| Wappen | Karte |
|---|---|
| Wappen Gersfeld (Rhön).png | Karte_Fulda_in_Deutschland.png |
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Hessen |
| Regierungsbezirk: | Kassel |
| Landkreis: | Fulda |
| Geografische Lage: | |
| Höhe: | 371 - 950 m ü. NN |
| Fläche: | 89,37 km² |
| Einwohner: | 6.359 (31. Dezember 2004) |
| Bevölkerungsdichte: | 71 Einwohner je km² |
| Postleitzahl: | 36129 |
| Vorwahl: | 06654, 06656 |
| Kfz-Kennzeichen: | FD |
| Gemeindeschlüssel: | 06 6 31 010 |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Marktplatz 19 36129 Gersfeld |
| Website: | www.gersfeld.de |
| E-Mail-Adresse: | tourist-info@gersfeld.de |
| Politik | |
| Bürgermeisterin: | Margit Trittin (SPD) |
Die Stadt Gersfeld liegt im Landkreis Fulda in Osthessen, eingebettet in die Rhön. Als anerkannter Luftkurort und Kneipp-Heilbad ist Gersfeld Ausgangspunkt sommerlicher Wanderungen durch das Biosphärenreservat Rhön und des Wintersports.
Durch die Gemeindegebietsreform wurden 1971/72 die Orte Altenfeld, Dalherda, Gichenbach, Hettenhausen, Maiersbach, Mosbach, Obernhausen, Rengersfeld, Rodenbach, Rommers, Sandberg und Schachen nach Gersfeld eingemeindet. Die Mehrzahl der Ortsteile liegen am Rande der Talsohlen oder an Einmündungen von Seitentälern.
Mit über einem Drittel (34,7 %) nimmt der landwirtschaftlich genutzte Bereich mit hohem Grünlandanteil große Flächen der mittleren Höhenlagen in der Gemarkung ein. Auch die Waldfläche hat große Gebietsanteile (37,9 % der Gemarkungsfläche), die sich allerdings auf die relativ ortsfernen Hang- und Hochlagen beschränken.
Neben den größeren Herrschaftsbereichen Würzburg und Fulda gelang es seit dem späten Mittelalter zunehmend auch kleineren Adelsgeschlechtern, selbständige, relativ unabhängige Machtbereiche aufzubauen. In den Jahren 1402 und 1428 übertrug das Hochstift Würzburg den ursprünglich fuldischen Ort Gersfeld mit seiner Wasserburg den Herren von Ebersberg (genannt von Weyhers) als Lehen. Damit war Gersfeld dem Einfluss Fuldas verloren gegangen. Indem der Adel im Zuge der Reformation die Religionshoheit für sich reklamierte, konnte er seine landeshoheitlichen Rechte vervollkommnen und er gewann ein entscheidendes Stück Selbständigkeit. Die Stadt löste sich 1656 unter den Reichsrittern der Ebersburg vollständig aus der Herrschaft Fuldas und untersteht nun direkt dem Kaiser. Als einst ritterschaftliches Gebiet ist Gersfeld und das dazugehörige Umland bis heute evangelisch in einem überwiegend katholischen Umfeld geblieben.
Nach der Verweltlichung der geistlichen Fürstentümer unter Napoleon in den Jahren 1802/03 und danach mehrmals wechselnder Landeszugehörigkeit, fiel das ehemalige Hochstift Fulda 1816 an Kurhessen. 1866 nach dem Deutsch-Österreichischen Krieg geriet Kurhessen, und damit auch der hessische Teil der Rhön, unter preußische Herrschaft.
Die Rhönbahn fährt 1888 zum ersten Mal die Strecke Fulda - Gersfeld. Durch die Abschottung der sowjetischen Besatzungszone vom westlichen Teil Deutschlands erfuhr die Gemeinde bis 1989 eine starke Peripherisierung. Staatliche Subventionen konnten die wirtschaftlichen Ungunstfaktoren nur teilweise kompensieren. Auch nach der Grenzöffnung zeichnet sich die Rhön noch heute als dreigeteiltes Grenzgebiet der Bundesländer Hessen, Thüringen und Bayern aus.
| CDU | 8 Sitze |
| SPD | 12 Sitze |
| FDP | 5 Sitze |
| BWG | 4 Sitze |
| LBL | 2 Sitze |
Die wichtigste Erwerbsquelle der Bevölkerung Gersfelds bildete in früheren Jahrhunderten die Landwirtschaft, da sich aufgrund der relativen Armut an natürlichen Bodenschätzen und der abgeschiedenen Lage fern der großen städtischen Ballungszentren Handel, Bergbau und späterhin Industrie hier nur in geringem Maße entfalten konnte. So sind in Gersfeld noch relativ viele Haupterwerbsbetriebe mit intensiver Milchviehhaltung vorhanden.
Der Anteil der in Land- und Forstwirtschaft beschäftigten liegt heute insgesamt jedoch unter 2 %. Mit über 50 % macht der tertiäre Sektor den Hauptanteil an der Beschäftigtenstruktur in der Gemeinde aus. Ein Großteil der Beschäftigten ist dem Gast- und Beherbergungsgewerbe zuzurechnen. Zirka ein Drittel der Beschäftigten vereinigt der sekundäre Wirtschaftssektor auf sich.
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"Gersfeld (Rhön)".
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