Die Geschlechtsreife (auch: Pubeszenz) wird als der Teil der Ontogenese eines Einzelwesens bezeichnet, wenn es die Phase seines Erwachsenwerdens erreicht und sich fortpflanzen kann. Der Prozess der Entwicklung von Organen und Funktionsträgern im Körper ist dann weitestgehend abgeschlossen. Für jeden Vielzeller (Metazoon) dauern die Phasen unterschiedlich lange an.
Die Bildung der Geschlechtsreife wird vor allem durch die Einwirkungen der Schilddrüse und des (durch sie gebildeten) Hormons Thyroxin gesteuert. Eine Entfernung der Schilddrüse führt zu verlangsamtem Wachstum und verzögert den Prozess der Geschlechtsreife.
Es setzt beim männlichen Geschlecht die Produktion des Spermas ein, während das weibliche Geschlecht in die Lage versetzt wird, Eizellen zu bilden und diese, bei Befruchtung, auszutragen. Außerdem bilden sich die sekundären Geschlechtmerkmale aus.
Aus darwinistischer Perspektive ist die Erlangung der Geschlechtsreife bei einer Vielzahl der Nachkommen Kriterium für das Bestehen der jeweiligen Phänotypen im "Kampf" mit Vergleichsindividuen.
Bei Menschen wird diese Phase die Pubertät genannt.
Neben der inneren Entwicklung treten auch äußere und hörbare Veränderungen ein, z.B. der Stimmbruch bei Jungen und der Beginn des Bartwuchses bzw. das Wachstum der weiblichen Brust.
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"Geschlechtsreife".
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