Gerhart Hauptmann (* 15. November 1862 in Obersalzbrunn in Niederschlesien; † 6. Juni 1946 in Agnetendorf, heute Ortsteil von Jelenia Góra) war ein deutscher Schriftsteller des Naturalismus.
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Leben
Gerhart Hauptmann wurde am 15. November 1862 als als jüngstes von vier Kindern des Gastwirts Robert Hauptmann in Obersalzbrunn in Schlesien geboren. Er wurde auf den Namen Gerhard Johann Robert Hauptmann getauft, den er später in Gerhart umänderte. Obwohl der Vater ihm Gasthausbesuche verboten hatte, lernte er hier schon früh die vielfältigen Typen der schlesischen Bevölkerung und die sozialen Probleme seiner Heimat kennen. Aus Erzählungen des Vaters wusste Hauptmann, dass sein Großvater Weber war, der seinen Sohn Robert unter schwierigen Lebensbedingungen großgezogen hatte. Trotz seiner Lese- und Fabulierlust schaffte Hauptmann 1874 nur knapp die Eignungsprüfung für die Realschule in Breslau. Der streng preußischen Schule und den harten Lehrern konnte Hauptmann keine Achtung entgegenbringen und reagierte mit Trotz. Auch hinderten ihn einige Krankheiten oft am Schulbesuch. Deshalb waren seine Leistungen im ersten Schuljahr so schlecht, dass er die Klasse wiederholen musste. 1878 schied er aus der Quarta (heute 7. Klasse) aus.
So begann er im April 1878 eine landwirtschaftliche Ausbildung in Lohnig und später in Lederose in Schlesien, wo er aber eine schwere Lungenentzündung bekam und schließlich nach Breslau zurückkehrte.
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Bildhauer und Literat
Mit 18 Jahren trat er in die Bildhauerklasse an der Königlichen Kunst- und Gewerbeschule in Breslau und später in Jena ein. Nach einem kurzen Bildhauerstudium unternahm er erste literarische Versuche. Zum Schreiben wurde er durch Vorlesungen von Ernst Haeckel und Rudolf Eucken, die er in Jena besuchte, beeinflusst. Hauptmann unternahm viele Reisen, u.a. nach Spanien, in die Schweiz und nach Italien. Eine Karriere als Bildhauer in Rom 1883/84 scheiterte allerdings. Durch seine Heirat mit der wohlhabenden Marie Thienemann, eine der fünf Töchter eines Großhändlers, im Jahre 1885 waren seine finanziellen Sorgen beseitigt. Aus dieser Ehe stammten die drei Kinder Ivo, Eckart und Klaus. Von nun an konnte er als freier Schriftsteller arbeiten. Hauptmann zog mit seiner Gattin nach Berlin, wo er mit vielen Künstlern der Moderne in Kontakt kam.
Künstlerischer Werdegang
In seinem Frühwerk setzte er sich intensiv mit dem Naturalismus auseinander und förderte seine Entwicklung, z.B. mit der Novellistischen Studie Bahnwärter Thiel, und den Theaterstücken Vor Sonnenaufgang und Die Weber. Sein erstes Stück Vor Sonnenaufgang (1889) gilt als grundlegendes Werk des Naturalismus; gezeigt wird der moralische Verfall einer Bauernfamilie, die plötzlich zu Wohlstand gelangt, als auf ihrem Land Kohlevorkommen entdeckt werden. Er wurde schlagartig berühmt, da die Aufführung von Vor Sonnenaufgang zu einem der größten Skandale der deutschen Theatergeschichte führte. Auf der "Freien Bühne" in Berlin konnten seine Stücke nicht öffentlich und daher nicht unzensiert aufgeführt werden.
Mit seiner Traumdichtung Hanneles Himmelfahrt wandte sich Hauptmann vom Naturalismus ab und vermischte naturalistische mit romantischen Elementen. Nach Scheitern der ersten Ehe ging er 1904 eine zweite mit der Schauspielerin und Violinistin Margarete Marschalk ein, die jüngere Schwester seines Freundes, einem Komponisten, der für einige von Hauptmanns Dramen die Musik komponierte. In Margarete Marschalk hatte sich Hauptmann bereits 1893 verliebt und mit ihr seit 1900 den Sohn Benvenuto, also noch während seiner Ehe mit Marie Thienemann. Für seine zweite Frau hatte er bereits 1900 das "Haus Wiesenstein" in Agnetendorf bauen lassen. Nach der Tragikomödie Die Ratten, dem Kindsmord-Drama Rose Bernd und der Diebstahlskomödie Der Biberpelz widmete er sich wieder der Sozialkritik. 1912 erhielt Hauptmann den Nobelpreis für Literatur, entgegen dem Testament Nobels, welcher ausschließlich idealistische Werke mit dem Nobelpreis für Literatur hatte auszeichnen wollen.
Im September 1905 lernte er die16-jährige, lebhafte und hübsche Schauspielerin Ida Orloff - Hauptmanns Schönheitsideal der blonden Frau - in der Rolle der Hannele kennen. Eine leidenschaftliche Beziehung begann. Hauptmann zog mit seiner zweiten Ehefrau Margarete nach Berlin, um seiner Geliebten nahe zu sein. Wieder war er –nach insgesamt zwanzig Jahren Ehe eingeengt- bereit, einen Neuanfang zu wagen. Aber da Hauptmann sich nicht zu der jungen Frau bekannte, heiratete sie kurzentschlossen 1907 einen langjährigen Verehrer, von dem sie sich offiziell 1908 zwar wieder scheiden ließ, mit dem sie aber weitere 10 Jahre zusammenlebte.
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Späte Phase
1918 beteiligte er sich aktiv mit zahlreichen anderen Künstlern am Aufbau der Weimarer Republik. 1924 wurde er Ehrenmitglied an der Akademie der Bildenden Künste in Wien. Ein Jahr vor der nationalsozialistischen Machtergreifung wurde eines seiner letzten bedeutenden Dramen uraufgeführt: Vor Sonnenuntergang. Hauptmann erwarb 1930 das "Haus Seedorn" auf Hiddensee, das er umbauen ließ. Hiddensee war der Ort, den er zwischen 1885 und 1943 immer wieder aufsuchte. 1933 zog er sich ganz aus dem öffentlichen Leben zurück.
Gerhart Hauptmann starb am 6. Juni 1946 in Agnetendorf in Schlesien. Sein Grab befindet sich im Ort Kloster auf Hiddensee.
Auszeichnungen und Ehrungen
Mitgliedschaften
Seit dem Gründungsjahr 1905 war Gerhart Hauptmann Mitglied in der von seinem Jugendfreund Alfred Ploetz initiierten und gegründeten Gesellschaft für Rassenhygiene.
Siehe auch
Literatur
Werke
- 1885 - Promethidenlos
- 1888 - Bahnwärter Thiel
- 1889 - Vor Sonnenaufgang
- 1890 - Das Friedensfest
- 1891 - Einsame Menschen
- 1892 - Kollege Crampton
- 1893 - Die Weber (Dialektfassung: De Waber)
- 1893 - Der Biberpelz
- 1893 - Hanneles Himmelfahrt
- 1896 - Florian Geyer
- 1897 - Die versunkene Glocke
- 1898 - Fuhrmann Henschel
- 1900 - Michael Kramer
- 1901 - Der rote Hahn
- 1902 - Der arme Heinrich
- 1903 - Rose Bernd
- 1905 - Elga
- 1909 - Griselda
- 1910 - Der Narr in Christo Emanuel Quint
- 1910 - Peter Brauer (Tragikomödie)
- 1911 - Die Ratten
- 1912 - Atlantis
- 1912 - Gabriel Schillings Flucht
- 1913 - Festspiel in deutschen Reimen
- 1914 - Der Bogen des Odysseus
- 1917 - Der weisse Heiland
- 1917 - Winterballade
- 1921 - Anna
- 1922 - Festaktus zur Eröffnung des Deutschen Museums
- 1925 - Veland
- 1925 - Die Insel der großen Mutter oder Das Wunder von Île des Dames
- 1928 - Des großen Kampffliegers, Landfahrers, Gauklers und Magiers Till Eulenspiegel Abenteuer
- 1928 - Wanda
- 1929 - Dorothea Angermann
- 1939 - Ährenlese
- 1932 - Vor Sonnenuntergang
- 1937 - Das Abenteuer meiner Jugend (Autobiographie)
- 1939 - Die Tochter der Kathedrale
- 1941 - Iphigenie in Delphi
- 1941 - Das Märchen
- 1942 - Magnus Garbe (erster Version: 1914)
- 1944 - Iphigenie in Aulis
- 1946 - Neue Gedichte
- 1947 - Mignon (posthum)
- 1948 - Agamemnons Tod/Elektra (posthum)
Editionen
- Gerhart Hauptmann: Sämtliche Werke. Centenar-Ausgabe zum 100. Geburtstag des Dichters. Hrsg. von Hans-Egon Hass. Fortgeführt von Martin Machatzke (Bd. 10/11) und Wolfgang Bungies (Bd. 10). Bde 1-11. Frankfurt a.M., Berlin: Propyläen, 1962-1974
- Gerhart Hauptmann: Notiz-Kalender 1889 bis 1891. Hrsg. von Martin Machatzke. Frankfurt a.M., Berlin, Wien: Propyläen, 1982
- Gerhart Hauptmann: Tagebuch 1892 bis 1894. Hrsg. von Martin Machatzke. Frankfurt a.M., Berlin, Wien: Propyläen, 1985.
- Gerhart Hauptmann: Tagebücher 1897 bis 1905 / Hrsg. von Martin Machatzke. Frankfurt am Main: Propyläen, 1987
- Gerhart Hauptmann: Italienische Reise 1897. Tagebuchaufzeichnungen / Hrsg. von Martin Machatzke. Frankfurt a.M., Berlin: Propyläen, 1976
- Gerhart Hauptmann: Tagebücher 1906 bis 1913. Mit dem Reisetagebuch Griechenland-Türkei 1907. Nach Vorarbeiten von Martin Machatzke hrsg. von Peter Sprengel. Frankfurt am Main: Propyläen, 1994
- Gerhart Hauptmann: Diarium 1917 bis 1933. Hrsg. von Martin Machatzke. Frankfurt a.M., Berlin, Wien: Propyläen, 1980
- Otto Brahm / Gerhart Hauptmann: Briefwechsel 1888-1912. Erstausgabe mit Materialien. Hrsg. von Peter Sprengel. Tübingen: Narr, 1985 (Deutsche Text-Bibliothek)
- Gerhart Hauptmann / Ludwig von Hofmann: Briefwechsel 1894-1944. Hrsg. von Herta Hesse-Frielinghaus. Bonn: Bouvier, 1983
- Perseus-Auge Hellblau. Erhart Kästner und Gerhart Hauptmann. Briefe, Texte, Notizen. Hrsg. von Julia Freifrau Hiller von Gaertringen. Bielefeld: Aisthesis-Verl., 2004
- Gerhart und Margarte Hauptmann - Oskar Loerke: Briefwechsel. Hrsg. von Peter Sprengel in Verb. mit Studierenenden der Freien Universität Berlin. Bielefeld: Aisthesis, 2006
Sekundärliteratur
Bibliographie und Nachlasskatalog
- Sigfrid Hoefert: Internationale Bibliographie zum Werk Gerhart Hauptmanns. Bd. 1-3 - Berlin: Erich Schmidt, 1986 - 2003 (Veröffentlichungen der Gerhart-Hauptmann-Gesellschaft 3, 4 und 12)
- Rudolf Ziesche: Der Manuskriptnachlaß Gerhart Hauptmanns. - Wiesbaden: Harrassowitz, 1977 - 2000 (Staatsbibliothek zu Berlin Preußischer Kulturbesitz: Kataloge der Handschriftenabteilung, Reihe 2, Bd. 2, Tl. 1-4)
Sonstige Sekundärliteratur
- Neville E. Alexander: Studien zum Stilwandel im dramatischen Werk Gerhart Hauptmanns. Stuttgart 1964
- Jean Améry: Gerhart Hauptmann. Der ewige Deutsche. Mühlacker 1963
- Ruth Bauer: Das Menschenbild im Drama Gerhart Hauptmanns (Dissertation). Freiburg im Breisgau 1950
- Carl Friedrich Wilhelm Behl: Wege zu Gerhart Hauptmann. Goslar 1948
- Carl Friedrich Wilhelm Behl: Zwiesprache mit Gerhart Hauptmann. München 1949
- Carl Friedrich Wilhelm Behl, Felix Alfred Voigt: Chronik von Gerhart Hauptmanns Leben und Schaffen. Bearb. von Mechthild Peiffer-Voigt. - Würzburg: Bergstadtverl. Korn, 1993
- Gisela Beissenhirz: Studien zum Schicksalsbegriff im Spätwerk Gerhart Hauptmanns (Dissertation). Kiel 1960
- Hans von Brescius: Gerhart Hauptmann. Zeitgeschehen und Bewußtsein in unbekannten Selbstzeugnissen. 2., verbesserte Auflage. Bonn 1977
- Christian Büttrich: Gerhart Hauptmanns „Till Eulenspiegel“. Mythologie und mythische Bildlichkeit. Hannover 1992
- Franz Joseph Burk: Antike Quellen und Vorbilder von Gerhart Hauptmanns Atriden-Tetralogie (Dissertation). Marburg 1953
- Joseph Chapiro: Gespräche mit Gerhart Hauptmann. Erste vollständige Textausgabe. Frankfurt am Main / Berlin 1996
- Roy C. Cowen:Hauptmann-Kommentar zum dramatischen Werk. München 1980
- Roy C. Cowen:Hauptmann-Kommentar zum nichtdramatischen Werk. München 1981
- Hans Daiber: Gerhart Hauptmann oder der letzte Klassiker. Wien / München / Zürich 1971
- Peter Delvaux: Antiker Mythos und Zeitgeschehen. Sinnstruktur und Zeitbezüge in Gerhart Hauptmanns Atriden-Tetralogie. Amsterdam / Atlanta 1992. ISBN 90-5183-424-1
- Peter Delvaux : Leid soll lehren. Historische Zusammenhänge in Gerhart Hauptmanns Atriden-Tetralogie. Amsterdam / Atlanta 1994. ISBN 90-5183-709-7
- Gustav Erdmann: Gerhart Hauptmann. Erlebte Welt und gestaltetes Werk (Dissertation). Greifswald 1957
- Ralph Fiedler: Die späten Dramen Gerhart Hauptmanns. München 1954
- Günther Fuhrmann: Der Atriden-Mythos im modernen Drama - Hauptmann-O´Neill-Sartre (Dissertation). Würzburg 1950
- Margarita Gieselberg: Gestaltende Kräfte des Dramas bei Gerhart Hauptmann, untersucht an vier Werken (Dissertation). Bonn 1955
- Joseph Gregor: Gerhart Hauptmann. Das Werk und unsere Zeit. Wien o. J. (1951 / 1952)
- Karl S. Guthke: Gerhart Hauptmann. Weltbild im Werk. 2., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. München 1980
- Hans-Joachim Hahn (Hrsg.): Gerhart Hauptmann und die Juden. ISBN 3-934038-40-9
- Karl Hemmerich: Gerhart Hauptmanns Veland. Seine Entstehung und seine Deutung (Dissertation). Würzburg 1935
- Monica Hensel: Die Gestalt Christi im Werk Gerhart Hauptmanns (Dissertation). Berlin 1957
- Frederick W. J. Heuser.: Gerhart Hauptmann. Zu seinem Leben und Schaffen. Tübingen 1961
- Klaus Hildebrandt: Gerhart Hauptmann und die Geschichte. München 1968
- Klaus Hildebrandt: Naturalistische Dramen Gerhart Hauptmanns. München 1983
- Eberhard Hilscher: Gerhart Hauptmann. - Frankfurt a.M.: Athenäum-Verl., 1988
- Sigfrid Hoefert: Gerhart Hauptmann. 2., durchges. und erg. Aufl. - Stuttgart: Metzler, 1982 (Sammlung Metzler 107)
- Sigfrid Hoefert: Gerhart Hauptmann und der Film. - Berlin: Erich Schmidt, 1996 (Veröffentlichungen der Gerhart-Hauptmann-Gesellschaft 7)
- Gerhard Hurtig: Die Lichtsymbolik im Werk Gerhart Hauptmanns (Dissertation). Marburg 1956
- Thurit Kriener, Gabriella Rovagnati: Dionysische Perspektiven, Gerhart Hauptmanns Novelle "Der Ketzer von Soana" und sein Briefwechsel mit Rudolf Pannwitz. Berlin: Erich Schmidt, 2005 (Veröffentlichungen der Gerhart-Hauptmann-Gesellschaft 13)
- Ulrich Lauterbach (Hrsg.): Wirklichkeit und Traum - Gerhart Hauptmann - Wiesbaden: Reichert, 1987
- Friedrich Leiner: Der Gedanke der Wiedergeburt im Leben und Werk Gerhart Hauptmanns (Dissertation). München 1955
- Wolfgang Leppmann: Gerhart Hauptmann. Leben, Werk und Zeit. Berlin 1995
- Hans Mayer: Gerhart Hauptmann. Velber bei Hannover 1970
- Christel Erika Meier: Das Motiv des Selbstmords im Werk Gerhart Hauptmanns. Würzburg 2005. ISBN 3-89913-425-7
- Dietrich Meinert: Hellenismus und Christentum in Gerhart Hauptmanns Atriden-Tetralogie. Kapstadt / Amsterdam 1964
- Günter Metken: Studien zum Sprachgestus im dramatischen Werk Gerhart Hauptmanns (Dissertation). München 1954
- Rolf Michaelis: Der schwarze Zeus. Gerhart Hauptmanns zweiter Weg. Berlin 1962
- Eberhard Nitzsche: Gerhart Hauptmann: Griechentum und Humanismus (Dissertation). Berlin 1953
- Alexander Martin Pfleger: Gerhart Hauptmanns Atridentetralogie. "...der Kere Strudel...". - Divinität und Humanität im Widerstreit. Hamburg 2003. ISBN 3-8300-0868-6
- Alexander Martin Pfleger: "Thomas Manns Rezeption von Versdramen Gerhart Hauptmanns" in: Gerhart-Hauptmann-Blätter, Jahrgang VI (2004), Heft I, S. 4 - 8
- Jörg Platiel: Mythos und Mysterium. Die Rezeption des Mittelalters im Werk Gerhart Hauptmanns. Frankfurt am Main 1993
- Christa von Ravenstein: Das Luziferische bei Gerhart Hauptmann (Dissertation). Freiburg im Breisgau 1952
- Helge Ries: Die Rückwendung zum Mythos in Gerhart Hauptmanns Atridentetralogie (Dissertation). Frankfurt am Main 1952
- Rainer Rosenberg: Die Struktur von Gerhart Hauptmanns Atriden-Tetralogie (Dissertation). Jena 1959
- Daria Santini: Gerhart Hauptmann zwischen Modernität und Tradition. Neue Perspektiven zur Atriden-Tetralogie. Berlin 1998. ISBN 3-503-03792-6
- Gregor Schmeja: Spielarten der Ambivalenz: Selbst- und Objektbilder im Kontext ödipaler Konflikte und der frühen Mutter-Kind-Beziehung in Textphantasien Gerhart Hauptmanns. Würzburg 2005. ISBN 3-8260-3187-3
- Joachim Seyppel: Gerhart Hauptmann. Überarbeitete Neuauflage. Berlin 1993
- Peter Sprengel: Gerhart Hauptmann. Epoche - Werk - Wirkung.München: Beck, 1984
- Peter Sprengel: Die Wirklichkeit der Mythen. Untersuchungen zum Werk Gerhart Hauptmanns aufgrund des handschriftenlichen Nachlasses. - Berlin: Erich Schmidt, 1981 (Veröffentlichungen der Gerhart-Hauptmann-Gesellschaft 2)
- Elke Steinmeyer: "Und bitte, (...) daß nichts fortan mein Schweigen breche." Zur Verwendung des Schweigens in Gerhart Hauptmanns Atridentetralogie. In: TIMONEN, Asko (Hrsg.): The language of silence Vol. II. Turku 2004. S. 164 – 172
- Kurt Lothar Tank: Gerhart Hauptmann. - Reinbek: Rowohlt., 1986
- Bernhard Tempel: Gerhart Hauptmanns Erzählung Mignon. Mit Erstdruck der ersten Fassung und Materialien. Berlin 2000. ISBN 3-503-04951-7
- Joachim Tettenborn: Das Tragische bei Gerhart Hauptmann (Dissertation). Jena 1950
- Heinz Dieter Tschörtner: Ungeheures erhofft : zu Gerhart Hauptmann - Werk und Wirkung. Berlin 1986
- Heinz Dieter Tschörtner (hrsg. in Zusammenarbeit mit Sigfrid Hoefert): Gespräche und Interviews mit Gerhart Hauptmann. Berlin 1994`
- Heinz Dieter Tschörtner: Unaufhörlich bläst das Meer : neue Hauptmann-Studien. Würzburg 1996
- Heinz Dieter Tschörtner: Gerhart Hauptmanns letzter Jugendfreund Josef Block aus Bernstadt (1863-1943). In: Jahrbuch der Schlesischen Friedrich-Wilhelms-Universität zu Breslau 38/39 (1997/1998) *, 773-781.
- Željko Uvanović: Ethischer Individualismus und Obrigkeitsgehorsam. Zu einer Problematik im Drama und Leben Gerhart Hauptmanns in den Jahren 1914 - 1946. Göttingen 1998
- Felix Alfred Voigt: Gerhart Hauptmann und die Antike. Berlin 1965
- Felix Alfred Voigt / Walter A. Reichart: Hauptmann und Shakespeare. Goslar 1947
- Peter-Christian Wegner: Gerhart Hauptmanns Griechendramen. Ein Beitrag zu dem Verhältnis von Psyche und Mythos (Dissertation). Erlangen 1968
- Wilfried van der Will: Voraussetzungen und Möglichkeiten zu einer Symbolsprache im Werk Gerhart Hauptmanns (Dissertation). Köln 1962
- Werner Ziegenfusz: Gerhart Hauptmann. Dichtung und Gesellschaftsidee der bürgerlichen Humanität. Berlin 1948
Verfilmungen
- 1927 - Die Weber – Regie: Friedrich Zelnik
- 1937 - Der Biberpelz - Regie: Jürgen von Alten
- 1937 - Der Herrscher – nach dem Drama Vor Sonnenuntergang - Regie: Veit Harlan
- 1943 - Die Jungfern vom Bischofsberg - Regie: Peter Paul Brauer
- 1949 - Der Biberpelz - Regie: Erich Engel
- 1952 - Königin der Arena – nach dem Roman "Wanda" - Regie: Rolf Meyer
- 1955 - Die Ratten - Regie: Robert Siodmak
- 1956 - Fuhrmann Henschel - Regie: Josef von Baky
- 1956 - Rose Bernd - Regie: Wolfgang Staudte
- 1956 - Vor Sonnenuntergang - Regie: Gottfried Reinhardt
- 1958 - Dorothea Angermann - Regie: Robert Siodmak
- 1962 - Der Biberpelz - Regie: John Olden
- 1962 - Der rote Hahn - Regie: John Olden
- 1969 - Die Ratten - Regie: Peter Beauvais
- 1981/82- Bahnwärter Thiel - Regie: Hans-Joachim Kasprzik
- 1999 - Vor Sonnenuntergang - Regie: Dagmar Damek
Weblinks
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