Gilles de Robien (* 10. April 1941 in Cocquerel (Somme)) ist ein französischer Politiker.
Nach einem Studium der Rechtswissenschaften übt er seit 1965 den Beruf eines Generalvertreters für Versicherungen in Amiens aus.
1990 wird Gilles de Robien ins Exekutivbüro und den Vorstand der Republikanischen Partei UDF aufgenommen. Parallel dazu sitzt er ab 1991 im Nationalrat und Politbüro der Partei. Seit November 1998 ist er Mitglied im Politbüro und stellvertretender Vorsitzender des UDF. Von 1995 bis 1997 amtiert er als Fraktionsvorsitzender der Vertreter des UDF in der Nationalversammlung. Von Mai 2002 bis Mai 2005 untersteht ihm das Ministerium für Ausrüstung, Transport, Wohnung, Tourismus und Meeresnutzung der Kabinette von Raffarin. Am 3. Juni 2005 ernennt ihn Dominique de Villepin innerhalb seiner neuen Regierung zum Minister für Bildung und Forschung.
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