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Glockenblumen
Illustration Campanula patula0.jpg
(Campanula patula)]]
: Bedecktsamer (Magnoliophyta)
: Dreifurchenpollen-Zweikeimblättrige
(Rosopsida)
: Asternähnliche (Asteridae)
: Asternartige (Asterales)
: Glockenblumengewächse
(Campanulaceae)
: Glockenblumen
Wissenschaftlicher Name Campanula L. Glockenblume01.jpg
(Campanula cochleariifolia)]] Campanula_persicifolia_01-Juni.jpg
(Campanula persicifolia)]] Die Glockenblumen (Campanula) sind eine in der der Glockenblumengewächse (Campanulaceae) innerhalb der Bedecktsamigen Pflanzen (Magnoliophyta).

Beschreibung


Es sind kleine bis große meist mehrjährige krautige Pflanzen. Die zwittrigen Blüten sind radiär. Die vorherrschenden Blütenfarben sind verschiedene Blautöne, lila oder weiß, seltener blühen sie hellgelb . In der großen Gattung gibt es sowohl polsterbildende Arten, als auch bodendeckende für den sonnigen Standort. Bei allen Arten kommen gelegentlich Individuen mit weißer (statt blauer) Krone vor. Die Kronblätter sind zu den typischen "Glocken" verwachsen, meist sind die Spitzen frei, diese werden traditionsgemäß als "Kronzipfel" bezeichnet. Pro Blüte gibt es drei Fruchtblätter. Die Fruchtknoten sind oberständig. Es werden Porenkapseln ausgebildet, eine auf nur wenige Gattung beschränkte Unterform der Kapselfrüchte. Die vielen Samen werden durch Löcher ausgestreut. Glockenblumen sind dabei Wind- und Tierstreuer, Formen der sogenannten Semachorie, einer speziellen Ausbreitungsstrategie von Pflanzen.

Geschichtliches


Schon im 16. Jahrhundert wurden die Pflanzen mit den Glockenblüten erwähnt. Der botanische Name Campanula bedeutet schlicht und einfach Glocke, Glöckchen, bezogen auf die Blütenform.Die Zartheit der meisten Blüten der Glockenblumen und die blaue Farbe haben Dichter und Erzähler sicherlich inspiriert, sich so viele Gedanken über diese Pflanze zu machen. Feen und Elfen werden oftmals mit den Blütenglocken als Kopfbedeckung dargestellt.

Im Februar 2001 wurde die Glockenblume zur Staude des Jahres gekürt.

Arten (Auswahl)


Gartenbau


Einige Arten werden als Zierpflanzen für Beete, Pflanzgefäße und einige Arten sogar für kühle Räume als Zimmerpflanzen verwendet. Die meisten Glockenblumen werden gärtnerisch den Steingartenstauden zugeordnet, da ihre Blätter die Wärmeabstrahlung der Gesteine gut vertragen.

Im Gartenbau ist eine große Anzahl Hybriden entstanden.

Sorten (Auswahl):

  • Samenvermehrbare Sorten: 'Blaue Clips', 'Weiße Clips'. Weitere Sorten: 'Karpatenkrone' (hellblau), 'Karpatenglocke' (dunkelviolett, 20 bis 30 cm).
    • Sorten von C. portenschlagiana (bedeckend): 'Birch Hybrid' (dunkelviolett, wüchsig), 'Resholt' (tiefviolett, nachblühend).
    • Sorten von C. poscharskyana (starkwüchsig): 'Blauranke' (hellblau), 'E. H. Frost' (weiß), 'Stella' (dunkelviolett).

Literatur


  • Bernd Hertle, Peter Kiermeier, Marion Nickig: Gartenblumen - Porträts und Pflegeanleitungen beliebter Gartenblumen und attraktiver Grünpflanzen, Verlag Gräfe und Unzer, München 1993, ISBN 3-7632-4414

Weblinks


Glockenblumengewächse | Zierpflanze

Klokke-slægten | Campanula | Campanule | Campanula | Katilėlis | Klokje | Dzwonek (roślina) | Blåklockor

 

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