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Der Glacier-Express ist ein Schnellzug in der Schweiz und verbindet St. Moritz über Chur, Disentis, Andermatt und Brig mit Zermatt.
Am 25. Juni 1930 um 7.30 Uhr startete der erste Glacier-Express in Zermatt, führte 70 Gäste mit und erreichte St. Moritz nach knapp 11 Stunden.
Der Schmalspurzug, der die Schienen der Rhätischen Bahn und Matterhorn-Gotthard-Bahn (bis 2003 Furka-Oberalp-Bahn und BVZ Zermatt-Bahn) nutzt, wird oft als der „langsamste Schnellzug der Welt“ bezeichnet. In 7½ Stunden fährt der Meterspur-Zug über 291 Brücken, durch 91 Tunnels und über den 2033 m hohen Oberalppass. Albulapass und Furkapass werden in Tunnels unterquert.
Den Namen erhielt der Zug vom Rhône-Gletscher (französisch: Glacier), den er bis 1981 auf der Bergstrecke über den Furkapass passierte. Seit 1982 wird anstelle der Bergstrecke der Furka-Basistunnel befahren, der eine wintersichere Verbindung ermöglicht. Die alte Bergstrecke wird heute nur noch von der Dampfbahn Furka-Bergstrecke als Museumseisenbahn befahren.
Der Zug hat eine primär touristische Bedeutung und ist eines der Aushängeschilder der Schweiz. Zu den bahntechnischen Höhepunkten zählt der Streckenabschnitt der Albulabahn zwischen Thusis und St. Moritz, landschaftlich das Passieren der Vorderrheinschlucht.
Schienenverkehr (Schweiz) | Schmalspurbahn | Spurweite 1000 mm | berühmter Zug
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