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Gioconda Belli (* 9. Dezember 1948 in Managua/Nicaragua), Schriftstellerin und Lyrikerin, ist eine der international bekanntesten lateinamerikanischen Autorinnen.

Sie studierte Kommunikationswissenschaften in Spanien und den USA. 1970 schloss sie sich der FSLN an, der Sandinistischen Befreiungsbewegung gegen die Diktatur der Somoza-Familie. Ihr schriftstellerisches soziales und politisches Engagement stieß auf harsche Kritik auf Seiten des Bürgertums. Gleichzeitig verursachten Anfang der 70er Jahre ihre ersten veröffentlichten erotischen Gedichte im katholisch-strengen Nicaragua einen Skandal. Belli sah sich jedoch durch die Furore um ihre Person in ihren Anliegen als Autorin zusätzlich bestärkt. 1975 verließ sie Nicaragua und ging zunächst nach Mexiko, später dann nach Costa Rica. Zusammen mit ihren drei Kindern kehrte Gioconda Belli 1978 nach Nicaragua zurück und arbeitet in der politischen Bildung und als Kulturredakteurin. Inzwischen lebt sie mit ihrer Familie in Los Angeles und Managua.

Werke


  • Wenn du mich lieben willst (1988)
  • Bewohnte Frau (1988)
  • Tochter des Vulkans (1990)
  • Zauber gegen die Kälte (1992)
  • In der Farbe des Morgens (1992)
  • Waslala (1996)
  • Feuerwerk in meinem Hafen (1997)
  • Die Verteidigung des Glücks (2000)
  • Das Manuskript der Verführung (2005)

Siehe auch


Weblinks


Autor | Literatur (20. Jh.) | Literatur (Spanisch) | Lyrik | Frau | Nicaraguaner | Geboren 1948

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