| Wappen | Karte | bgcolor="#FFFFFF" | Wappen_at_gmuend_noe.jpg | Map_at_gmuend_noe.png | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Basisdaten | bgcolor="#FFFFFF" | Bundesland: | Niederösterreich | bgcolor="#FFFFFF" | Bezirk: | Gmünd | bgcolor="#FFFFFF" | Fläche: | 25,10 km² | bgcolor="#FFFFFF" | Einwohner: | 5.861 (Volkszählung 2001) | bgcolor="#FFFFFF" | Bevölkerungsdichte: | 233 Einwohner je km² | bgcolor="#FFFFFF" | Höhe: | 485 m ü. NN | bgcolor="#FFFFFF" | Postleitzahl: | 3950 | bgcolor="#FFFFFF" | Vorwahl: | 0 28 52 | bgcolor="#FFFFFF" valign="top" | Geografische Lage: | 48° 46' n. Br. 14° 59' ö. L. | bgcolor="#FFFFFF" | Kfz-Kennzeichen: | GD
| bgcolor="#FFFFFF" | Gemeindekennziffer: | 3 09 08 | bgcolor="#FFFFFF" | Gliederung Gemeindegebiet: | 5 Katastralgemeinden | bgcolor="#FFFFFF" valign="top" | Adresse Stadtverwaltung: | Schremser Straße 6 3950 Gmünd | bgcolor="#FFFFFF" | Offizielle Website: | www.gmuend.at | bgcolor="#FFFFFF" | |
| Politik | bgcolor="#FFFFFF" | Bürgermeister: | Otto Opelka (SPÖ) | bgcolor="#FFFFFF" valign="top" | Gemeinderat: | 29 Mitglieder: 16 SPÖ, 11 L. ÖVP, 1 FPÖ, 1 L. Grüne | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
plan.jpg Die Stadt liegt am Zusammenfluss ("Gemünde") der Lainsitz und des Braunaubaches, wovon sich der Name des Ortes ableitet. Sie wird im Grenzvertrag von 1179 zwischen Böhmen und Österreich als "concurus duorum rivulorum" genannt. Die Besiedlung dieses Gebietes ist in die zweite Hälfte des 12. Jahrhunderts einzuordnen.
Das Stadtschloss entstand im 16. Jahrhundert, heute umgeben von einem englischen Park.
Im Jahr 1914 wurde südlich der Stadt ein Flüchtlingslager für Vertriebene aus den Karpatenländern errichtet. Bis zu 30.000 Flüchtlinge waren hier beherbergt, bis dieses Lager 1919 seine Pforten schloss. Hier entstand in weiterer Folge die Gmünd II genannte Neustadt.
Eine wichtige Wende in der Wirtschaftsgeschichte der Stadt war die Erbauung der Franz-Josefs-Bahn von Wien nach Prag und Budweis, welche 1869 eröffnet wurde. Hier befand sich mit der großzügig angelegten Werkstätte das betriebliche Zentrum der Franz-Josefs-Bahn, als Bahnknotenpunkt erlangte es zusätzliche Bedeutung. Hier verzweigten sich die beiden Streckenäste über Tábor nach Prag und Budweis und ab 1900 war Gmünd auch Ausgangspunkt der Waldviertler Schmalspurbahnen.
Nach dem Zerfall der Donaumonarchie 1918 wurde Gmünd zu einer geteilten Grenzstadt - die tschechische Nachbargemeinde, die aus dem nördlichen Teil von Gmünd entstand, heißt seit 1920 České Velenice. Getrennt werden die beiden Städte durch die Lainsitz, die hier die Staatsgrenze bildet.
1919 wurde der Stadtteil, in dem sich der Bahnhof befand, Tschechien zugesprochen, womit Gmünd seinen wichtigsten Bahnanschluss verlor. Bis 1922 wurde daher die in Österreich verbliebene Haltestelle Gmünd Stadt zu einem Bahnhof ausgebaut.
Im Oktober 1938 wurden Unter-Wielands und Böhmzeil, die 1920 an die tschechoslowakische Republik abgetreten werden mussten, der Ostmark angeschlossen und die beiden Gemeinden als Stadtteil Gmünd III unter die Führung des Gemeindeverwalters von Gmünd gestellt. Die Volkszählung ergab, dass über 400 Personen in das ehemalige Gmünd-Bahnhof rückübersiedelten. Am 1. April 1942 erfolgte dann die Eingemeindung von Gmünd-Bahnhof (Verfügung des Reichsstatthalters in Niederdonau). 1945 wurde dieses Gebiet mit der Wiederherstellung der Staatsgrenzen von 1920 wieder tschechoslokakisches Territorium. Wie die Privatpersonen ging auch die Gemeindeverwaltung ihres gesamten in Česke Velenicé gelegenen Besitzes, vor allem der Grundstücke und der Anlagen des Wasserwerkes verlustig. Der Lainsitzfluß und der Fischbach bilden wieder den Grenzverlauf zwischen der Republik Österreich und Tschechien.
Die Stadt Gmünd ist besonders reich an religiösen Denkmälern. Da die Stadt Sitz dreier Pfarren ist, sind auch gleich viele Pfarrkirchen vorhanden. Die „Urkirche“ der Stadt ist die St. Stephans-Kirche am Stadtplatz. Die Grundmauern reichen in das 12./13. Jahrhundert zurück. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde eine evangelische Kirche an der Bahnhofstraße errichtet. Die letzte Kirche wurde im eigenen Stadtteil Gmünd-Neustadt im Jahr 1953 errichtet. Sie ist dem "Herzen-Jesu" geweiht und wird oft auch wegen ihrer baulichen Mächtigkeit und Größe als der "Dom des Waldviertels" bezeichnet.
Gmünd ist weiters Ausgangspunkt der Waldviertler Schmalspurbahnen, auf welchen in den Sommmermonaten und an den Adventwochenenden ein touristischer Verkehr mit Museumsbahncharakter stattfindet.
Bürgermeister der Stadtgemeinde ist Otto Opelka, Amtsleiter Hermann Neunteufel.
Im Stadtgemeinderat gibt es bei insgesamt 29 Sitzen nach der Gemeinderatswahl vom 6. März 2005 folgende Mandatsverteilung: SPÖ 16, Liste ÖVP 11, FPÖ 1, Liste GRÜNE 1, andere keine Sitze.
Ab 2006 wird auch ein externer Fachhochschullehrgang der Fachhochschule Krems angeboten.
Gmünd ist Sitz zahlreicher Betriebe. Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 430, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 51. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 2336. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 41,34 Prozent.
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"Gmünd (Niederösterreich)".
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