article

Georg von Opel (* 18. Mai 1912 in Frankfurt am Main, † 14. August 1971 in Bad Soden am Taunus) war ein deutscher Automobilunternehmer und Sportfunktionär.

Leben


Georg von Opel wurde 1912 als Enkel von Adam Opel und Sohn von Carl Opel geboren. Mit 16 Jahren erhielt er durch den Verkauf der Adam Opel AG an General Motors ein beträchtliches Vermögen. Er investierte sein Geld zusammen mit seinem Onkel Dr. Fritz Opel (und nicht mit seinem Vetter dem Raketen-Rennfahrer Fritz von Opel) in die Opel Automobile Verkaufsgesellschaft, einen Frankfurter Opel-Vertragshändler auf der Mainzer Landstraße. 1956 stiftete er den Opelzoo in Kronberg im Taunus.

1938 heiratete er seine Cousine Irmgard von Opel, eine berühmte Springreiterin. 1941 kam ihr erster Sohn, Carlo von Opel, zur Welt, im Jahr 1943 wurde Heinz von Opel geboren.

Seine zweite Frau, die kolumbianische Diplomaten-Tochter Eugenia Harran Olanzaga, starb 1964 bei einem Autounfall auf dem Julierpass.

Aus seiner dritten Ehe stammen die Kinder Georg (1966) und Gregor (1968).

Er starb im Alter von 59 Jahren an einem Herzinfarkt, in dessen Folge er mit seinem Auto verunglückte. Sein Sohn Gregor von Opel übernahm die Unternehmensgruppe. Im September 2005 verkaufte er sie an die Deutsche Bank.

Sport


Von Opel war Mitinitiator der Stiftung Deutsche Sporthilfe. Von 1966 bis zu seinem Tod war der engagierte Sportler Mitglied des Internationalen Olympischen Komitees. Nach ihm ist der Georg von Opel-Preis benannt, der von der Adam Opel AG verliehen wird.

Unternehmensgruppe Georg von Opel GmbH


Die von Georg von Opel gegründete Unternehmensgruppe heute mit 26 Betrieben, der schwerpunktmäßig im Rhein-Main-Gebiet liegen, der größte Autohändler Deutschlands. Neben Fahrzeugen von Opel werden auch die Marken Suzuki, Saab, Cadillac und Chevrolet vertreten. Der Umsatz der Gruppe lag 2005 bei 200 Millionen Euro. Am 12. Juni 2006 meldete die Unternehmensgruppe Georg von Opel GmbH Insolvenz an.

Weblinks


Mann | Geboren 1912 | Unternehmer (Handel und Transport) | Sportfunktionär | Gestorben 1971 | Opel

 

This article is licensed under the GNU Free Documentation License. It uses material from the "Georg von Opel".

Home Pageartsbusinesscomputersgameshealthhospitalshomekids & teensnewsphysiciansrecreationreferenceregionalscienceshoppingsocietysportsworld