| Foto | |
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| BonnBadGodesBergBurcht.jpg | |
| Wappen | Karte |
| Wappen-bezirk-badgodesberg.png | Bonn-Bad_Godesberg.png |
| Basisdaten | |
| Kreis | Bundesstadt Bonn |
| Lage | |
| Einwohner | 70.657 (Stand 30. Juni 2005) |
| Fläche | 31,97 km² |
| Bevölkerungsdichte | 2.206 Einwohner/km² |
| Vorwahl | 0228 |
| Postleitzahlen | 53173, 53175, 53177, 53179 |
| Politik | |
| Bezirksvorsteherin | Annette Schwolen-Flümann (CDU) |
| Bezirksvertretung (19 Sitze) | 8 CDU |
| 5 SPD | |
| 3 Bündnis 90/Die Grünen | |
| 2 FDP | |
| 1 Bürger Bund Bonn | |
Bad Godesberg ist eine ehemalige Stadt im Süden von Nordrhein-Westfalen. Seit dem 1. August 1969 ist Bad Godesberg ein Stadtbezirk von Bonn. Bad Godesberg liegt an der südlichsten Spitze der Kölner Bucht und markiert somit den Übergang vom Mittelrhein zum Niederrhein
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Um 1792 wurde Godesberg zum Badeort, nachdem Kurfürst Max Franz die Heilquelle (Draitschbrunnen) neu fassen und den Kurpark anlegen ließ. Mit dem Bau der Eisenbahnstrecke wurde die Stadt endgültig zum Sommer- und Alterssitz wohlhabender Bürger, was zu einem deutlichen Wachstum führte. 1899 wurden Plittersdorf und Rüngsdorf eingemeindet, 1904 folgte Friesdorf und 1915 Muffendorf. 1925 erhielt Godesberg den Titel Bad zugesprochen. Mit der Eingemeindung von Lannesdorf und Mehlem erhielt Bad Godesberg 1935 Stadtrechte.
Während der Nazi-Herrschaft erhielt Bad Godesberg den unrühmlichen Ruf, ein besonders beliebter Ort des „Führers“ zu sein. Adolf Hitler hielt sich zwischen 1926 und 1945 rund 50 Mal am Rhein auf. Sein spektakulärster Auftritt fand hier am 22./23. September 1938 statt, als er in Bad Godesberg mit dem britischen Premier Neville Chamberlain zusammentraf, um mit ihm über die Sudetenkrise zu verhandeln. Bei diesem Besuch wie auch schon anlässlich früherer Besuche säumten zahlreiche Bad Godesberger Bürger die Straßen, um Adolf Hitler auf seiner Fahrt von der Godesberger Innenstadt zum Rheinhotel Dreesen zuzujubeln.
Den zweiten Weltkrieg überstand Bad Godesberg unzerstört: Von Luftkrieg weitestgehend verschont war die Stadt mit Verwundeten und Alten stark belegt. Deshalb entschlossen sich die 6.000 Mann starken Verteidiger in der Nacht zum 8. März 1945 zum Rückzug über den Rhein. Vize-Bürgermeister Ditz übergab die Stadt telefonisch an die Amerikaner. Damit war Bad Godesberg die erste größere Stadt, die den Alliierten kampflos und unzerstört in die Hände fiel.
Nachdem Bonn 1949 zur provisorischen Bundeshauptstadt geworden war, wurde das im Krieg weitgehend unzerstörte Bad Godesberg zum Sitz vieler Botschaften. Godesberg erhielt den Spitznamen Diplomatenstadt, die B 9 nach Bonn wurde zur Diplomatenrennbahn.
1959 wählte die SPD die Godesberger Stadthalle als Tagungsort, um mit dem Godesberger Programm den Wandel zur Volkspartei zu vollziehen.
Die eigenständige Geschichte von Bad Godesberg endete 1969 mit der Eingemeindung nach Bonn, eine Klage blieb erfolglos. Mit der Eingemeindung verbundene Zusagen wurden teilweise sehr spät eingelöst. So wird Bad Godesberg erst seit Mitte der 1980er Jahre mit Trinkwasser aus der Wahnbachtalsperre versorgt, zuvor hatte man weiterhin qualitativ schlechteres Rheinuferfiltrat erhalten. Heute ist Bad Godesberg ein Stadtbezirk von Bonn, der sich jedoch in vielerlei Weise seine Unabhängigkeit bewahrt hat. So fühlen sich die meisten Einwohner nach wie vor als Godesberger, die für bestimmte Einkäufe „nach Bonn“ fahren. Auch hat die Bezirksvertretung sämtliche Rechte zugestanden bekommen, die die Gemeindeordnung NRW zulässt.
Embassy of Cameroon in Germany.JPG im Godesberger Villenviertel]]
Der Bahnhof Bonn-Bad Godesberg war bis in die 80er-Jahre D-Zug-Halt. Heute halten hier RE- und RB-Linien, die Bad Godesberg viermal stündlich mit dem Bonner Hauptbahnhof verbinden.
Mit der Stadtbahn besteht bis zu neunmal stündlich eine Verbindung in die Bonner Innenstadt. Bad Godesberg verfügt über ein Busnetz, das fast völlig von restlichen Bonner Netz getrennt ist, aber von den SWB Bus und Bahn betrieben wird.
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