Die GfK Aktiengesellschaft wurde 1934 als GfK-Nürnberg Gesellschaft für Konsumforschung e.V. von Nürnberger Hochschullehrern, darunter dem späteren deutschen Wirtschaftsminister und Bundeskanzler Ludwig Erhard, gegründet. Das Konzept wurde vom Mitbegründer Wilhelm Vershofen gestaltet.
1980 wurden die kommerziellen Aktivitäten in die GfK GmbH ausgegliedert und mündete 1990 in die heutige GfK AG. Der GfK e.V. beschränkte sich seit diesem Zeitpunkt auf die Förderung der Markt- und Absatzforschung. Heute hält die GfK - Gesellschaft für Konsum-, Markt- und Absatzforschung 58 % der GfK AG. Der Hauptstandort der AG und des Vereins ist auch heute noch Nürnberg. Die GfK erhebt unter anderem die Einschaltquoten für das Fernsehen in der Bundesrepublik Deutschland.
Die Gemeinde Haßloch dient als durchschnittlicher Ort als Testmarkt für das Instrument GfK BehaviorScan, mit dem vor allem die Wirkung von Fernsehwerbung untersucht und die Neueinführung von Produkten simuliert wird.
Heute ist die GfK-Gruppe das größte deutsche Marktforschungsinstitut und weltweit die Nummer fünf. Sie ist in den fünf Geschäftsfeldern Custom Research, Retail and Technology, Consumer Tracking, Media und HealthCare aktiv. Seit 1999 ist die GfK Aktiengesellschaft an der Börse vertreten. Am 12. Oktober 2005 wurde die GfK Academy gegründet.
Daten:
| 2005 | 2004 | 2003 | 2002 | |
|---|---|---|---|---|
| Umsatz | 900,0 Mill. Euro | 660,0 Mill. Euro | 590,0 Mill. Euro | 568,0 Mill. Euro |
| Beschäftigte | 7.511 | 5.484 | 5.032 | 5.069 |
| Beschäftigte davon in Deutschland | ? | 1.502 | 1.459 | 1.465 |
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