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Ein Gewässer ist nach DIN 4049 Teil 1 Nr. 1.10 ein in der Natur fließendes oder stehendes Wasser einschließlich Gewässerbett und Grundwasserleiter. Es ist in den natürlichen Wasserkreislauf eingebunden.

Jeetzel(hoch).jpg bei Hitzacker während eines Hochwassers]] Übersichtneu.jpg Man unterscheidet

  1. Oberflächenwasser (siehe unten) und
  2. Grundwasser

Oberflächengewässertypen


Es gibt folgende Arten von Oberflächengewässern:

A. Fließgewässer

B. Stillgewässer

C. Binnengewässer

D. Meer

E. Ozean

Offene Gewässer


Ein offenes Gewässer ist ein natürlicher oder künstlich hergestellter stehender oder fließender Wasserkörper im Freien des Binnenlandes, wie Seen, Stauseen, Kiesgruben und wassergefüllte Tagebaue, Teiche, Weiher, Tümpel, Moorseen, Brunnen; Flüsse, Altarme, Kolke, Quellen; Wassergräben, Gripen, Kanäle etc. und Biotope der Küsten wie Brackwassergebiete, Süßwasserwatt und Priele tidebeeinflusster Flüsse sowie Bodden und Ästuare von Tieflandsflüssen an Flachküsten; sowie temporäre Gewässer in Überschwemmungsgebieten, Verlorene Wasser, auch trockene Erosionsrinnen (Wadis, Canyons) in den Tropen oder Halbwüsten sowie Oasen; im weitesten Sinne auch Kleinstgewässer, wie Pfützen, Fahrspuren, Staunässe auf Nutzflächen.

Ihre organische Belastung wird mit dem Saprobien-Index gemessen.

Bei den Stillgewässer-Biotopen sind vor allem die Teilbiotope des Pflanzenbewuchses interessant, die Wassertiefe, -chemismus (Nährstoffgehalt, pH-Wert), -temperatur, und Temperaturdynamik bestimmende Kriterien.

Fließgewässer können anhand des Vorkommens von Leitarten in Forellen- Salamander-, Äschen-, Barben-, Brachsen- und Brackwasserregion eingeteilt werden. Die Strukturgüte ist ein Maß der Natürlichkeit. In Mitteleuropa gibt es fast keine unverbauten Fließgewässer mehr. Wegen ihrer herausgehobenen landschaftsökologischen Bedeutung und des anhaltenden Artensterbens ist die Renaturierung von Fließgewässern, die Verbesserung der Wasserqualität und die Erhöhung der Artenvielfalt in den meisten Staaten ein vorrangiges Ziel des Naturschutzes.

Küstenbiotope sind die Lebensräume an Nord- und Ostsee, die im wesentlichen durch den Einfluss der Meere geprägt sind. Sie werden grob eingeteilt in Sublitoral, Eulitoral und Supralitoral. Unterscheiden lassen sich Sand- und Schlickwatt, Felsküste, Steilküste, Strandwall (Ostsee), Brackwasserbiotope, Strandseen, Ästuare; Salzwiesen, Marschen, Küsten- und Wanderdünen.

Quellen


  • Eckhard Jedicke: Biotopschutz in der Gemeinde. Neumann Verlag Radebeul, 1994. ISBN 3-7402-0148-7

Siehe auch


Gewässer | Hydrologie | Wasser | Wassersport | Limnologie | Biotop | Wasserentnahmestelle

Body of water | Veekogu

 

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