Die Angehörigen der mährischen Adelsfamilie der Pernstein (tschech. Pernštejn), deren Vorfahren vermutlich die Herren von Medlova waren, nannten sich seit dem 13. Jahrhundert nach ihrer neu erbauten Burg Pernštejn bei Nedvedice. Die Pernsteins gehörten zum mährischen Herrenstand.
Gründer war der Sage nach Věňav, ein Köhler, der für seine tapfere Tat, das Einfangen eines wilden Bisons, vom König ein Waldgebiet und ein Wappen mit dem Kopf eines Bisons erhielt. Věňav soll diesen Bison dem König vorgeführt haben und als Zeugnis seiner Kraft erlegte er das Tier mit einer Axt.
12. und 13. Jahrhundert
Das erste schriftlich nachgewiesene Mitglied des Geschlechts war
1174 Hotart (oder: Gotthardus). Dessen Sohn Štěpán z Medlova (er starb vor
1235) war königlicher
Burggraf auf
Děvice und gründete das Kloster der
Augustinerinnen in
Doubravice. Seine Söhne hießen Vojtěch, Jimram und Štěpán. Vojtěchs Frau starb früh und er wurde
Mönch. 1239–1256 war er
Propst des Klosters in Doubravice. Bei ihm taucht das erste Mal der Namenszusatz
de Lapide (oder:
z Kamene) und später
de Zubri auf.
1243 baute Štěpán das von den
Tataren zerstörte Kloster Doubravice neu auf und gestaltete es reich aus.
Štěpáns Sohn Filip wurde Kämmerer in Mähren. Sein zweiter Sohn, ebenfalls Štěpán heißend, nannte sich 1285 das erste Mal z Pernštejna. Von da an bleibt der Familienname erhalten, wenn auch in der Familie gelegentlich später noch andere Namen geführt wurden, z. B. 1302 z Jakubova und noch später z Aueršperku auftaucht. Zu dieser Zeit war es nicht ungewöhnlich, dass sich Adelige eigene Namenszusätze (Nachnamen) gaben und sich nach den Herrschaften, die sie besaßen, nannten. Im Falle der Pernsteins waren dies: Medlov, Jakubov, Pernštejn, Zubrštejn, Aueršperk (Ungeršperk), Pišolec, Skály und andere.
14. und 15. Jahrhundert
Jimram z Pernštejna sowie die Brüder Jimram und Filip z Jakubova waren in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts Beisitzer des mährischen Landrechts. Gegen Ende des
14. Jahrhunderts tritt der Sohn Jimrams, Vilém z Pernštejna, in den Vordergrund, der in den 1380er und 1390er Jahren ebenfalls Beisitzer am Landgericht war. Er wurde eine der führenden Persönlichkeiten in Mähren.
1398 war er Bürgermeister in
Znojmo. Anfang des
15. Jahrhunderts brach in Mähren der Krieg aus. Vilém, der früher Anhänger des Marktgrafen Jobst war, trat nun auf die Seite der Gegner des Landesherren. In den Jahren 1408–1409 war er Kämmerer des Brünner Gerichts und übernahm diese Funktion 1417 auch auf dem Olmützer.
1421 wurde er mährischer Landeshauptmann.
1415 stellte er sich mit zahlreichen anderen mährischen und
böhmischen Adeligen an die Seite von
Jan Hus gegen das
Konzil und den
Kaiser Sigismund. An den Hussitenkriegen nahm er jedoch nicht teil. Da die Jakubov-Linie der Pernštejns zu dieser Zeit ausstarb, wurde Vilém der Gründer eines neuen Stammes. Sein erster Sohn starb früh. Es überlebten ihn jedoch Bavor und Jan. Bavor nahm an den siegreichen Schlachten der
Hussiten in Ústí und
Tachov (
1426 und
1427)teil. Auch Jan (†
1475) war Anhänger der Hussiten. Er stand an der Seite des
Ptáček von Pirkštejn und später
Georgs von Podiebrad.
1438 und
1454 wurde er als Gesandter zum polnischen König geschickt. Auch König Georg war er treu ergeben, wechselte nach dessen Tod
1471 aber in die Partei des Ungarnkönigs
Matthias Corvinus.
1473 wurde er zu einem der vier Statthalter Mährens gewählt. Mit seiner Ehefrau Bohunkou z Lomnice kaufte er die Burgen Pišolec und Zubrštejn, zusätzlich
Křižanov,
Bystřice nad Pernštejnem,
Skály,
Mitrov und andere. Seine Söhne waren Zikmund, der zweimal im Krieg für König Georg von Podiebrad in Gefangenschaft geriet (1467 und 1470), sowie Vilém und Vratislav. Vilém und Vratislav kauften zum väterlichen Besitz
Litava hinzu. Vratislav (er starb
1496) war Oberstlandkämmerer, und brachte es schließlich
1494 zum Landeshauptmann von Mähren. Er war Alleinerbe und durch Hochzeit gewann er
Plumlov und
Prostějov hinzu.
Vilém z Pernštejna a na Helfštejně
Sein Bruder
Vilém z Pernštejna a na Helfštejně (*
1435; †
8. April 1521) war das bedeutendste Mitglied des Geschlechts überhaupt. Er wurde auch der reichste Adlige im böhmischen Reich, ein ausgezeichneter Verwalter und Kaufmann, genau und vorsichtig. Er kaufte nicht nur eine Herrschaft nach der anderen auf, sondern baute diese auch aus. Er betrieb großangelegte Fischzucht und gründete Brauereien. Er ließ alle seine Ländereien registrieren. Diese findet man noch heute in den von Palacký a F. Dvorský herausgegebenen „Archiv Český“ (Böhmisches Archiv). Er erhielt
Helfštejn mit
Lipník,
Přerov,
Hranice,
Burg Drahotuše,
Sádek, Hof
Veselíčko,
Buk, die Herrschaft
Nové Město (bei
Iglau),
Kojetín,
Tovačov,
Kralice,
Židlochovice,
Čechy,
Kunštát,
Opatovice und andere. In Böhmen kaufte er
Kunětické Hory,
Pardubice,
Týnec nad Labem,
Potštejn,
Liticko,
Rychnov,
Nový Bydžov und die Herrschaft
Hluboká (als Pfand). Die Ländereien waren dreimal größer als der Herrschaftsbereich der
Rosenberger. Politisch stand er mit seinem Vater an der Seite des König Georg von Podiebrad.
1472 trat er aber auf die Seite des Königs Matthias, für den er
1473 Kolín einnahm.
1474 fiel er in polnische Gefangenschaft. 1475–1484 war er wie seine Vorfahren Kämmerer am Brünner Gericht. Nach dem Tod von Matthias Corvinus (
1490) arbeitete er an der Wahl des Vladislav zum König. Er ließ sich dann in Böhmen, hauptsächlich in
Pardubice nieder. Bereits in den Jahren 1483–1490 war er der höchste
Marschall des Königs und bis
1514 der höchste
Hofmeister. Der böhmischen Krone, Vorsitzender des Königsrates und des Kammergerichts. Er wurde für seinen Sinn für Gerechtigkeit geehrt. Obwohl es immer wieder Vorwürfe seitens der Bürgerlichen gab, dass er die Landbevölkerung unterdrücke und vom Adelsgeschlecht ebenfalls kritisiert wurde, war es doch seine Gabe auch komplizierte Vermittlungen erfolgreich abzuschließen, die ihm sein hohes Ansehen einbrachte. Besonders
1508 gelang es ihm zwischen den Bürgerlichen (Stadtbewohner) und dem uneinsichtigen, ja oft sturen Adel einen Kompromiss zu erwirken.
1517 war er maßgeblich an dem Vertrag Wenzels beteiligt. Nichtsdestotrotz stand er aber auch gegen die Herrschaft des Vaclavs zu Gunsten der Bürger oft im Widerspruch. Er hielt flammende Reden und schrieb scharfe Protestnoten. Er wurde verdächtigt, an den Mordplänen des König Matthias
1490 gegen Vladislav teilgenommen zu haben. In manchen Kreisen wurde er als Kronnachfolger gehandelt. Wegen seiner Innenpolitik war er größter Gegner des Kanzlers
Albrecht von Kolowrat (der 1510 starb). Ab
1511 stand er in einem Spannungsverhältnis mit den
Rožmitáls und Rosenberger. Erst
1514 kam es wieder zu Vermittlungen und Einigungen zwischen den Städtlern und dem Adel.
Mit zunehmendem Alter nahm Vilém immer mehr die Ansichten des Königs an. In seinen Briefen rief er flammend zu Frieden und Einheit im Land auf. Er ist gegen die Einmischung von fremden Mächten in die Belange Böhmens. Er ruft alle Böhmer auf, für die weitere Entwicklung des Landes einzustehen. Er steht auch hinter dem Ansinnen des Königs, seine Macht zu erhöhen. Am Ende seiner Tage erhebt er die Stimme gegen die Separatisten in Mähren, die eine Abspaltung von Böhmen betreiben. Seinen Glauben drückte er folgendermaßen aus: „Mit den Römern (Römische Kirche) glaube ich, zu den Böhmen (das heißt Hussiten) halte ich, mit den Brüdern sterbe ich.“ Selbst Katholik und Wohltäter für und Erbauer von Klöstern, Kirchen und Spitalen, stand er bei Treffen und Versammlungen stets an der Seite seiner hussischen Brüder.
Sehr großen Einfluss hatte seine Frau Johanna z Liblic auf ihn, eine Verfechterin der Einheit. Mit ihr hatte er zwei Töchter, Anička und Bohunka, die Heinrich von Lipá heiratete, und zwei Söhne: Jan und Vojtěch. Beide Söhne wurden von Jan Češka erzogen, der für sie eine Schrift mit dem Namen „Die Reden der Weisen“ schrieb. 1497 wurden beide vom König Vladislav zu Rittern geschlagen. 1507 verteilte Vilém sein Eigentum. Vojtěch erhielt die Eigentümer in Böhmen: Pardubice, Kunětická Hora, Litice, Potštejn, Rychnov, Brandýs nad Orlicí, Lanškroun und Lanšperk, Jan erhielt den mährischen Besitz Pernštejn, Plumlov, Prostějov, Tovačov, Přerov, Helfštejn, Lipník, Hranice, Louka. Dazu erhielt jeder k 10.000 ss. Groschen.
Vojtěch
Vojtěch (*
1490; †
1534) wurde nach seinem Vater gegen den Willen der Verwalter der Ländereien
1514 höchster Hofmeister. Bei der Versammlung der höchsten Beamten 1523 kam er um diesen Posten, obwohl König
Ludwig II. hinter ihm stand. Erst unter dem König
Ferdinand (1529–1534) nahm er den Posten wieder an. In der Innenpolitik stand er auf der Seite der Herren und Ritter, die in freundschaftlichem Verhältnis mit den Städten standen. Obwohl er König Ludwig für Verhältnisse, die durch seine Abwesenheit in Böhmen entstanden, kritisierte, stand er doch zu ihm und besaß dessen Vertrauen. In politischen Auseinandersetzungen hatte er immer ein hohes Ansehen und Einfluss.
1526 kamen Überlegungen auf, ihn auf den böhmischen Thron zu setzen. Vojtěch selbst stand aber eher an der Seite der
Bayern. Unter König Ferdinand wurde er zum höchsten Landeshauptmann. Den „Böhmischen Brüdern“ (Anhänger der Hussiten) stand er nicht nahe, eher zog es ihm zu den neuen Gedanken
Luthers.
1531 wurde er zum Defensor gewählt. Er heiratete Margarethe von Postupice und nach ihrem Tod Johanna
von Wartenberg. Er starb kinderlos, sein Erbe erhielt sein Bruder Jan.
Jan z Pernštejna
Jan von Pernštejn (†
1548) nannte sich auch
Bohatý („Reich“), da er zu seinem Erbe in den ersten Jahren weitere Ländereien in Mähren und Böhmen hinzukaufte. Nachdem er als Pfand die
Grafschaft Glatz erhielt, erreichten die Pernštejns den Höhepunkt ihrer Macht. Aber mit Jan beginnt auch der Zerfall. Der unruhige Jan spekulierte gerne und verlor nach und nach Helfštejn, Nový Bydžov, Hranice und andere, die in fremde Hände kamen. Jan war höchste mährische Kämmerer (1506–1516 und 1520–1523), Landeshauptmann der Marktgrafschaft Mähren (1515–1519, 1526–1528 und 1530–1532) und wurde öfters zum königlichen Kommissar im Parlament gewählt. Bei König Ferdinand genoss er Vertrauen und dessen Gunst. Ihm wurde ermöglicht, dem König 1539 in einer Rede zu erläutern, warum er in Böhmen nicht beliebt ist. Auch Jan war wie Vojtěch auf der Seite der
Lutheraner in Böhmen, wurde ebenfalls zum Defensorem der Akademie und zum Konsortium der katholischen Kirche gewählt.
Während der Reformbewegung 1546–1547 war er unzuverlässig. Anfangs bezeichnete er sich als Gegner des Königs, dann sagte er der Bewegung ab, im April 1547 bekannte er sich wieder zum Widerstand und war später einer der ersten, die in Litoměřice um Gnade flehten. 1524–1545 war er Befehlshaber von Wenzel Adam von Teschen, der später seine Tochter Marie heiratete. Seine zweite Tochter Janova Kateřina wurde mit Heinrich von Schwanberg vermählt. Jan war dreimal verheiratet. Zunächst mit Anna von Postupice, dann mit Hedwig von Schelmberg und schließlich mit Mandalena Zeklovna von Ormozd. Er hinterließ drei Söhne: Jaroslav, Vratislav und Vojtěch. Diese teilten das Erbe derart auf, dass jeder zehn Schlösser und einige hundert Dörfer erhielt. Jaroslav erhielt vor allem böhmische und mährische Höfe. Vratislav erbte Třebíč, Velké Meziříčí (gemeinsam mit Jaroslav), Hrušovany, Židlochovice, Křižanov, Moravec, Vojtěchovi bekam Pernštejn, Plumlov, Tovačov, Kralice, Lanškroun, Lanšperk usw.
Jaroslav
Auch Jaroslav (*
1528, †
1569) starb kinderlos. Verheiratet war er mit Elisabeth Thurzo. Jaroslav wirtschaftete unordentlich. Außerdem lebte er im Überfluss. Er verschuldete sich und verlor während seines Lebens fast sein ganzes Erbteil. Er schadete sich auch, als er erbarmungslos die „Brüder“ aus seinen Ländereien vertrieb und ihm somit Arbeitskräfte fehlten.
Vratislav von Pernštejn
Die Größe des sich im Niedergang befindlichen Geschlechtes hielt noch Vratislav von Pernštejn (*
1530, †
1582) aufrecht. Er diente bei den Erzherzögen Maximilian und Ferdinand. Maximilian begleitete er auf dessen Hochzeitsreise nach Spanien (
1547) und gewann sein Vertrauen. Er war sein Kämmerer und höchster Schirmeister. Ab
1567 war er der höchste Kanzler des Böhmischen Königreiches. Während der Abwesenheit Maximilians vertrat er die Interessen der Krone im
Parlament. Er wurde als Gesandter mit
Wilhelm von Rosenberg 1572 nach Polen geschickt, um die Wahlen Maximilians Sohnes auf den polnischen Thron zu beobachten. Vom spanischen König
Phillip II. erhielt er den Orden am goldenen Vlies.
Vratislav unterstützte mit seinem Vermögen Kunst und Wissenschaft. In Továčov bereicherte er die Familienbibliothek mit den bekanntesten Werken der damaligen Literatur, kaufte seltene berühmte Bilder auf, baute und renovierte auf seinen Ländereien die Schlösser, legte Parks und Wasserspiele an, usw. Da er jedoch nicht das kaufmännische Geschick seines Großvaters Vilém besaß, reichten ihm die Einnahmen nicht, sein Leben zu finanzieren. Er musste nach und nach seine Eigentümer verkaufen.
Nach seinem Tod blieben dem Pernštejn-Geschlecht von einstmals großen Ländereien in Böhmen nur noch Litomyšl, Lanškroun und Lanšperk, in Mähren Moravě Bystřice, Jimramov, Mitrov, Nové Město, Pernštejn, Plumlov, Přerov, Kojetín, Tlumačov und Kralice. Er heiratete die Spanierin Marie Maximilián Manriquez de Lara († 1608), eine ehemalige Zofe der Kaiserin Marie. Seine Frau war begeisterte Katholikin, von Jesuiten erzogen - in diesem Sinne übte sie auf ihn und ihre Kinder Einfluss aus. Ihr Glaube ging freilich so weit, dass man schon von Asketismus sprechen kann.
Vratislav hatte mit ihr zwanzig Kinder, doch überlebten den Vater nur zwei Söhne und fünf Töchter. Von denen starb Polyxena, verheiratet mit Wilhelm von Rosenberg, und Zdeněk Vojtěch Popel von Lobkowicz als letzte Frau des Geschlechts 1624. Johanka hatte Ferdinand Herzog de Villa Hermosa zum Mann, Eliška war mit Albrecht von Fürstenberg verheiratet, Františka mit dem Grafen von Kasert, Bibiana hatte den Bruder des Heiligen Aloisius František Gonzagu zum Mann. Die Söhne hießen Jan und Maximilián. Unter ihnen wurde der Rest des einstmaligen großen Vermögens ausverkauft. 1596 wurde auch die Familienburg Pernštejn verkauft. In den Händen der Familie blieb allein Litomyšl.
Maximilián
Maximilián (*
1575, †
1593) trat in den Stand der Kirche ein und wurde
Domherr von
Olomouc, obwohl er in
Rom lebte. Vom
Papst wurde er als Botschafter nach
Polen gesandt. Er starb in Rom und ist im Dom der Jungfrau Maria der Größeren begraben.
Jan
Sein Bruder Jan (†
1597) trat in kaiserliche Dienste ein, kämpfte in Holland unter
Alessandro Farnese, dann in
Ungarn gegen die Türken. Ihm wird die Nutzung der
Petard bei der Eroberung der Festungen und Städte zugeschrieben. Er ehelichte die Tochter seines Onkels Anna Marie Manriquez de Lara, mit der er drei Töchter hatte. Anna, Frebonie und Helena Eusebie, sowie seinen Sohn Vratislav.
Vratislav Eusebius
Vratislav Eusebius (*
1594, †
1631) kämpfte als einer der „Höchsten“ unter Kaiser Rudolf II. und war dessen Berater und Kämmerer. Er starb im Kampf mit den
Schweden in der Gegend von
Tangermünde. Sein Erbteil bekam seine Schwester Frebonie. Noch heute leben seine Nachfahren in Österreich.
Frebonie Eusebie
Frebonie Eusebie (*
1596, †
1646) gründete 1640 in Litomyšl die piaristische Universität. Ihr Vermögen vermachte sie dem Orden der
Karmeliter. Litomyšl bekam Václav von
Lobkowicz und nach ihm 1649 die Grafen von
Trauttmansdorff.
Literatur
- Petr Vorel (Hrsg.): Česká a moravská aristokracie v polovině 16. století. Edice register listů bratří z Pernštejna z let 1550-1551. Pardubice 1997.
Mährisches Adelsgeschlecht
Z Pernštejna