| Basisdaten | |
|---|---|
| Titel: | Gesetz über die religiöse Kindererziehung |
| Abkürzung: | RelKErzG |
| Art: | Bundesgesetz |
| Geltungsbereich: | Bundesrepublik Deutschland |
| Rechtsmaterie: | Privatrecht |
| FNA: | 404-9 |
| Datum des Gesetzes: | 15. Juli 1921 (RGBl. S. 939) |
| Inkrafttreten am: | 1. Januar 1922 |
| Letzte Änderung1) durch: | Art. 7 § 31 Gesetz vom 12. September 1990 (Betreuungsgesetz, BGBl. I S. 2002) |
| 1) Bitte beachten Sie den Hinweis zur geltenden Gesetzesfassung! | |
Das (Reichs-)Gesetz über die religiöse Kindererziehung (RelKErzG) regelt bundeseinheitlich die Erziehung von Kindern in einem religiösen Bekenntnis oder einer nicht-religiösen Weltanschauung (§ 6). Es dient maßgeblich der Garantie des Grundrechts der positiven und negativen Religionsfreiheit und hat deshalb, obwohl privatrechtliche Regelung, Einfluss auf das Verfassungs- und Staatskirchenrecht. Das RelKErzG umfasst elf Paragrafen, von denen inzwischen zwei (§§ 9 f.) durch Zeitablauf gegenstandslos geworden sind.
Das Gesetz trat an die Stelle des Artikel 134 des EGBGB, der die Regelungsmaterie dem Landesgesetzgeber überlassen hatte:
§ 4 des RelKErzG legt fest, dass Verträge über die religiöse Erziehung eines Kindes "ohne bürgerliche Wirkung" sind, also allenfalls im Innenrecht einer Religionsgemeinschaft (Kirchenrecht) Rechtsfolgen haben können.
§ 5 schließlich regelt die Religionsmündigkeit:
Für Streitigkeiten aus dem RelKErzG ist das Vormundschaftsgericht zuständig (§ 7).
Rechtsquelle (Deutschland) | Staatskirchenrecht | Religionsfreiheit
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"Gesetz über die religiöse Kindererziehung".
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