| Gnus | ||||||||||||
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| Blue wildebeest.jpg | ||||||||||||
| : | Laurasiatheria |
| : | Paarhufer (Artiodactyla) |
| : | Wiederkäuer (Ruminantia) |
| : | Hornträger (Bovidae) |
| : | Kuhantilopen (Alcelaphinae) |
| : | Gnus |
Der Kopf und die Hörner der Gnus haben rinderartige Merkmale. Die Hörner sind kurz, kräftig und bei beiden Geschlechtern vorhanden. Die Kopfrumpflänge beträgt etwa 2 m, die Schulterhöhe 130 cm und das Gewicht 200 kg. Die Fellfarbe ist je nach Art unterschiedlich.
Gnus bewohnen die offene Savanne. Hier leben sie in großen Herden. Sie sind vor allem für ihre Wanderungen bekannt. Allerdings wandern nicht alle Herden. In der Serengeti sind etwa 3 % der dort lebenden Gnus sesshaft.
Die Wanderung der Gnus ist einer der auffälligsten Tierzüge der Welt. Während der Regenzeit sind die Gnuherden in den mineralstoffreichen Ebenen der südöstlichen Serengeti in Tansania zu finden. Gegen Ende Mai oder Anfang Juni endet die Regenzeit, und die Gräser verwelken. Die Gnus ziehen dann in einer Kolonne nordwärts über den Mara-Fluss in die Masai-Mara-Ebene in Südkenia. Dort finden sie aufgrund von Schauern vereinzelte Regionen mit starkem Graswachstum. Das Gras hier hat jedoch einen schweren Phosphormangel, so dass die Gnus mit dem Beginn der Regenzeit gegen Ende des Jahres in die Serengeti zurückkehren. Bei der dabei notwendigen Überquerung des Mara-Flusses werden die Gnus von Krokodilen erwartet, die hunderte von ihnen erbeuten. Gnu_Kruger.jpg Während in trockenen Habitaten Herden aus Gnus aller Altersgruppen und Geschlechter zusammengesetzt sein können, bilden Männchen und Weibchen für gewöhnlich jeweils getrennte Herden. Weibchen und Jungtiere leben in Herden, die zehn bis tausend Tiere umfassen. Im Alter von etwa einem Jahr verlassen männliche Jungtiere diese Herden, während die heranwachsenden Weibchen dort bleiben. Junge Männchen finden sich zu separaten Junggesellenverbänden zusammen, die drei Jahre zusammenbleiben. Dann werden die Männchen Einzelgänger und versuchen, ein Territorium zu etablieren. Dieses Revier wird gegen andere Männchen verteidigt; solche Zusammentreffen haben ritualisierte Drohgebärden und Kämpfe mit den Hörnern zur Folge. Betritt eine Weibchenherde einen solchen Eigenbezirk, übernimmt das Männchen die Kontrolle über sie, verteidigt sie und paart sich mit ihnen, bis sie das Revier wieder verlassen.
Die Tragzeit beträgt etwa neun Monate. Anschließend wird ein einziges Junges geboren, das für weitere neun Monate gesäugt wird. Im dritten Lebensjahr werden Gnus geschlechtsreif; ihre Lebensdauer beträgt zwanzig Jahre, allerdings werden die meisten lange vorher von Raubtieren gerissen.
Der Name "Gnu" ist der Sprache der Khoi Khoi entnommen. Heute sind Gnus Namenspaten für das GNU-Projekt.
Гну | Nyu | Gnu | Wildebeest | Gnuo | Ñu | Gnou | ヌー | Blauwe gnoe | Gnu | Gnu | Гну | Gnu | 角马
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"Gnus (Antilopen)".
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