Smagsloeg.png Die Geschmacksknospen sind Ansammlungen von je 30-80 Rezeptorzellen in der Mundhöhle. Ihre Impulse werden über Nervenfasern der Chorda tympani und des Nervus glossopharyngeus zum Gehirn geleitet. Die Rezeptoren gehören zu den sekundären Sinneszellen.
Bei den Säugetieren befinden sich die Knospen auf dem Zungenrücken. Diese Geschmacksknospen liegen auf speziellen Oberflächenbildungen, den Geschmackspapillen (lat. Papillae gustatoriae). Nach Form und Lage werden sie in vier Gruppen aufgeteilt:
Die Verteilung und die Häufigkeit der einzelnen Papillen differieren innerhalb der Säugetiere. Bei Vögeln trägt die Zunge keine Geschmacksknospen, hier sind sie im Rachen lokalisiert.
Jede Geschmacksknospe kann alle 5 Geschmacksqualitäten wahrnehmen. Bei den Geschmäckern salzig und sauer werden Ionenkanäle direkt geöffnet oder geschlossen, bei den anderen Geschmäckern läuft der Signalweg über second messenger.
Neben diesen Geschmackspapillen kommen rein mechanische Papillen vor, die keine Geschmacksimpulse aufnehmen. Diese Fadenpapillen (Papillae filiformes) sind über den ganzen Zungenrücken verteilt. Sie leiten nur mechanische Reize an die Nervenbahnen weiter und vermittlen eine 1,6 fache Größe der getasteten Reize.
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