Gleitringdichtungen dienen der Abdichtung von rotierenden Wellen gegenüber z. B. Gehäusen. Ein Teil einer Gleitringdichtung (der Gleitring) ist wellenfest montiert, ein anderer stationär. Die Flächen zwischen diesen Teilen sind absolut plangearbeitet und bestehen in der Regel aus einem Kunststoff. Durch Federkraft werden die Teile aufeinander gedrückt. Die einander gegenüberliegenden planen Dichtungsflächen rotieren relativ zueinander; hier befindet sich der primäre Dichtspalt. Tritt ein geringer Teil einer umgebenden Flüssigkeit zwischen die Dichtflächen, kann zusätzlich ein Schmierfilm erzeugt werden. Die Abdichtung der Gleitringdichtungsteile gegenüber Welle bzw. Gehäuse erfolgt mit Nebendichtungen in Gestalt von zusätzlichen O-Ringen oder Manschetten. Es gibt einfach- und doppeltwirkende Gleitringdichtungen.
Gleitringdichtungen sind derzeit erhältlich für Wellendurchmesser von ca. 5 bis 500 mm, Drücke von ca. 10 Torr bis 200 bar, Temperaturen von ca. -200 bis +450 °Celsius und Gleitgeschwindigkeiten von bis zu ca. 150 m/s.
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"Gleitringdichtung".
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