Gisela Uhlen eigentl. Gisela Friedlinde Schreck (* 16. Mai 1919 in Leipzig) ist eine deutsche Schauspielerin.
Gisela Uhlen ist die Nichte des dämonischen Stummfilmstars Max Schreck. Mit dieser Familiengeschichte und einem Vater, der Opernsänger war, kam die junge Gisela Uhlen auf sehr natürlichem Wege zum Schauspiel. Sie hatte bereits als Fünfjährige Tanzunterricht bei Mary Wigman und 1936 wirkte sie nicht nur in ihrem ersten UFA-Film mit, sondern erhielt auch ihr erstes Theaterengagement am Schauspielhaus Bochum unter dem legendären Intendanten Saladin Schmitt.
Die junge Schauspielerin hatte mit ihren ersten Filmen großen Erfolg und wurde schnell sehr populär. Nach dem Zweiten Weltkrieg spielte sie zunächst Theater. Ihre Filme konnten nicht mehr an die UFA-Erfolge anknüpfen. Häufig war sie auch in Boulevard-Komödien zu sehen. In den 1960er Jahren spielte sie in den Edgar Wallace-Filmen und in den 1970er Jahre entdeckte sie sogar der junge deutsche Autorenfilm.
Späte Popularität erreichte sie durch den Erfolg der Fernsehserie Forsthaus Falkenau Anfang der 1990er Jahre. Außerdem war sie regelmäßiger Gast in Krimiserien wie Derrick.
Gisela Uhlen war sechsmal verheiratet. Mit dem Schauspieler Wolfgang Kieling hat sie eine Tochter: Susanne Uhlen, *17.01.1955 ebenfalls Schauspielerin. Mit dem 1993 verstorbenen Regisseur Hans Bertram hat sie ebenfalls eine Tochter (Barbara Bertram), die ebenfalls Schauspielerin wurde.
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