbindungen hauptsächlich in den Oxidationstufen +1 und +3 vor. Daneben kennt man auch -1, +3 und +5-wertiges Gold. Goldverbindungen sind jedoch sehr instabil und zersetzen sich bei Erwärmung leicht unter Entstehung von elementarem Gold.
Gold(III)-oxid (Au2O3) ist aufgrund des edlen Charakters des Elements nicht durch Verbrennung mit Sauerstoff zugänglich. Stattdessen geht man von in wässriger Lösung stabilem Trichlorogold-Hydrat (AuCl3(H2O)) (als Säure eigentlich mit Hydrogentrichlorohydroxidoaurat(III) H* zu bezeichnen) aus, das, mit Lauge versetzt, als Gold(III)-hydroxid ausfällt. Beim Trocknen spaltet dieses Wasser ab und ergibt Gold(III)-oxid. Oberhalb von 160 °C zerfällt das Oxid wieder in die Elemente.
Goldchlorid(AuCl3) entsteht beim Lösen von Gold in Königswasser.
Gold | Gruppe-11-Element | Periode-6-Element | Mineral | Übergangsmetall | Schwermetall
Goud | ذهب | Oru | Quri | Злато | Or | Zlato | Aur | Guld | Gold | Oro | Oro | Kuld | طلا | Kulta | Or | Òr | זהב | सोना | Zlato | Arany | Emas | Oro | Gull | Oro | 金 | solji | 금 | Zêr | Aurum | Gold | Goud | Auksas | Zelts | Злато | Emas | Goud | Gull | Gull | Or | Aur | Złoto | Ouro | Aur | Золото | Zlato | Gold | Zlato | Zlato | Злато | Guld | தங்கம் | ทองคำ | Ginto | Altın | ئالتۇن | Золото | Vàng | 金 | 金