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Es gibt weltweit viele unterschiedliche Gesetze, welche die Beziehungen zwischen Menschen des gleichen Geschlechts zu regeln versuchen. Viele dieser Gesetze formulieren Verbote, wobei häufig nur das gleichgeschlechtliche Sexualverhalten unter Männern behandelt wird. Eine weitere häufige Ausprägung von Gesetzen zum Thema Homosexualität behandelt Alltagsaspekte, zum Beispiel den Güterstand, von gleichgeschlechtlichen Paaren. Dabei werden zum Beispiel eingetragene Partnerschaften geregelt, oder Diskriminierungsverbote erlassen. Die Ausprägung der verschiedenen Gesetzgebungen variiert sehr stark. Während in manchen Ländern auch die zivilrechtliche Ehe für gleichgeschlechtliche Paare offensteht, sind in anderen Ländern sexuelle Handlungen zwischen Männern unter Androhung der Todesstrafe verboten.
Das erste bekannte Gesetz gegen sexuelle Beziehungen zwischen Männern kommt etwa aus dem Jahr 550 v. Chr. und wurde vom Jüdischen Volk während der Babylonischen Gefangenschaft im Buch Levitikus niedergeschrieben mit dem Tod bei Zuwiderhandlungen.
Es wird zur Unterscheidung des Judentums und dem Heidentums auf einer Ebene mit Götzendienst gesehen. Zur selben Zeit waren Gleichgeschlechtliche Beziehungen in den heidnischen Religionen angesehen. Dies wurde mit der Zeit weiterpraktiziert, jedoch mit immer mehr Strafen vom Judentum aus und dessen Folgereligionen: Islam und Christentum.
In der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts wandelte sich der Beischlaf zwischen Männern, der unter den Begriff Sodomie gefasst wurde, von einer zwar sündigen, aber meist völlig legalen Praxis zu einem Verbrechen, das fast überall in Europa mit der Todesstrafe bedroht wurde.
Im Zuge der Französischen Revolution kam es zu einer Reihe von Reformen, die entweder die komplette Abschaffung der Sodomie-Gesetze wie in Frankreich oder zumindest die Umwandlung in eine Gefängnisstrafe zur Folge hatten.
Mit dem Kolonialismus verbreiteten sich diese Verbote und damit die negative Einstellung zur Homosexualität durch die kaiserlichen Mächten dieser Religionen.
Es behielten auch nach der Kolonialzeit andere Religionen diese ablehnende Haltung zur Homosexualität.
Christliche Philosophen in Europa versuchten später die negative Einstellung zur Sodomie (vorherrschend im Mittelalter) zu kräftigen, in dem sie im Namen der Wissenschaft diese als krankhaft bezeichneten. So kam es, dass diese Meinung auch in der nicht-religiösen Wissenschaft der Kommunistischen Staaten übernommen wurde.
1989 strich die Volkskammer der DDR ihre gegen Homosexualität gerichtete Sondergesetzgebung (§ 151) ersatzlos, das Schutzalter lag also wie bei Heterosexuellen bei 14 Jahren. Dieses Schutzalter war in den neuen Bundesländern bis zum 9. März 1994 rechtswirksam, zeitgleich existierte in den alten Bundesländern ein Schutzalter von 18 Jahren nach § 175.
Der deutsche Bundestag vereinheitlichte 1994 durch Aufhebung des § 175 das Schutzalter für Homo- und Heterosexuelle auf 14/16 Jahre im Zuge der Rechtsangleichung nach der deutschen Wiedervereinigung. Dadurch sank mit Wirkung zum 10. März 1994 das Schutzalter für Homosexuelle in Westdeutschland, während es in Ostdeutschland für Homo- und Heterosexuelle in Teilbereichen stieg.
1768 führte Maria Theresia mit der Constitutio Criminalis Theresiana ein einheitliches Strafrecht für die österreichischen und böhmischen Lande ein, welches stark an die Carolina angelehnt war und auch noch die Todesstrafe für Sodomie (darunter extra homosexuelle Handlungen beiderlei Geschlechts) vorsah.
1787 wurde sie vom großen Reformer Joseph II durch sein Josephinisches Strafgesetz abgelöst, welches eine Todesstrafe nur mehr im Standrecht vorsah. Im Gegensatz zu anderen Delikten blieb das im Falle der Sodomie auch 1795, 1803 und 1933 so. Damit war Österreich das erste Land Europas, welches die Todesstrafe für Sodomie abschaffte. Statt dessen gab es öffentliche Züchtigung, zeitliche öffentliche Arbeit, strenges Gefängnis und Verbannung. Außerdem erwähnte es heterosexuelle Unzucht wider die Natur nicht.
Im Strafgesetzbuch von 1803 wurde in den §§ 113-114 mit dem Ausdruck "Unzucht wider die Natur" wieder alles summiert und als Strafe Kerker zwischen 6 Monaten und einem Jahr eingeführt.
Nach den §§ 129 I b (Tat) und 130 (Strafmaß) des Strafgesetzes (StG) von 1852 waren sexuelle Beziehungen zwischen Frauen und solche zwischen Männern als "Unzucht wider die Natur mit Personen desselben Geschlechts" zur Gänze verboten und wurden mit schwerem Kerker von einem bis bis zu 5 Jahren bestraft. Zwischen 1920 und 1938 war Österreich, auf die Gesamtbevölkerung bezogen, bei der Anzahl der Verurteilungen europaweit führend. Im 3. Reich wurde das Strafgesetz nie angepasst, aber die Rechtsprechung im Oberlandesgericht wurde mit der Zeit angepasst, sodass sie in etwa dem verschärften § 175 im Altreich entsprach und die Verurteilungen erreichten einen neuen Höhepunkt. Nach 1945 wurde wie vor 1938 weitergemacht.
Die kleine Strafrechtsreform 1971 ersetzte dieses Totalverbot durch vier neue Bestimmungen des StG: (in Klammer die §-Nummer des Strafgesetzbuches (StGB) nach der großen Strafrechtsreform am 1. Jänner 1975)
Am 14. August 2002 trat der § 209 außer und die Ersatzlösung § 207 b in Kraft. Dieser ist zwar geschlechtsneutral formuliert, aber verfolgt und abgeurteilt werden noch überwiegend männliche gleichgeschlechtliche Beziehungen. Es gab kein Amnestiegesetz wie in Deutschland und die Vorstrafen wegen der alten §§ sind, unter Beachtung der Verjährungsfristen, oft bis heute evident (Stichtag 12. Juli 2005 insgesamt 1434 Personen, davon 558 wegen § 129 I b vor 1971), soferne man sich nicht einzeln an den EGMR wendet, der bis jetzt in jedem Fall einer Verurteilung nach § 209 die Republik Österreich zur Aufhebung des Urteils und Schadensersatz verurteilt hat.
2003 wurde das Antidiskriminierungsgesetz verabschiedet. Die Polnische Verfassung garantiert somit in jeder Beziehung Gleichbehandlung vor dem Gesetz, unabhängig der sexuellen Orientierung, auch wenn dies bisher noch nicht in einem Rechtsstreit als Gegenstand behandelt wurde. 1995 wurde der Vorschlag ein Diskriminierungsverbotes auf Grund sexueller Orientierung in die Verfassung aufzunehmen, wegen großer Einwände der Katholischen Kirche abgewiesen.
Es gibt keine gesetzliche Anerkennung gleichgeschlechtlicher Lebenspartnerschaften. Ende 2003 brachte die Polnische Senatorin Maria Szyszkowska den Vorschlag gleichgeschlechtliche Verpartnerungen unter der Bezeichnung „Registrierte Partnerschaft“, ähnlich der „PACS“ in Frankreich, einzuführen. Am 2. Dezember 2004 wurde die Idee vom Senat anerkannt, jedoch vor der Wahl 2005 nicht vom Parlament verabschiedet und wird durch den Wahlsieg der konservativen Parteien voraussichtlich nicht umgesetzt werden. Es gilt grundsätzlich als unwahrscheinlich dass gleichgeschlechtliche Ehen oder Partnerschaften in Zukunft anerkannt werden da die Bevölkerung zu 95% aus Katholiken besteht und die Kirche in Polen mehr politischen Einfluß als in vielen anderen Katholischen Ländern besitzt.
2004 gestattete es der Verkehrsverbund der Stadt Warschau, zusammenlebenden gleichgeschlechtlichen Mitarbeitern das Verkehrsnetz kostenlos zu nutzen was die erste Anerkennung gleichgeschlechtlicher Paare in Polen darstellt.
Warszawa.ParadaR%C3%B3wno%C5%9Bci2006.5417.jpg In den vergangenen Jahren wurde die allgemeine Akzeptanz von Homosexualität auf die Probe gestellt. Warschau, Krakau und andere Polnische Städte untersagten homosexuelle Demonstrationen in den Jahren 2004 und 2005 unter der Anführung verschiedenster Gründe, unter Anderem auf Grund von möglichen Gegendemonstrationen oder Eingriffen seitens religiöser oder nationalistischer Gruppen, so wie auf Grund allgemeiner Ablehnung von Homosexualität und aus moralischen Gründen. Dennoch versammelten sich am 11. Juni 2005 etwa 2.500 Demonstranten zur Parada Równości, wobei es zu zehn Festnahmen kam. Die Parade wurde von dem Bürgermeister Lech Kaczynski mit der Aussage „Die Erlaubnis einer Schwulenveranstaltung in Warschau würde homosexuelle Lebensformen fördern“ stark verurteilt. Im Oktober 2005 wurde Kaczynski zum Präsident von Polen gewählt. Die Einstellung der Regierung gegenüber Homosexuellen, wie den Bemühungen ihnen das Unterrichten zu verbieten und Homosexualität als „unnatürlich“ zu betrachten ließ dabei ein Spannungsverhältnis zwischen Polen und der Europäischen Union entstehen.
Gegenwärtig ist Polen eines der intolerantesten Länder gegenüber Homosexuellen. Laut Umfragen betrachten 89% der Bevölkerung Homosexualität als abnormal und lediglich die Hälfte der Polen spricht sich für eine Tolerierung homosexueller Lebensformen aus. Obwohl während den 1990er und den frühen 2000er Jahren unter jungen Leuten in größeren Städten und höherer Bildung eine Zunahme der Toleranz zu verzeichnen war, nahm die Diskriminierung gegen schwul-lesbischer Minderheiten unter der 2005 gewählten konservativen Regierung erneut zu. Dennoch existiert im ganzen Land eine ausgeprägte homosexuelle Szene. Es existieren über 30 homosexuelle Organisationen. Die katholische Kirche kämpft mit großem Einfluß noch immer stark gegen Homosexualität an.
Während dem Russischen Reich entwickelten Fundamentalisten und Sozialisten eine sehr sittenstrenge Ansicht bezüglich Geschlechter und Sexualität. Russische Sozialisten waren der Meinung dass private Emotionen, Interessen oder Liebe der Gesellschaft gegenüber untergeordnet sein zu hätten um eine revolutionäre Bewegung zu schaffen und dass freie Liebe und Homosexualität ein entartetes Laster des Kapitalismus sei welches nach der Revolution nicht mehr existieren würde. Unterstützt wurde die Legalisierung von Homosexualität von russischen Anarchisten und mitte-links-Demokraten des russischen Parlaments. Jedoch war nach Meinung von Lenin, Leo Trotzki und Joseph Stalin sexuelle Freiheit kein Bestandteil der Befreiung des Proletariats, sondern eine Untugend kapitalistischen Bürgertums. Freie Liebe wurde als unvereinbar mit den Zielen des Marxismus betrachtet.
Nach der Russischen Revolution 1917 schaffte die kommunistische Partei alle alten Gesetze der Zaren ab, worunter auch das Verbot der Homosexualität fiel. Laut Strafgesetzbuch von 1922 und 1926 waren homosexuelle Beziehungen zwischen Erwachsenen legal, dennoch galt homosexuelles Verhalten in der Georgischen SSR, Zentralasien und Usbekistan während der 1920er Jahre als kriminelle Handlung. In einigen offiziellen Sowjetischen Dokumenten aus jener Zeit wird davon gesprochen Homosexualität nicht als Kriminalität, sondern als heilbare Krankheit zu behandeln.
Während der Sowjetunion besuchten Abgesandte das deutsche Institut für Sexualwissenschaft und internationale Konferenzen über menschliche Sexualität und befürworteten die Legalisierung von Homosexualität. In Sowjetrussland war es Mikhail Kuzmin und weiteren schwulen Schriftstellern gestattet ihre Werke mit homosexuellem Inhalt bis 1929 zu veröffentlichen. Dann erklärte die kommunistische Partei unter Stalin jedoch dass Homosexualität keine öffentliche Thematik darstellen solle. Schwule und Lesben die in der Russischen Regierung tätig sein wollten mussten einen Partner des anderen Geschlechts heiraten. 1933 führte Joseph Stalin ein neues Strafgesetz ein, wo nach § 121 Homosexualität mit bis zu fünf Jahren Zwangsarbeit bestraft werden konnte. Dieses Gesetz wurde bis zur Auflösung der Sowjetunion beibehalten.
Bis in die 1980er Jahre waren Schwule und Lesben verpflichtet sich unter mehrmonatiger Einnahme von Psychopharmaka therapieren zu lassen.
Am 27. Mai 1993 wurden homosexuelle Handlungen zwischen Erwachsenen legalisiert und seit 1999 steht Homosexualität nicht mehr auf der Liste der Geisteskrankheiten. Im Februar 2006 verkündete der Großmufti von Russland Talgat Tadzhuddin in Bezug auf den geplanten ersten „Mockba Pride“, Mohammed selbst habe angeordnet Homosexuelle zu töten da ihr Verhalten zum Ende der menschlichen Rasse führt und man solle Homosexuelle auspeitschen, wenn sie auf die Straßen gehen sollten. Jeder normale Mensch würde dies tun - sowohl Moslems als auch Orthodoxe. Andere Geistliche haben sich von der harten Rethorik distanziert, nicht jedoch von der Ablehnung der Homosexualität. Mufti Nafgulla Aschirow, zuständig für den asiatischen Teil des Landes, sprach sich gegen Gewalt aus, sagte aber auch, dass schwule Paraden keinen Platz im Leben von normalen Menschen haben sollen. Der Patriarch der Orthodoxen Kirche sagte, dass es sich bei CSDs um Kampagnen handeln würde, die die russische Nation pervertieren und auch Oberrabbiner Berl Lazar, bezeichnete Schwule als „sexuell Perverse“, die Parade als Verstoß gegen die Moral und verglich sie mit den Mohammed-Karikaturen.
Ende April, Anfang Mai 2006 wurden mehrere Schwulenclubs in Moskau von Protestanten besetzt. Erst nach Beschwerden, dass die Polizei nicht eingegriffen habe, wurden bei späteren Besetzungsversuchen mehrere Personen verhaftet.
Im Mai 2006 wurde in Moskau eine Versammlung für homosexuelle Rechte abgehalten. Die begleitende Parade wurde von dem Bürgermeister untersagt. Einige Aktivisten gingen dennoch auf die Straße und wollten am Mahnmal des Unbekannten Soldaten Blumen niederlegen. Dabei kam es zu gewalttätigen Übergriffen von Gegendemonstranten und der Polizei. Ungefähr 50 Demonstranten und 20 Gegendemonstranten wurden verhaftet. Auch der Bundestagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen Volker Beck wurde dabei verletzt und festgenommen.
Von der Bundesgesetzgebung wird Homosexualität nicht generell verboten. Allerdings werden im sogenannten "Defense of Marriage Act" homosexuelle Beziehungen stark benachteiligt gegenüber die Möglichkeiten, die für Partner einer heterosexuellen Beziehung offen stehen. In den Streitkräften wird mit der sogenannten "Don't Ask, Don't Tell"-Politik Homosexualität bewusst zur Verschwiegenheit gezwungen; diese Auflagen gelten auch nicht für heterosexuelle Mitglieder der Streitkräfte.
Heute sind homosexuelle Handlungen in fast allen westlichen Industrieländern straffrei. Sodomie-Gesetze existieren jedoch auch weiterhin in der so genannten Dritten Welt. Oft handelt es sich dabei um ein Erbe der europäischen Kolonialgeschichte, manchmal auch, wie in verschiedenen islamischen Staaten, um die Wiederbelebung religiöser Gesetze, die in früheren Zeiten nur selten angewandt worden waren.
| Land | Gesetze gegen Homosexualität | Höchst- strafe | Mindest- strafe | Gleichgeschl. Lebensformen | Antidiskri- minierungs- gesetz | Bemerkung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Ägypten | Nein | - | - | - | Nein | Obwohl nicht illegal, häufig unterdrückt mit vielen Moralgesetzen. |
| Algerien | Ja | 3 Jahre | Bußgeld | - | Nein | |
| Angola | Ja | Unbek. | Unbek. | - | Nein | |
| Äquatorialguinea | Nein | - | - | - | Nein | |
| Äthiopien | Ja | 3 Jahre | 10 Tage | - | Nein | |
| Benin | Ja | 3 Jahre | Unbek. | - | Nein | |
| Botswana | Ja | 5 Jahre | Bußgeld | - | Nein | |
| Burkina Faso | Nein | - | - | - | Nein | |
| Burundi | Nein | - | - | - | Nein | |
| Dschibuti | Nein | - | - | - | Nein | Zwar bestehen keine Verbote, dafür muss aber mit ablehnenden Reaktionen der Bevölkerung gerechnet werden. |
| Elfenbeinküste | Nein | - | - | - | Nein | |
| Eritrea | Ja | 3 Jahre | 10 Tage | - | Nein | |
| Gabun | Ja | Unbekannt | - | Nein | 1994 wurden Grobe Sittlichkeitsvergehen und Akte gegen die Natur dekriminalisiert; allerdings beträgt das Mindestalter 21 Jahre, statt 15 Jahre für heterosexuellen Geschlechtsverkehr. "Homosexuelles Verhalten" wird jedoch nach wie vor nach gabunischem Recht als "Verstoß gegen die guten Sitten" geahndet. | |
| Gambia | Ja | 14 Jahre | Bußgeld | - | Nein | |
| Ghana | Ja | ? | ? | - | Nein | |
| Guinea | Ja | 3 Jahre | 6 Monate | - | Nein | |
| Guinea-Bissau | Nein | - | - | - | Nein | |
| Kamerun | Ja | 5 Jahre | Bußgeld | - | Nein | |
| Kap Verde | Nein | - | - | - | Nein | |
| Kenia | Nur Männer | 14 Jahre | Bußgeld | - | Nein | |
| Komoren | Unklar | - | - | - | Nein | |
| Dem. Rep. Kongo | Nein | - | - | - | Nein | |
| Lesotho | Nur Männer | ? | ? | - | Nein | |
| Liberia | Ja | Bußgeld | Bußgeld | - | Nein | |
| Libyen | Ja | 5 Jahre | Bußgeld | - | Nein | |
| Madagaskar | Nein | - | - | - | Nein | |
| Malawi | Ja | 5 Jahre | - | - | Nein | |
| Mali | Nein | - | - | - | Nein | |
| Marokko | Ja | 3 Jahre | 6 Monate | - | Nein | |
| Mauretanien | Ja | Tod | Tod | - | Nein | |
| Mauritius | Ja | 5 Jahre | Bußgeld | - | Nein | |
| Mosambik | Ja | 3 Jahre | Bußgeld | - | Nein | |
| Namibia | Nein | - | - | - | Ja | Antidiskriminierungsgesetz seit 1992 im Gespräch |
| Niger | Nein | - | - | - | Nein | |
| Nigeria | Nur Männer | 14 Jahre | Bußgeld | - | Nein | Gebiete unter der Sharia bestrafen mit dem Tod. |
| Ruanda | Nein | - | - | - | Nein | |
| Sambia | Nur Männer | 5 Jahre | - | - | Nein | |
| São Tomé und Príncipe | Nein | - | - | - | Nein | |
| Senegal | Ja | 5 Jahre | 1 Monat | - | Nein | Wird als Sittenwiedrigkeit geahndet. H. direkt ist nicht strafbar. |
| Seychellen | Jein | - | - | - | Nein | Nicht strafbar, es gibt jedoch verurteilungen aufgrund des "Sittenverbrechens" |
| Sierra Leone | Ja | Lebenslänglich | - | - | Ja? | Die Anti-Korruptions-Kommission lies verlauten, dass qualifizierte Arbeitskräfte aus dem Ausland unter einem besondern Schutz stehen, der sogar Diskriminierung gegen die Sexualität verbietet. |
| Simbabwe | Nein | - | - | - | Nein | Werden nicht bestraft, aber von der Regierung und der Bevölkerung als "sittenwiedrig" verurteilt. |
| Somalia | Ja | 3 Jahre | 3 Monate | - | Nein | Gebiete unter der Sharia bestrafen mit dem Tod. |
| Südafrika | Nein | - | - | gleichgeschlechtliche Ehe | Ja | Verfassung verbietet Diskriminierung explizit. Supreme Court entschied sich für eine gleichgestellte Ehe, die 2006 in Kraft tritt. |
| Sudan | Ja | Tod | 5 Jahre | - | Nein | Strafgesetzt an der Schari'a angelehnt. |
| Swasiland | Nur Männer | Freiheitsstrafe | Bußgeld | - | Nein | |
| Tansania | Ja | 25 Jahre | Bußgeld | - | Nein | Seit 13. April 2004 gibt es ein Gesetz, dass für Männer 25 Jahre Gefängnis vorsieht (mit Mord gleichgesetzt). Für Frauen bis zu 7 Jahre. |
| Tschad | UJa | Unbekannt | Unbekannt | - | Nein | |
| Togo | Ja | 3 Jahre | Bußgeld | - | Nein | |
| Tunesien | Ja | 3 Jahre | Bußgeld | - | Nein | |
| Uganda | Nur Männer | 20 Jahre | Bußgeld | - | Nein | |
| Zentralafrika | Nein | - | - | - | Nein | |
| Land | Gesetze gegen Homosexualität | Höchst- strafe | Mindest- strafe | Gleichgeschl. Lebensformen | Antidiskri- minierungs- gesetz | Bemerkung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Afghanistan | Ja | 15 Jahre | 5 Jahre | - | Nein | H. Handlungen sind noch immer ein Verbrechen, aber die Todesstrafe (wie unter den Taliban) wird nicht weiter verhängt. Das Gesetz von 1976 sieht jedoch immer noch die Freiheitsstrafe vor. |
| Bahrain | Nur Männer | 10 Jahre | Bußgeld | - | Nein | |
| Bangladesch | Ja | Lebenslängl. | 10 Jahre | - | Nein | |
| Bhutan | Ja | ? | ? | - | Nein | |
| Brunei | Ja | 10 Jahre | Bußgeld | - | Nein | |
| ☆China (VRC) | Nein | - | - | - | Nein | Ehegesetz wird überarbeitet. // Siehe Homosexualität in China |
| Hong Kong | Nein | - | - | - | In Erwägung | Ehe noch unter Erwägung. 2005 stellte das Parlament das Mindestalter für den Beischlaf mit dem für Heterosexuelle gleich. |
| Indien | Ja | Lebensl. | Bußgeld | - | Nein | Altes Gesetz noch immer existent, Regierung verfolgt aber nicht. |
| Indonesien | Nein | - | - | - | Nein | Ein Antrag aus 2003 h. Handlungen zu verbieten ist gescheitert. |
| Iran | Ja | Tod | Tod | - | Nein | Geschlechtsanpassende Operation wird vom Staat unterstützt, um Geschlechtsidentität zu heilen. Exekutierungen von H. werden jedoch fortgesetzt, z.B. der Jungen Mahmoud Asgari und Ayaz Marhoni im Jahre 2005 (in diesem Fall unter der umstrittenen zusätzlichen Anklage der vermeintlichen Vergewaltigung eines 13-jährigen Jungen)Queer.de: Iran: Jugendliche gehängt, 21.07.2005 mit Auszug aus dem iranischen Strafrecht auf Deutsch in den Kommentaren.(Mit deutscher Übersetzung des iranischen Strafrechts) |
| Irak | Unklar | - | - | - | Nein | Todesstrafe sollte 2001 eingesetzt werden. US-Besatzung setze ein Gesetz von 1969 wieder in Kraft. Weitere Entwicklung unklar. |
| Israel | Nein | - | - | Unregistr. Zusammenleben | Ja | Einziges Land im Nahen Osten mit breiter Unterstützung für Legalisierung der gleichgeschl. Ehe. Israelische Armee lässt jeden zu ohne Unterscheidung der sexuellen Orientierung. |
| ☆Japan | Nein | - | - | - | Ja* | *In Tokyo Antidiskriminierungsgesetz. Jedoch übermäßig starke Opposition zum Partnerschaftsgesetz. // Siehe Homosexualität in Japan |
| Jemen | Ja | Tod | Tod | - | Nein | |
| Jordanien | Nein | - | - | - | Nein | Obwohl nicht illegal, sind Schwule jedoch auch Opfer von "Ehrenmorden". |
| Katar | Ja | 5 Jahre | Bußgeld | - | Nein | |
| Kambodscha | Nein | - | - | - | Nein | Ehem. König Norodom Sihanouk äußerte Wunsch nach gleichgeschl. Ehe. |
| Kasachstan | Nein | - | - | - | Nein | |
| Kuwait | Ja | 7 Jahre | Bußgeld | - | Nein | |
| Kirgisistan | Nein | - | - | - | Nein | |
| Laos | Nein | - | - | - | Nein | US Department of State berichtet von keiner Diskriminierung von H., ist mit Interviews von Schwulen in Laos von 1992 bestätigt. |
| Libanon | Ja | 1 Jahr | Bußgeld | - | Nein | Es existiert eine Kampagne um h. Beziehungen im Privatem zu legalisieren. |
| Macao | Nein | - | - | - | Nein | |
| Malaysia | Ja | 20 Jahre | Bußgeld | - | Nein | Der ehem. stellv. Ministerpräsident Anwar Ibrahim, der selber wegen seiner H. eingesperrt wurde, hat Einspruch erhoben. Die Tochter des Ministerpräsidenten Mahathir Mohamad, Marina Mahathir, rief im Oktober 1998 zu einem Ende der Diskriminierung auf Grund der Sexualität auf.BBC News: World: Asia-Pacific PM's daughter slams Malaysian anti-gay group, 23. 10. 1998 Doch ihr Vater warnte im Oktober 2001 schwule Minister anderer Länder sein Land zu besuchen. BBC News:Gay ministers barred, Malaysia tells UK, 1. 11. 2001 |
| Malediven | Nur Männer | 10 Jahre | Bußgeld | - | Nein | |
| Mongolei | Nein | - | - | - | Nein | |
| Myanmar | Ja | Lebensl. | 10 Jahre | - | Nein | |
| Nepal | Ja | 1 Jahr | - | - | Nein | |
| Nordkorea | Nein | - | - | - | Nein | Keinerlei öffentliche Erwähnung von H. erlaubt. Wird als kapitalistische Eigenheit gesehen. |
| Oman | Ja | 3 Jahre | Bußgeld | - | Nein | |
| Pakistan | Nur Männer | Lebensl. | 2 Jahre | - | Nein | |
| Palästinensische Autonomiegebiete | Nein | - | - | - | Nein | Schwule Palästinenser fliehen häufig nach Israel da sie daheim zum Tode verurteilt würden. |
| Philippinen | Nein | - | - | - | In Erwägung | 2003 wurden gleichgeschl. Ehen verboten. Nur die kommunistische Partei erwägt diese zu erlauben. |
| ☆ Saudi-Arabien | Ja | Tod | Strafe | - | Nein | Gefängnisstrafe, Bußgeld oder Auspeitschung kommen auch vor, bisher alles nur bei Männern. |
| Singapur | Ja | Lebensl. | 2 Jahre | - | Nein | Gesetz wird selten gebraucht, normalerweise nur dann, wenn die Verbreitung von AIDS befürchtet wird, wie zB bei Sexparties. Regierung hat offiziell zur Tolerierung gegenüber Verschiedenartigkeit aufgerufen. Ehem. Ministerpräsident Goh Chok Tong gab an, dass offen Schwule ohne Probleme in der zivilen Arbeitswelt angestellt werden können. |
| Südkorea | Nein | - | - | - | Ja | Artikel 31 der Nationalen Menschenrechtskommission besagt das „niemand aufgrund seiner sexuellen Orientierung diskriminiert werden darf“, was jedoch von der Regierung ignoriert wird. |
| Sri Lanka | Ja | 10 Jahre | Bußgeld | - | Nein | |
| Syrien | Ja | 3 Jahr | Bußgeld | - | Nein | |
| ☆Taiwan | Nein | - | - | - | Nein | Gesetz für Homo-Ehe ist in Schwebe. // Siehe Homosexualität in China#Taiwan |
| Tadschikistan | Nein | - | - | - | Nein | |
| Thailand | Nein | - | - | - | Nein | Thailand gewährt seit August 2005 Schwulen und Transsexuellen den Zugang zur Armee.365gay.com, Newscenter Staff: Thailand OKs Gay, Transsexual Soldiers, 10. 8. 2005 |
| Türkei | Nein | - | - | - | Nein | Schwule in der Türkei hoffen auf Besserung durch einen EU-Beitritt. |
| Turkmenistan | Nur Männer | 2 Jahre | Bußgeld | - | Nein | |
| Usbekistan | Nur Männer | 3 Jahre | Bußgeld | - | Nein | Bestrafung nur bei Analverkehr. |
| Vietnam | Nein | - | - | - | Nein | Gleichgeschlechtliche Ehe seit 1998 verboten. Gutachten schlagen vor, auch das Zusammenleben von gleichgeschl. Partnern und deren zeremonielle Trauung in Öffentlichkeit zu verbieten. |
| Vereinigte Arabische Emirate | Ja | Tod | Unbek. | - | Nein |
| Land | Gesetze gegen Homosexualität | Höchst- strafe | Mindest- strafe | Gleichgeschl. Lebensformen | Antidiskri- minierungs- gesetz | Bemerkung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Albanien | Nein | - | - | - | Nein | |
| Andorra | Nein | - | - | Eingetragene Partnerschaft | ? | |
| Armenien | Nein | - | - | - | Nein | |
| Aserbaidschan | Nein | - | - | - | Nein | |
| Belgien | Nein | - | - | Ehe | Ja | |
| Belarus | Nein | - | - | - | Nein | |
| Bosnien-Herzegovina | Nein | - | - | - | Ja | Gleichstellungsgesetz seit 2003 |
| Bulgarien | Nein | - | - | - | Ja | |
| Dänemark | Nein | - | - | Eingetragene Partnerschaft | Ja | |
| Deutschland | Nein | - | - | Eingetragene Partnerschaft | Ja | *Juni 2006 im Bundestag beschlossen |
| Estland | Nein | - | - | - | Ja | |
| Färöer | Nein | - | - | - | Nein | |
| Finnland | Nein | - | - | Eingetragene Partnerschaft | Ja | |
| Frankreich | Nein | - | - | Eingetragene Partnerschaft | Ja | |
| Georgien | Nein | - | - | - | Ja | |
| Griechenland | Nein | - | - | - | Ja | |
| Guernsey | ||||||
| Island | Nein | - | - | Eingetragene Partnerschaft | Ja | |
| Irland | Nein | - | - | - | Ja | |
| Isle of Man | Nein | - | - | - | Ja | |
| Italien | Nein | - | - | Eingetragene Partnerschaft in manchen Regionen | Ja | Partnerschaften werden anerkannt in Toskana, Umbrien, Emilia-Romagna, Campania, Marche, Veneto, Puglia und Lazio. |
| Jersey | Nein | - | - | - | Nein | |
| Kroatien | Nein | - | - | Unregistr. Zusammenleben | Ja | |
| Lettland | Nein | - | - | - | Neintaz.de: Reinhard Wolff: Homophobie bleibt ganz legal, 24. Juni 2006, S. 9 | Gleichgeschlechtliche Ehe in der Verfassung verboten. |
| Liechtenstein | Nein | - | - | - | Nein | |
| Litauen | Nein | - | - | - | Ja | |
| Luxemburg | Nein | - | - | Eingetragene Partnerschaft | Ja | |
| Mazedonien | Nein | - | - | - | Nein | |
| Malta | Nein | - | - | - | Ja | |
| Moldawien | Nein | - | - | - | In Erwägung | |
| Monaco | Nein | - | - | Ja | Ja | |
| Montenegro | Nein | - | - | - | Nein | |
| Niederlande | Nein | - | - | Eingetragene Partnerschaft und Ehe | Ja | |
| Norwegen | Nein | - | - | Eingetragene Partnerschaft | Ja | |
| Österreich | Nein | - | - | einzelne Gleichstellungen zur unregistr. Partnerschaft | Nur Arbeitsrecht* | *In manchen Ländergesetzen weitergehende Bestimmungen bei Zuständigkeit der Länder. |
| Polen | Nein | - | - | - | Ja | |
| Portugal | Nein | - | - | Unregistr. Zusammenleben | Ja | |
| Rumänien | Nein | - | - | - | Ja | |
| Russland | Nein | - | - | - | Nein | Anträge, H. wieder zu kriminalisieren, sind 2001, 2003 und 2004 gescheitert. |
| San Marino | Nein | - | - | - | Nein | |
| Serbien | Nein | - | - | - | Ja* | *Im Kosovo ADG |
| Slowakei | Nein | - | - | - | Ja | |
| Slowenien | Nein | - | - | Eingetragene Partnerschaft | Ja | |
| Spanien | Nein | - | - | Ehe | Ja | |
| Schweden | Nein | - | - | Eingetragene Partnerschaft | Ja | |
| Schweiz | Nein | - | - | Eingetragene Partnerschaft ab 2007* | Ja** | *Noch Anpassung kantonaler Gesetze und der Administration notwendig // **in Bundesverfassung Art.8Tagesanzeiger.ch: „Homo-Ehe“ ab 2007 möglich, 1. 05. 2006 |
| Tschechien | Nein | - | - | Eingetragene Partnerschaft* | Ja | *Eingetragene Partnerschaft gegen Veto des Präsidenten mit absoluter Mehrheit beschlossen gay-industries.com: Tschechien führt Homo-Ehe ein, kein Datum; Das Gesetzt ist mit 1. Juli 2006 in Kraft getreten.queer.de: Erste Homo-Ehen in Tschechien, 03. Juli 2006 |
| Ungarn | Nein | - | - | Unregistr. Zusammenleben | Ja | |
| Ukraine | Nein | - | - | - | Nein | |
| Vereinigtes Königreich | Nein | - | - | Eingetragene Partnerschaft | Ja | |
| Vatikan | Nein | - | - | - | Nein | H. ist gesetzlich legal, aber gegen die Lehre der Staatskirche. |
| Zypern | Nein | - | - | - | Ja |
| Land | Gesetze gegen Homosexualität | Höchst- strafe | Mindest- strafe | Gleichgeschl. Lebensformen | Antidiskri- minierungs- gesetz | Bemerkung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Antigua und Barbuda | Ja | 15 Jahre | - | - | ? | Strafe für Männer und Frauen |
| Aruba | Nein | - | - | ? | Ja | Niederländische Regierung besagt, dass das zum Niederl. Königreich gehörende Aruba gleichgeschl. Ehen anerkennen muss, wogegen sich aber die Regierung in Aruba stellt. Ein Gerichtsfall entschied zugunsten der Niederl. Regierung. Fall wird nun in höherer Instanz überarbeitet. |
| Bahamas | Nein | - | - | - | Nein | |
| Barbados | Ja | Lebensl. | - | - | Nein | Gesetze werden überprüft. |
| Belize | Ja | Unbek. | - | - | Nein | |
| Bermuda | Nein | - | - | - | In Erwägung | |
| Cayman Islands | Nein | - | - | - | Ja | |
| Costa Rica | Nein | - | - | - | Ja | Gleichgeschlechtliche Ehe und unzüchtige Sodomie verboten. |
| Dominikanische Republik | Nein | - | - | - | Nein | |
| El Salvador | Nein | - | - | - | Nein | |
| Grenada | Nur Männer | 10 Jahre | - | - | Nein | |
| Guadeloupe | Nein | - | - | Eingetragene Partnerschaft | Ja | |
| Guatemala | Nein | - | - | - | Ja | |
| Haiti | Nein | - | - | - | Nein | |
| Honduras | Nein | - | - | - | Nein | Verbot von Gleichgeschlechtlicher Ehe und Adoption seit 2005 in Verfassung. |
| Jamaika | Nur Männer | 10 Jahre | 2 Jahre | - | Nein | §76 des Offenses against the Person Act (aus britischen Kolonialzeit) ahndet männlichen h. Verkehr als das abscheuliche Verbrechen der Sodomie mit bis zu 10 Jahren Gefängnis, verbunden mit schwerer Zwangsarbeit. |
| Kanada | Nein | - | - | Ehe | Ja | |
| Kuba | Nein | - | - | - | Nein | In den 1960ern-1970ern wurden Schwule in Konzentrationslager geschickt. AIDS-Infizierte wurden unter Quarantäne gestellt bis 1993. H. im Privatem ist nicht illegal, H. Beziehung seit 1979 nicht strafbar. |
| Martinique | Nein | - | - | Eingetragene Partnerschaft | Ja | |
| Mexiko | Nein | - | - | - | Ja | |
| Niederländische Antillen | Nein | - | - | Ja | Ja | Als Teil der Niederlande werden gleichgeschl. Ehen anerkannt, können aber nicht selber in den Antillen eingetr. werden |
| Nicaragua | Ja | 3 Jahre | Bußgeld | - | Nein | |
| Panama | Nein | - | - | - | Nein | |
| Saint Kitts und Nevis | Nur Männer | 10 Jahre | - | - | Nein | |
| Saint Lucia | Nur Männer | 10 Jahre | Bußgeld | - | Nein | |
| St. Vincent und die Grenadinen | Ja | 10 Jahre | Unbek. | - | Nein | |
| Trinidad und Tobago | Ja | 25 Jahre | Bußgeld | - | Nein | |
| Turks- und Caicosinseln | Nein | - | - | - | Nein | |
| Vereinigte Staaten von Amerika | Nein | - | - | Ja* | Ja | *Eingetragene Partnerschaft und unregistr. Zusammenleben in: Vermont, Connecticut, Kalifornien, New Jersey, Maryland, Maine, Columbia, Hawaii. Ehe in: Massachusetts. Antidiskriminierungsgesetze nur teilweise auf kommunaler bzw. bundesstaatlicher Ebene. |
| Land | Gesetze gegen Homosexualität | Höchst- strafe | Mindest- strafe | Gleichgeschl. Lebensformen | Antidiskri- minierungs- gesetz | Bemerkung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Australien | Nein | - | - | Eingetragene Partnerschaft in Tasmanien und ACT, unregistr. Zusammenleben* | Ja | *Außer in South Australia und Victoria. |
| Cook Islands | Nur Männer | 14 Jahre | Bußgeld | - | Nein | &;nbsp; |
| Fiji | Nein | - | - | - | Ja | Nach einer Gerichtsentscheidung wurde das Strafgesetzt überarbeitet. |
| Guam | Nein | - | - | - | Nein | |
| Kiribati | Nur Männer | 14 Jahre | Bußgeld | - | Nein | |
| Marshallinseln | Nur Männer | 10 Jahre | Bußgeld | - | Nein | |
| Mikronesien | Nein | - | - | - | Nein | |
| Nauru | JaLänderinformationen des Deutschen Auswärtigen Amtes über Nauru am 6. Juni 2005 | ? | ? | - | Nein | |
| Neu Kaledonien | Nein | - | - | In Erwägung | Nein | |
| Neuseeland | Nein | - | - | Eingetragene Partnerschaft | Ja | |
| Niue | Nur Männer | 10 Jahre | Bußgeld | - | Nein | |
| Palau | Nur Männer | 10 Jahre | Bußgeld | - | Nein | - |
| Papua Neuguinea | Nur Männer | 14 Jahre | Bußgeld | - | Nein | |
| Samoa | Ja | 7 Jahre | Bußgeld | - | Nein | |
| Solomon Inseln | Ja | 14 Jahre | Bußgeld | - | Nein | |
| Tahiti | Nein | - | - | - | Nein | |
| Tokelau | Nur Männer | 10 Jahre | Bußgeld | - | Nein | |
| Tonga | Nur Männer | 10 Jahre | Bußgeld | - | Nein | |
| Tuvalu | Nur Männer | 14 Jahre | Bußgeld | - | Nein | |
| Vanuatu | Nein | - | - | - | Nein |
| Land | Gesetze gegen Homosexualität | Höchst- strafe | Mindest- strafe | Gleichgeschl. Lebensformen | Antidiskri- minierungs- gesetz | Bemerkung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Argentinien | Nein | - | - | Ja* | Ja | *Eingetragene Partnerschaft in Buenos Aires und Rio Negro |
| Bolivien | Nein | - | - | - | Nein | |
| Brasilien | Nein | - | - | Eingetragene Partnerschaft in Rio Grande do Sul | In einigen Städten und Regionen | Nur einige Regionen schützen vor Diskriminierung. Andere haben keinerlei Gesetze dazu |
| Chile | Nein | - | - | - | Ja | Eingetragene Lebenspartnerschaft wird parlamentarisch beraten |
| Ecuador | Nein | - | - | - | Ja | |
| Falkland Inseln | Nein | - | - | Ja | Nein | |
| Französisch Guyana | Nein | - | - | Eingetragene Partnerschaft. | Ja | |
| Guyana | Nur Männer | Lebensl. | - | - | In Erwägung | |
| Kolumbien | Nein | - | - | - | Nein | |
| Paraguay | Nein | - | - | - | Nein | |
| Peru | Nein | - | - | - | Ja | |
| Surinam | Nein | - | - | - | Nein | |
| Uruguay | Nein | - | - | - | Ja | |
| Venezuela | Nein | - | - | - | Ja |
Geschichte der Homosexualität | Rechtsgeschichte | Deutsche Geschichte | Homosexualität und Politik | Familienrecht
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"Gesetze zur Homosexualität".
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