| Wappen | Karte | - bgcolor="#FFFFFF" | Wappen_at_gmunden.jpg | map at gmunden.png | - | Basisdaten | - bgcolor="#FFFFFF" | Bundesland: | Oberösterreich | bgcolor="#FFFFFF" | NUTS-III-Region: | Traunviertel (AT315) | - bgcolor="#FFFFFF" | Bezirk: | Gmunden | - bgcolor="#FFFFFF" | Fläche: | 63,49 km² | - bgcolor="#FFFFFF" | Einwohner: | 13.202 (1. Januar 2004) | - bgcolor="#FFFFFF" | Bevölkerungsdichte: | 208 Einwohner/km² | - bgcolor="#FFFFFF" | Höhe: | 425 m ü. NN | - bgcolor="#FFFFFF" | Postleitzahl: | 4810 | - bgcolor="#FFFFFF" | Vorwahlen: | 07612 | - bgcolor="#FFFFFF" | Geografische Lage: | - bgcolor="#FFFFFF" | Kfz-Kennzeichen: | GM
| - bgcolor="#FFFFFF" | Amtliche Gemeindekennzahl: | 40705 | - bgcolor="#FFFFFF" | Gliederung des Stadtgebiets: | 5 Katastralgemeinden | - bgcolor="#FFFFFF" | Adresse der Stadtverwaltung: | Rathausplatz 5 4810 Gmunden | - bgcolor="#FFFFFF" | Webseite: | www.gmunden.at | - bgcolor="#FFFFFF" | E-Mail-Adresse: | stadtamt@gmunden.ooe.gv.at | - | Politik | - bgcolor="#FFFFFF" | Bürgermeister: | Heinz Josef Köppl (ÖVP) |
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Gmunden ist eine Bezirkshauptstadt im österreichischen Salzkammergut und liegt an der Nordseite des Traunsees.
Das Recht zum Gebrauch eines eigenen Siegels erhielt die Bürgergemeinde durch ein (in Abschrift erhaltenes) Privileg Herzog Rudolfs III. vom 4. Mai 1301, dessen Echtheit allerdings angezweifelt wird. - Das erstmals in einem anhangenden Siegel zu einer Jahrtagstiftung vom 12. Juli 1354 mit der Umschrift + SECRETVM . CIVIVM . IN . GEMVNDEN nachweisbare ursprüngliche Stadtwappen zeigt im Dreieckschild auf gewelltem Schildfuß einen Fünfberg, dessen Mittelkuppe besteckt mit drei Blättern, begleitet rechts von einem aufrechten, abgewendeten Fisch, links von einem Salzküfel. Die älteste farbige Darstellung dieses Wappens hat sich im Rieder Sebastian-Bruderschaftsbuch aus dem Jahre 1503 erhalten.
Mit Urkunde vom 8. März 1593 "vermehrte und verbesserte" Kaiser Rudolf II. auf Bitte der Bürger von Gmunden das Stadtwappen zu der heute gebräuchlichen Form und erteilte zugleich der Stadt die Erlaubnis zum Siegeln in rotem Wachs. - Auf einem mit 2. Oktober 1765 datierten Briefumschlag findet sich der Abdruck eines kleinen Siegels mit der Umschrift STADT . GMUNDT . INSIGIL, in dessen geteiltem Wappen nur ein Dreiberg und drei aus der Mittelkuppe entspringende Blätter zu sehen sind.
Seit den achtziger Jahren des 18. Jahrhunderts erscheint - wie in den anderen landesfürstlichen Städten - der österreichische gekrönte Doppeladler im Siegel, das vollständige Stadtwappen von 1593 als Brustschild, Umschrift: K : K : LANDES FIRSTLICH STADT . GMUNDEN . SIGIL, unter dem Adler die Jahreszahl 1788; Abdruck erstmals belegbar auf einem Akt vom 2. Februar 1793. Die Gemeindefarben werden nach altem Herkommen ohne nachweisbare formelle Genehmigung geführt. Küfeln und Zille weisen auf die ehemalige "Fertigung" und Verfrachtung des Salzes; Gmunden war Jahrhunderte hindurch Stapel- und Umschlagplatz des im inneren Kammergut gewonnenen Minerals und Sitz des Salzoberamtes. Der Saibling deutet auf das Fischereigewerbe, die Seeblätter und der Felsen charakterisieren die Lage der Stadt am See und nahe dem Gebirge (Traunsee/Traunstein).