Gerhard Geldenhauer (auch genannt: "Gerhardus Noviomagus") (* 1482 in Nimwegen, † 10. Januar 1542 in Marburg (Lahn)), Humanist, lutherischer Theologe und Reformator
Nach dessen Tode reiste er nach Wittenberg zu Martin Luther, Philipp Melanchthon und Andreas Bodenstein in Beziehung und kehrte als überzeugter Anhänger der Reformation in die Niederlande zurück. und schloss sich der reformatorischen Bewegung an. Daraufhin wurde er 1526 von seiner Pfarrstelle Tiel vertrieben, besuchte er die oberdeutschen evangelischen Städte.
In Straßburg zog ihn besonders Martin Bucer an, der sich des schwermütigen zurückhaltenden Mannes annahm und ihn an die Universität Marburg empfahl, um das Amt Franz Lambert von Avignon zu übernehmen. Mit seinem Lehrer Erasmus von Rotterdam geriet er in Konflikt, mit anderen Humanisten hielt er die Verbindung aufrecht.
In seinen Schriften wie in seinem Verhalten zeichnete er sich durch den Geist der Milde aus, besonderst gegenüber den Täufern. Geldenhauer unterschrieb die Schmalkaldischen Artikel, wurde auch vom Landgrafen Philipp von Hessen zu den Religionsgesprächen nach Hagenau und Worms entsandt. Als er starb, hielt ihm Johann Draconites die Gedenkrede.
Sein Sohn war Gerhard Eobanus Geldenhauer.
1530 schrieb er eines der frühesten Werke zur Geschichte der Niederlande, seine "Historia Batavica, ex optimis quibusque autoribus. Cum nonnullis aliis ... antehac non visis." (verlegt u.a. in Köln 1541 bei Eucharius Cervicornus (Hirtzhorn).
Mann | Deutscher | Reformator | Lutherischer Theologe (16. Jh.) | Gestalten der Reformation | Geboren 1482 | Gestorben 1542
This article is licensed under the GNU Free Documentation License.
It uses material from the
"Gerhard Geldenhauer".
Home Page • arts • business • computers • games • health • hospitals • home • kids & teens • news • physicians • recreation• reference • regional • science • shopping • society • sports • world