Siehe: Geschichte Hispaniolas.
Juan Pablo Duarte, der zusammen mit Ramón Mella und Francisco Sánchez 1838 die Organisation "La Trinitaria" gründete, die sich für die Unabhängigkeit des Landes von Spanien einsetzte, der aber während der Besetzung seines Landes durch Haiti ins Exil musste, wurde die Präsidentschaft angeboten. Er strebte jedoch freie Wahlen an, wurde aber von Pedro Santana erneut ins Exil gezwungen. Santana wurde erster Präsident und blieb es bis 1861.
Von 1849 bis 1859 wurden in erbitterten Kriegen Rückeroberungsversuche Haitis abgewehrt.
Westindien und Zentral-Amerika (Doppelseitige Farbkarte).jpg
Von 1882 bis 1899 herrschte Ulises Heureaux als Diktator über den Staat. 1899 wurde er ermordet. Die Staatsverschuldung hatte zu dieser Zeit schon phantastische Ausmaße erreicht und wuchs noch weiter. Es folgten ruinöse Zustände und zahlreiche Regierungswechsel. 1905 und 1907 kam es schließlich zu Militärinterventionen durch die USA, die sich 1907 der Finanzkontrolle des Landes bemächtigten. Diese Kontrolle wurde 1940 aufgehoben.
1938 bot die Dominikanische Republik auf der internationalen Konferenz in Evian (Frankreich) die Aufnahme von 100.000 jüdischen Flüchtlingen aus dem Deutschen Reich an, von denen aber nur einige Hundert die Insel erreichten. Am 11. Dezember 1941 erklärte die Dominikanische Republik dem Deutschen Reich den Krieg.
Trujillo überließ 1952 seinem Bruder Héctor (gen. »Negro«) Bienvenido Trujillo formal die Präsidentschaft, ohne aber auf seine bisherige Machtbasis zu verzichten. Im Juni 1960 ließ Trujillo einen Mordanschlag auf den Präsidenten Venezuelas, Rómulo Betancourt, verüben, der allerdings misslang. Die Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) verhängte daraufhin Sanktionen gegen die Dominikanische Republik. Trujillos Bruder musste auf Druck aus dem Ausland zurücktreten. Sein Nachfolger wurde Joaquín Balaguer. Am 30. Mai 1961 wurde Rafael Leónidas Trujillos ermordet. Es kam zu politischen Wirren und blutigen Abrechnungen. Der Trujillo-Clan wurde gezwungen, das Land zu verlassen.
Im März 2004 riegelte die Dominikanische Republik nach politischen Unruhen in Haiti und dem Sturz von Präsident Jean-Bertrand Aristide ihre Grenze zu ihrem Nachbarland ab.
Im Mai 2004 kam es zum Abzug der rund 300 Soldaten aus Irak, die im Rahmen der US-Intervention als Teil der Koalition der Willigen die amerikanische Intervention unterstützt hatte. Präsident Hipólito Mejía unterlag in den Präsidentenwahlen seinem Amtsvorgänger Leonel Fernández Reyna. Dieser trat sein Amt am 16. August 2004 an.
Dominikanische Republik Geschichte der Dominikanischen Republik
History of the Dominican Republic | Historia de la República Dominicana | Histoire de la République dominicaine
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