Die gewichtsbezogene Leistung (meistens mit dem physikalisch an dieser Stelle falschen Ausdruck Leistungsgewicht bezeichnet) wird im Radsport häufig ermittelt, um die physikalisch messbare Leistung (Watt) von Fahrern, die einen sehr unterschiedlichen Körperbau und damit sehr unterschiedliches Gewicht aufweisen, vergleichbar zu machen. Die Einheit ist Watt/kg. Der oft fälschlich verwendete Ausdruck Leistungsgewicht bezeichnet hingegen den Kehrwert kg/Watt beziehungsweise kg/kW.
Da der Rollwiderstand ebenfalls proportional zum Gewicht ist und der Luftwiderstand mit dem Körpervolumen des Fahrers wächst – wenn auch nicht proportional –, ist die gewichtsbezogene Leistung ein geeigneter, von den Körperbaueigenheiten des Fahrers unabhängiger Maßstab für die Leistungsfähigkeit eines Fahrers.
Bis auf wenige Ausnahmen können größere, athletischere Fahrer auf den flacheren Profilen der Einzelzeitfahren höhere Durchschnittsgeschwindigkeiten erzielen, weil sie in Bezug auf die gewichtsbezogene Leistung annähernd gleich stark wie ihre kleineren, aber vor allem leichteren Bergspezialisten-Kollegen, in Bezug auf den leicht unter-proportional wachsenden Luftwiderstand jedoch im Vorteil sind.
| Leistungsniveau | Erforderliche gewichts- bezogene Leistung |
|---|---|
| Hobbyfahrer | 2,5–3,5 W/kg |
| C-Klasse-Amateur | 3,5–4,5 W/kg |
| guter Amateur-Fahrer | 4,5–6 W/kg |
| Weltklasse-Profi | 6–7 W/kg |
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"Gewichtsbezogene Leistung".
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