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Wappen Karte
Karte Gifhorn in Deutschland.png
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Gifhorn
Geografische Lage:
Höhe: 50 m bis 68 m ü. NN
Fläche: 104,86 km²
Einwohner: 42.658 (30. Juni 2005)
Bevölkerungsdichte: 407 Einwohner/km²
Postleitzahlen: 38501-38510, 38516, 38518
Telefonvorwahl: 05371
Kfz-Kennzeichen: GF
Gemeindeschlüssel: 03 1 51 009
Stadtgliederung: 6 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Marktplatz 1
38518 Gifhorn
Telefon: 05371 - 88-0
Webseite: www.stadt-gifhorn.de
E-Mail-Adresse: info@stadt-gifhorn.de
Politik
Bürgermeister: Manfred Birth (CDU)
Gifhorn ist die Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises in Niedersachsen.

Geografie


Geografische Lage

Die Stadt liegt zwischen Hannover, Braunschweig und Wolfsburg, am Kreuzungspunkt der Bundesstraßen 4 (Nord-Süd Richtung, auch Salz-Straße) und 188 (Ost-West Richtung, auch Korn-Straße) sowie der Bahnlinien Braunschweig-Uelzen und Hannover-Wolfsburg am Rande der Lüneburger Heide.

Die Ise mündet hier in die Aller.

In und um Gifhorn gibt es mehrere Erhöhungen, die als Eiszeitmoränen (Grund-/End-Moränen) entstanden sind. So liegt südlich der Flüsse der "Katzenberg", nördlich der "Weinberg" und im weiteren Verlauf bis zur Ortschaft Wilsche das "Hohe Feld".

Namensgebung

Zwischen den aus der Eiszeit um Gifhorn entstandenen Erhöhungen, so genannten Eiszeitmoränen (Grund-/End-Moränen), sowie den sich in nördlicher Richtung ausdehnenden großen Moorgebiet und dem schwer passierbaren Aller-Urstromtal, bot der Mündungswinkel von Aller und Ise eine der wenigen geeigneten trockenen Stellen für eine Siedlung und für einen Flussübergang. Der Name könnte daher nach Wortdeutungen aus überlieferten Dokumenten und Ortsnamen (gerade im nördlichen Niedersächsischen Raum) von Giffel, Gaffel, Gabel und Horn (gleichbedeutend mit "Erhöhung, die ins Wasser hineinragt") abgeleitet sein.

Eine andere Deutung des Namens beruht auf dem niederdeutschen "Giff Horn" (gib Zeichen) um mit einem Fuhrwerk bei höherem Wasserstand mittels eines Floßes, Treideln, einer Schute oder eines Kahns, (Torfkahn, Lastkahn) zu einer höheren Stelle übergesetzt zu werden.

Stadtgliederung

Gifhorn besteht aus den Stadtteilen:

Nachbargemeinden

Folgende Gemeinden grenzen an die Stadt Gifhorn (im Uhrzeigersinn im Norden beginnend):

Geschichte


Mittelalter

Gifhorn_Merian.png-Kupferstich von Gifhorn 1654, rechts die schwer befestigte Schlossanlage]]

Gifhorn wird erstmalig 1196 im Güterverzeichnis des Braunschweiger Stifts St. Cyriakus erwähnt. Ursprünglich war Gifhorn beschränkt auf eine kleine Siedlung im großflächig versumpften und schwer passierbaren Aller-Urstromtal (Barnbruch). Der Mündungswinkel von Aller und Ise war eine der wenigen Stellen, an denen dieses natürliche Hindernis überwunden werden konnte. Kurz vor dem Zusammenfluss mit der Aller teilte sich die Ise und bildete einen kleinen Werder. Entlang dieser trockenen Dünung vermutet man die erste Ansiedlung.

Der Ausbau des Brückenortes war durch mehrere Faktoren begünstigt. Zum einen besaß er eine geographisch günstige Schutzlage zum anderen eine gute Verkehrslage am Schnittpunkt zweier bedeutender mittelalterlicher Handelswege: Hier kreuzten sich in Nord-Süd-Richtung die verlängerte Alte Salzstraße von Lüneburg nach Braunschweig (heute B 4) und in Ost-West-Richtung die Kornstraße von Magdeburg nach Celle (heute B 188). Gegen die von Osten her drängenden sorbischen Stämme (siehe auch Wenden, Wendland) befestigte man Gifhorn mit einer Schutzburg, um die am Iseübergang entstandene einnahmeträchtige Zollstätte zu sichern.

Später ließen die hier ansässigen Welfenherzöge eine Vogtei, eine Wassermühle (die bis heute betriebene Cardenapsmühle, erstmals 1213 urkundlich erwähnt) und einen Wirtschaftshof anbauen. Dieser gesicherte und wirtschaftlich bedeutsame Knotenpunkt zog viele Bauern, Handwerker und Kaufleute an. Auch die Post mit ihren Postkutschen richtete hier für die Mitreisenden (heute"Deutsches Haus"), eine Haltestation ein. Zudem entstanden zahlreiche Gaststätten und Stallungen, in denen die Fuhrleute ihre Pferde ausspannten, aber auch bei gelegentlichem Hochwasser mehrere Tage ausharrten.

Während der Hansezeit entstanden viele Handwerksbetriebe: Die bereits ansässigen Ackerbürger, Müller, Bäcker, Fischer, Metzger, Schuster, Schneider und Schmiede wurden ergänzt durch Weber, Bleicher, Färber, Böttcher, Töpfer, Gerber, Sattler, Seiler, Hutmacher und Bierbrauer. Die wirtschaftliche Blütezeit gipfelte 1275 in der Verleihung des Marktrechtes.

Renaissance

Verheerende Kriege und Großbrände fügten dem Ort immer wieder schwere Schäden zu, insbesondere die Hildesheimer Stiftsfehde von 1519 bis 1523, bei der auch die Orte in der näheren Umgebung fast vollständig vernichtet wurden. Der Wiederaufbau wurde gekrönt mit der Neuerrichtung eines Schlosses durch die protestantischen Herzöge Ernst der Bekenner von Braunschweig-Lüneburg und seines Bruders Herzog Franz aus Celle. Das Schloss entstand von 1526 bis 1547 neu im Stil der Weserrenaissance. Zur Erweiterung der Räumlichkeiten wurde das Kavalierhaus errichtet. Ebenfalls im Renaissance-Stil erbaut, gehört das Haus mit der prächtigen Steinfassade noch heute zu den beliebtesten Gebäuden der Stadt.

Von 1539-1549 war Gifhorn unter Herzog Franz Residenzstadt des Herzogtums Gifhorn, welches dieser als Abfindung für seinen Regierungsverzicht im Fürstentum Lüneburg erhielt. Am 6. Dezember 1544 erließ der Herzog für Gifhorn eine "Reformatio und Ordnung", mit der für Jahrhunderte die Grundlage für die Durchführung von Bürgermeisterwahl und Stadtverwaltung gelegt wurde. Da Herzog Franz 1549 ohne männliche Nachkommen verstarb, fiel das Herzogtum nach nur 10 Jahren wieder an das Fürstentum Lüneburg in Celle zurück. Das Schloss diente fortan als Jagdresidenz von Fürsten und Herzögen aus der Umgebung oder als Verwaltungszentrum.

Aus der Zeit des Neuaufbaus sind zahlreiche Fachwerkhäuser heute noch erhalten. Bemerkenswerte Bauten sind das Alte Rathaus von 1562 (heute Ratsweinkeller mit Bücherei) und das Höfersche Haus von 1570.

Neuzeit

Nicolai-Kirche (li), Fachwerkhaus, Kavalierhaus (re).JPG Während des Dreißigjährigen und Siebenjährigen Krieges und der Napoleonischen Feldzüge wurden die alten Handelswege nun auch zu Heerstraßen. Während der Truppendurchmärsche kam es immer wieder zu großen Schäden und Plünderungen. Hinzu kamen zwei große Flächenbrände 1669 im Süden und 1725 im Norden. Nach drei weiteren Bränden von 1872, 1876 und 1891 kam es zur baulichen Auflockerung des Stadtbildes. Wegen der räumlichen Enge wurden viele abgebrannte Häuser nicht wieder an der gleichen Stelle aufgebaut.

Von 1734 bis 1744 wurde die Sankt-Nicolai-Kirche errichtet. Der Barockbau befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Kavalierhaus und Alten Rathaus.

Nach dem Schleifen der Befestigungsanlagen des Schlosses um 1780 verloren auch die umliegenden Schutzwälle an Bedeutung. So kam es zur allmählichen Erweiterung des Stadtgebietes besonders ab 1845 nach Beseitigung der beiden Stadttore.

Industriezeitalter

Die Industrialisierung Gifhorns begann mit der großflächigen Torfgewinnung aus den umliegenden Moorgebieten. Der Rohstoff wurde in der Torfpressfabrik verarbeitet und lieferte zunächst die Energie für eine mechanische Wollspinnerei, zwei Zichorienfabriken und eine Ziegelei, die sich aber nicht lange hielten.

Wirtschaftlich bedeutsam wurden nur die Glashütte (ab 1873) und eine Konservenfabrik (ab 1890), die erst 1959 bzw. 1973 ihre Produktion einstellen mussten. Sie profitierten von der Vollendung des Bahnbaus um 1890.

1852 erhielt Gifhorn das Stadtrecht. 1924 wurde das Rathaus in die Ortsmitte verlegt.

Nach dem Zweiten Weltkrieg kam es über die nahe Grenze zu einer großen Zuwanderung von Flüchtlingen und Vertriebenen aus Mittel- und Ostdeutschland. Die größten Arbeitgeber waren damals wie heute die seit 1951 ortsansässige Maschinen- und Armaturenfabrik Alfred Teves (mittlerweile der Continental AG zugehörend) und das für Pendler nah gelegene Volkswagenwerk in Wolfsburg. Darüber hinaus gelang es, neue Gewerbegebiete anzusiedeln. Bereits 1959 zogen einige Staffeln des Bundesgrenzschutzes in das Zonenrandgebiet. Seit den 1960er Jahren zogen Arbeitskräfte aus südeuropäischen Ländern mit ihren Familien in das Wolfsburger Umland und damit auch nach Gifhorn. Es kam dabei zu national getrennten Siedlungsschwerpunkten: während Wolfsburg von Italienern dominiert wurde, bildeten in Gifhorn damals die Griechen die mit Abstand stärkste ausländische Bevölkerungsgruppe. Noch heute gibt es im Gifhorner Raum - inzwischen in der 3. Generation - eine ungewöhnlich starke griechische Gemeinde mit eigenen kulturellen und kirchlichen Aktivitäten.

Mit dem Gesetz zur Neugliederung der Gemeinden im Raum Gifhorn vom 27. November 1973 wurden zum 1. März 1974 die Stadtteile Kästorf, Gamsen, Wilsche, Neubokel, und Winkel eingemeindet. Dadurch wuchs die Einwohnerzahl um etwa 7000, die Fläche des Stadtgebiets verdreifachte sich.

Gifhorn behielt 1974 den Sitz des gleichnamigen Landkreises, nachdem zunächst eine Auflösung dieses Landkreises und Vereinigung mit dem Landkreis Peine und Verlegung des Kreissitzes nach Peine geplant war. Die Einwohner beider Landkreise hatten sich entschieden dagegen gewehrt.

Allerdings musste in Kauf genommen werden, dass Gifhorn vom Regierungsbezirk Lüneburg in den Regierungsbezirk Braunschweig umgegliedert wurde. Die Industrie wehrte sich gegen eine ähnliche Umgliederung erfolgreich vor Gericht, so dass Gifhorn auch heute noch unverändert zur Industrie- und Handelskammer Lüneburg (Geschäftsstelle für Gifhorn ist in Celle) gehört, nicht zur IHK Braunschweig.

Am 29. November 1984 wurde am Marktplatz das neue Rathausgebäude eingeweiht. Das vorherige wurde zum Haus des Handwerks.

Nach der deutschen Wiedervereinigung und den politischen Umbrüchen in Osteuropa und der damaligen UdSSR kam es in den 1990er Jahren zu einem großen Bevölkerungszuwachs, der vorwiegend auf den Zuzug von Russland-Deutschen aus der ehemaligen Sowjetunion zurückging. Diese stellen gegenwärtig etwa ein Zehntel der Gifhorner Bevölkerung.

Einwohnerentwicklung

Der Zuwachs in den 1970er Jahren ist zum Teil "unechter" Zuwachs aufgrund von Eingemeindungen umliegender Orte.

Politik


Stadtrat

Der Rat der Stadt Gifhorn besteht aus 41 Sitzen. Diese verteilen sich wie folgt: (Stand: 25. Januar 2005 (Quelle: Stadt Gifhorn))

Bürgermeister

Die Bürgermeister der Stadt Gifhorn

Nach Beendigung der Dienstzeit des letzten Stadtdirektors, Wilhelm Jans, am 14.12.2004 kam auch in Gifhorn die neue niedersächsische Kommunalverfassung zum Tragen. Mit ihr endete die althergebrachte personelle Trennung zwischen Verwaltungschef und Repräsentanten, stattdessen wurde die "Eingleisigkeit" eingeführt. Der Bürgermeister wurde erstmals direkt von der Bevölkerung gewählt und ist Verwaltungschef und Stadtoberhaupt in einer Person. Dieses Amt bekleidet seit 15.12.2004 Manfred Birth.

Städtepartnerschaften

Xanthi in Griechenland
Korsun-Schewtschenkiwski in der Ukraine
Dumfries im Vereinigten Königreich (Schottland)
Gardelegen in Deutschland (Sachsen-Anhalt)
Hallsberg in Schweden

Kultur und Sehenswürdigkeiten


Bauwerke und Museen

Schloß Gifhorn (Ansicht von Süden).JPG
  • Sehenswert ist das Schloss im Stil der Weserrenaissance mit seiner noch als Kirche genutzten Schlosskapelle.

  • Das Kreisheimatmuseum im Schloss enthält die Abteilungen Jäger und Bauern, Adel und Landvolk, Handwerker und Kaufleute, Tier und Landschaft. Im Schlosshof und im umliegenden Park am Schlosssee finden jährlich Festspiele und Märkte statt.

  • Stadthalle
    Baubeginn war im Juni 2004. Die Stadthalle, Gifhorns Jahrhundertprojekt, mit 32000 Kubikmeter Bruttorauminhalt, wurde mit der Schlüsselübergabe an den Bürgermeister als Hausherren im Dezember 2005 in Betrieb genommen. Die Stadthalle dient zu Theateraufführungen und Festveranstaltungen. Sie hat einen Theatersaal für maximal 567 Personen und eine Bühne mit insgesamt 384 Quadratmetern, sowie einen Großen Saal mit Tanzfläche für Festveranstaltungen wie z.B. das Gifhorner Schützenfest. Der Bürgermeister betonte, die Halle sei, obgleich sie in der Stadt Gifhorn stehe, eine Halle für alle Bürger aus Stadt, Kreis und auch der Region.

  • Zahlreiche Mühlen der unterschiedlichsten Art, die in europäischen Ländern und außerhalb Europas beheimatet waren, befinden sich restauriert oder originalgetreu nachgebaut im international bekannten (Freiland-)Mühlenmuseum.

Freizeit und Naherholung - Naturdenkmäler

Im Verlauf der Nachkriegsjahre wurden um Gifhorn mehrere größere Flächen zu Naturschutzgebiete erklärt. So auch das im heutigen Stadtgebiet von Gifhorn liegende, natürlich entstandene Gewässer, der "Heidesee". Von dem schon der bekannt gewordene Heidedichter Hermann Löns, in seinen Geschichten und Gedichten, berichtet hat. Auch von mehreren im westlichen Gebiet von Gifhorn liegenden größeren Heideflächen (siehe auch Heidekrautgewächse). Bekannt sind die "Gifhorner Schweiz", der idyllische Ort Winkel und Teile beim Ort Wilsche.

Durch die Veröffentlichungen von Hermann Löns wurde diese Region, im Besonderen der Heidesee, und hervorgehoben durch den "Heidesee-Pavillon" (Friedel Kuhls), dessen ausgedehnte und bewirtete Terrasse einen herrlich Stimmungsvollen Blick auf den See ermöglicht, zu einem gern besuchten Naherholungsgebiet für Braunschweiger und Hannoversche Bürger mit ihren Familien.

Durch Kiesschürfen entstanden mehrere nahe gelegene Seen. Durch den Bau des Elbe-Seitenkanals, entstand im benachbarten Isenbüttel südöstlich der Stadt ein komplexes Naherholungsgebiet, der Tankumsee. Das gesamte Areal umfasst 222 ha. Der See selbst ist 62 ha groß und bietet einen 1.000 m langen Sandstrand. Daran grenzt direkt östlich das Feuchtgebiet Barnbruch an, mit einem Waldbestand von etwa 1.500 ha.

Die Umlegung der Bundesstraße 4 machte es erforderlich, dass lange Strecken der Trassenführung erhöht werden mussten, und so entstand der "Waldsee" zwischen der Stadt und der "Gifhorner Schweiz".

Die Naturschutzgebiete - wie auch die Lüneburger Heide - haben Gifhorn zu einem beliebten norddeutschen Naherholungsgebiet gemacht.

Regelmäßige Veranstaltungen

Das älteste Gifhorner Volksfest ist das Schützenfest. Die älteste Ratsverordnung über das "Gifhorner Scheibenschießen" stammt von 1661 (Scheibenschießen). Seit 1706 sind die Listen der Schützenkönige überliefert. Die 1814 zur Armee eingezogenen Gifhorner waren fast alle 1815 in der Schlacht bei Waterloo gegen Napoleon eingesetzt. Zur Erinnerung daran wird das Schützenfest jedes Jahr in der Woche des 18. Juni gefeiert. Das Schützenfest beginnt am Donnerstag mit einem Umzug durch Gifhorn und dem im Laufe des Nachmittags, unter kommunaler Aufsicht, durchgeführten Königsschießen. Am Sonntag wird ein großer Umzug, bei dem auch alle Vereine mit dabei sind, durchgeführt und endet mit einem vielbestauntem Feuerwerk.

Weitere regelmäßige Großveranstaltungen sind die Schlossfestspiele, Feuer & Wasser live und in der Fußgängerzone das dreitägige Altstadtfest, den Tag der Heide und der Weihnachtsmarkt.

Wirtschaft und Infrastruktur


Etwa 1,4 % der Beschäftigten sind in der Land- und Forstwirtschaft tätig, 38 % im Produzierenden Gewerbe und 60,6 % im Dienstleistungsbereich. Gifhorn hat deutlich mehr Aus- als Einpendler. Etwa 80% der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten arbeiten außerhalb. Die Arbeitslosenquote im Kreis Gifhorn betrug im Juni 2004 8,7 %.

Größter Arbeitgeber Gifhorns ist die IAV GmbH (Ingenieurdienstleister für die Automobilbranche) mit ca. 1500 Mitarbeitern vor Ort. Aufgrund der Nähe zu Wolfsburg (VW) sind viele Automobilzulieferer und -dienstleister in Gifhorn angesiedelt (z.B. Continental Teves, Arvin Meritor, Ruecker).

Bildung

Grund- und Hauptschulen
  • Grundschule Adam-Riese-Schule
  • Grundschule Astrid-Lindgren-Schule
  • Grundschule Gebrüder-Grimm-Schule
  • Grundschule Isetal-Schule
  • Grundschule Michael-Ende-Schule
  • Grundschule Wilhelm-Busch-Schule
  • Grund- und Hauptschule Albert-Schweitzer-Schule
  • Grund- und Hauptschule Alfred-Teves-Schule
  • Grund- und Hauptschule Freiherr-vom-Stein-Schule

Realschulen

  • Dietrich-Bonhoeffer-Realschule
  • Fritz-Reuter-Realschule

Gymnasien

  • Humboldt Gymnasium
  • Otto-Hahn-Gymnasium

Sonderschulen

  • Pestalozzischule

Berufsbildende Schulen

  • Berufsbildende Schulen I
  • Berufsbildende Schulen II

Persönlichkeiten


Literatur


  • Fritz Brüggemann: Gifhorn - Die Geschichte einer Stadt. Gifhorn 1962.
  • Ulrich Roshop: Gifhorn. Das Werden und Wachsen einer Stadt. Gifhorn 1982. Mit Gifhorn-Bibliographie auf S. 189-191.
  • Günter Weinhold: Erinnerungen an Waterloo, Weg und Schicksal des Landwehrbataillons Gifhorn, Gifhorn o.J.
  • Günter Weinhold: Geschichte des Bürgerschützenkorps Gifhorn e.V., Vogt-Druck, Gifhorn 2002.
  • Günter Weinhold: "Eintracht und Bürgersinn" - Die Geschichte des Gifhorner Schützenwesens, Gifhorn 1989
  • Günter Weinhold: Chronik des MTV Gifhorn 1861-1996. Tradition/Einheit/Fortschritt 1998.

Weblinks



Ort in Niedersachsen

Gifhorn | Gifhorn (stad)

 

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