Die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) ist ein politisch unabhängiger Verein, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die deutsche Sprache zu pflegen und zu erforschen sowie die Funktion der deutschen Sprache im globalen Zusammenhang erkennbar zu machen. Die GfdS begleitet dabei den jeweils aktuellen Sprachwandel kritisch und gibt Empfehlungen für den Sprachgebrauch ab.
Der Verein wurde 1947 als Nachfolgeorganisation des Allgemeinen Deutschen Sprachvereins gegründet; Sitz der GfdS ist Wiesbaden.
Zweigvereine im Ausland: Ägypten: Kairo; Belgien: Brüssel; China: Peking, Shanghai; Estland; Finnland: Turku; Georgien: Tbilissi; Griechenland: Athen; Indien: Pune; Israel: Modi'in; Italien: Rom; Österreich: Wien; Innsbruck; Polen: Warschau; Rumänien: Bukarest; Russland: Moskau, Omsk, Polargebiet (Apatity), Saratow, St. Petersburg, Ural, Woronesch; Slowakei: Bratislawa; Spanien: Madrid; Tschechische Republik: Prag; Ukraine: Kiew; USA: Boston, Chicago, Madison, New York, Philadelphia.
Der Redaktionsstab beim Deutschen Bundestag prüft Gesetzentwürfe und Verordnungen auf sprachliche Richtigkeit und Verständlichkeit.
Alle zwei Jahre verleiht die GfdS in einem öffentlichen Festakt den Medienpreis für Sprachkultur. Außerdem wird in Zusammenarbeit mit der Alexander-Rhomberg-Stiftung der Alexander-Rhomberg-Preis für Nachwuchsjournalistinnen und -journalisten vergeben.
Die GfdS gibt die beiden Zeitschriften Der Sprachdienst und Muttersprache. Vierteljahresschrift für deutsche Sprache heraus und legt zu besonderen Themen Buchveröffentlichungen vor.
Seit 1971 erstellt die GfdS den sprachlichen Jahresrückblick »Wörter des Jahres«.
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"Gesellschaft für deutsche Sprache e. V.".
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