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Die bis zu 679 m hohen Gleichberge sind ein kleiner "inselartig" aufragender Mittelgebirgszug im südwestlichen Thüringen in Deutschland. Gleichberge_vom_Eckartsberg_aus.jpg bei Waffenrod-Hinterrod (760 m, Thüringer Wald) aus; ganz links der Klingeberg (677 m), ganz rechts der Priemäusel (625 m), links dahinter der Solaberg (577 m); ]]

Gleichberge.jpger Stadtberg aus gesehen]]

Geographie


Die Gleichberge, die hauptsächlich aus den vulkanischen Basalt-Kegeln des Großen und Kleinen Gleichbergs bestehen, befinden sich im Landkreis Hildburghausen zwischen dem thüringischen Hildburghausen und dem bayrischen Bad Königshofen. Dort liegen sie südwestlich des Werratals, nur etwas östlich von Römhild. Am Fuße des großen Gleichberges befindet sich der Ort Gleichamberg.

Die Gleichberge sind das die hiesige Landschaft dominierende Element. Die fast vollständig bewaldeten Berge haben eine Ausdehnung von 8 km in Nord-Süd- und 3 km in Ost-West-Richtung. Im Westen und Nordwesten befindet sich die Rhön, im Nordosten und Osten der Thüringer Wald, im Südosten die Langen Berge im Süden die Haßberge und im Südwesten Grabfeld, zu dem die Gleichberge auch gezählt werden.

Wasserscheide


Die Gleichberge befinden sich auf der von Nordwest nach Südost durch Deutschland verlaufenden Rhein-Weser-Wasserscheide. Diesbezüglich fließt das Wasser des Bachs Milz in Richtung Südwesten über die Fränkische Saale und den Main in den Rhein. Dem entgegen fließt das Wasser der nur sehr kurzen Bäche, die auf der Nordseite der Gleichberge entspringen, über die Werra in die Weser.

Spuren der Kelten


Während der Basalt-Abbauarbeiten für den Bau der Straße Römhild-Hildburghausen im 19. Jahrhundert wurden auf dem Kleinen Gleichberg Reste einer keltischen Stadtanlage (oppidum) aus den ersten 10 Jahrhunderten v. Chr. gefunden, die als Steinsburg bezeichnet wird. Einige dieser Wälle wurden restauriert.

Im Steinsburgmuseum, das sich auf dem Sattel zwischen dem Kleinen- und dem Großen Gleichberg befindet, werden viele der gefundenen keltischen Gegenstände ausgestellt.

Wandern / Sehenswertes


Kleiner Gleichberg

Zahlreiche Wanderwege durchziehen die Landschaft. Einer führt vom Steinsburgmuseum annähernd geradeaus bis fast auf den Gipfel des Kleinen Gleichbergs, um erst auf den letzten Höhenmetern den Gipfel spiralig einzukreisen.

Vom steinernen Plateau auf dem Gipfel des Kleinen Gleichbergs genießt man, speziell im Winter, eine gute Rundumsicht auf den Thüringer Wald, die entferntere Rhön, die Haßberge, Burgruine Straufhain die Veste Coburg, etc., die im Sommer, je nach Himmelsrichtung, z.T. eingeschränkt wird.

Großer Gleichberg

Der Große Gleichberg wurde bis in die 1950er Jahre für den Abbau von Basalt genutzt. Später war er Aussichtspunkt und militärisches Sperrgebiet der Sowjetischen Streitkräfte. Heute steht er unter Naturschutz. Auf seinem Gipfel befindet sich ein Mobilfunkmast.

Eine bedeutende Kurve auf dem Weg von der Spitze des Berges nach Gleichamberg ist die Apfelbreikurve.

Berge


  • Großer Gleichberg (679 m; Mobilfunksendemast)
  • Kleiner Gleichberg (641 m; Steinsburg, 30 m hoher Turm)
  • Hartenburg (404 m)

Gleichberge_vom_Simmersberg_aus.jpg (781 m) auf die Gleichberge (679 und 641 m) und den Ratscher Bergsee]]

Weblinks


Deutsches Mittelgebirge | Geographie (Thüringen) | Prähistorische Befestigung | Landkreis Hildburghausen | Berg in Thüringen

 

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