| Wappen | Karte | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| map at gerasdorf bei wien.png | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Basisdaten | bgcolor="#FFFFFF" | Bundesland: | Niederösterreich | bgcolor="#FFFFFF" | Politischer Bezirk: | Bezirk Wien-Umgebung (WU) | bgcolor="#FFFFFF" | Fläche: | 35,2 km² | bgcolor="#FFFFFF" | Einwohner: | 8231 (Volkszählung 2001) | bgcolor="#FFFFFF" | Höhe: | 165 m ü. NN | bgcolor="#FFFFFF" | Postleitzahl: | 2201 | bgcolor="#FFFFFF" | Vorwahl: | 02246 | bgcolor="#FFFFFF" valign="top" | Geografische Lage: | bgcolor="#FFFFFF" | Gemeindekennziffer: | 32404 | bgcolor="#FFFFFF" | Anschrift der Verwaltung: | Stadtgemeinde Gerasdorf bei Wien Kirchengasse 2 2201 Gerasdorf bei Wien | bgcolor="#FFFFFF" | Offizielle Website: | http://www.gerasdorf-wien.gv.at | bgcolor="#FFFFFF" | E-Mail-Adresse: | rathaus@gerasdorf-wien.gv.at | ||
| Politik | bgcolor="#FFFFFF" | Bürgermeister: | Bernd Vögerle | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
Im Mai 1992 wurde Gerasdorf zur Marktgemeinde erhoben. Am 17. Dezember 1998 hat der NÖ Landtag die Stadterhebung von Gerasdorf beschlossen.
Die ältesten Orte der Gemeinde sind Gerasdorf und Seyring. Gerasdorf wird urkundlich erstmals um 1200 im Klosterneuburger Traditionsbuch genannt, "Viricus des Gerhartesdorf" ist Zeuge einer Schenkung an das Kloster.
Die ältesten urkundlichen Nennungen von Seyring stammen ebenfalls aus dem 11. Jahrhundert, es finden sich erste Nennungen als "Seuringe". Angeblich soll ein Ring aus Seen die Ortschaft früher umgeben haben, worauf der Ortsname zurückzuführen sein könnte.
Dagegen erst in der Zwischenkriegszeit entstanden sind die beiden Siedlungen Oberlisse und Kapellerfeld, wobei der Name Kapellerfeld auf eine bereits 1258 als "Capellen" bezeugte, später verlassene Siedlung verweist, welche sich einen halben Kilometer südlich der heutigen Siedlung befunden haben soll.
In der jetzigen Katastralgemeinde Seyring befand sich im zweiten Weltkrieg ein Luftwaffenstützpunkt der deutschen Luftwaffe sowie eine Luftkampfschule ("Wien-Seyring"). Beim Balkanfeldzug 1941 war dort die 4.(F)Aufklärungsgruppe 121 (Luftflotte 4) stationiert. Ab 1944 war dieser Militärflughafen Ziel alliierter Luftangriffe. Bombentrichter in den umgebenden Wäldern und Überreste dieses Flughafens - wie betonierte Start- und Landebahnen, Erdwälle um frühere Geschützstellungen und Fundamentreste der Hangars - sind in und um Seyring heute noch sichtbar. In alten Landkarten der Region ist dieser Flughafen noch eingezeichnet; mit einer solchen muss jener Flüchtling aus der ehemaligen CSSR ausgestattet gewesen sein, der in den frühen achtziger Jahren einen Doppeldecker in einem Kornfeld vor Seyring landete.
In Kapellerfeld gibt es eine evangelische Kirche.
Im Stadtgemeinderat gibt es bei insgesamt 33 Sitzen nach der Gemeinderatswahl vom 6. März 2005 folgende Mandatsverteilung: SPÖ 17, ÖVP 9, GRÜFO (Grüne Liste) 5, FPÖ 2, andere keine Sitze.
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