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Die Georgetown Universität ist die erste und damit älteste römisch-katholische (von Jesuiten geleitete) Universität in den Vereinigten Staaten von Amerika. Bekannt ist die Universität vor allem für ihre Fakultäten für Politikwissenschaft und Rechtswissenschaft, die zu den besten der USA gehören.

Lage


Sie befindet sich in Georgetown, einem Stadtteil im Nord-Westen von Washington (D.C.), zwischen der 35sten Straße NW und dem Glover Archibold Park sowie zwischen dem Potomac River und der Reservoir Road gelegen. Sie liegt ca. 20 Straßenblocks weit vom Weißen Haus entfernt. Die juristische Fakulät befindet sich nicht auf dem Hauptgelände der Universität, sondern auf der New Jersey Avenue, nur wenige Blocks vom Capitol und Union Station entfernt.

Geschichte


Georgetown wurde 1789 durch den Jesuitenpater John Carroll (1736-1815) gegründet. Der erste Student war William Gaston (1778-1844), der 1791 seine Studien in Georgetown begann, wegen Krankheit jedoch sein Studium abbrechen musste. Im Jahr 1814, dem gleichen Jahr, in dem Papst Pius VII. den Jesuitenorden wieder zugelassen hat, verhalf William Gaston, mittlerweile Congress-Abgeordneter, der Universität zur offiziellen Anerkennung durch den US Congress in Form einer "federal charter" (Bundes-Urkunde), die durch den Präsidenten James Madison am 1. März 1815 unterzeichnet wurde. Im Jahr 1817 wurde den ersten beiden Absolventen der Universität, den New Yorker Brüdern Charles und George Dinnies, der akademische Grad des Bachelor of Arts verliehen. Im Jahr 1850 wurde das College um die medizinische Fakultät (heute: School of Medicine) erweitert, 20 Jahre später, 1870, kam die juristische Fakultät (heute: Law Center) dazu. Damals wurden Studiengebühren in Höhe von 50 Dollar erhoben. Unter Pater Patrick Healy (1834-1910), dem ersten Afro-Amerikaner, der einen Doktortitel (PhD) erlangte, und der Georgetown von 1874 bis 1882 leitete, erlebte Georgetown seine zweite Blütezeit, und wandelte sich von einem kleinen 'liberal arts college' zu einer modernen Universität.

Farben


Nach dem Ende des amerikanischen Bürgerkriegs, auch 'Sezessionskrieg' genannt (1861-1865), in dem die überwältigende Mehrzahl der Studenten und Absolventen von Georgetown auf Seiten der Südstaaten focht, nahm die Universität die Farben blau (Farbe der Nordstaaten, Union) und grau (Farbe der Südstaaten, Konföderation) als Symbol der Wiedervereinigung des Landes an.

Bekannte Absolventen


Hierzu zählen zum Beispiel: der ehemalige amerikanische Präsident Bill Clinton, die ehemalige Außenministerin Madeleine Albright (die heute noch in Georgetown lebt), der Präsident der europäischen Kommission und Portugals ehemaliger Ministerpräsident José Manuel Durão Barroso, der jordanische König Abdullah II. sowie der Kronprinz von Spanien Felipe von Spanien.

Weblinks


Universität in Washington D.C.

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