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Eine Gleitsichtbrille ist eine Brille mit Brillenlinsen, deren optische Wirkung "sich gleitend ändert". Das bedeutet: Der Übergang der korrigierenden optischen Wirkung für die Ferne geht gleitend in die für die Nähe über. Richtiger wäre also die Bezeichnung Gleitstärkebrille, die sich aber nicht eingebürgert hat.

Gleitsichtbrillen bestehen aus speziellen asphärischen Linsen.

Vorteile

  • Man benötigt nur eine Brille für Ferne und Nähe.
  • Der gleitende Übergang zwischen den Stärken wird oft angenehmer empfunden als der harte Übergang bei Zweistärkenbrillen.

Nachteile

  • Der scharfe Bereich für Ferne bzw. Nähe ist kleiner als bei jeweils einer Einzelbrille.
  • Gerade Linien und Ebenen erscheinen teilweise verzerrt, es entsteht in der Gewöhnungsphase ein Eindruck, als sei zum Beispiel eine Einbuchtung im Boden. Daran muss man sich erst gewöhnen, weil die gewohnte euklidische Geometrie nichteuklidisch erscheint.
  • Das Schätzen von Entfernungen ist, zumindest in der Eingewöhnungsphase, erschwert.

Der Unterschied zwischen den Brillenstärken sollte nicht allzu groß sein.

Die Eingewöhnung gelingt unterschiedlich. Einige kommen sehr gut mit der Gleitsichtbrille zurecht, andere gar nicht.

Augenoptik | Brille

 

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