Georg Seeßlen (* 1948 in München) ist ein deutscher Filmkritiker, Autor und Feuilletonist.
Seine Kritiken einzelner Filme sowie seine Bücher sind stets auch kritische Auseinandersetzungen mit aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen. In neueren Veröffentlichungen wie Orgasmus und Alltag setzt sich Seeßlen auch mit dem Fernsehen auseinander.
Seeßlen studierte Malerei, Kunstgeschichte und Semiologie in München. Er ist Dozent an verschiedenen Hochschulen im In- und Ausland gewesen und arbeitet als freier Autor für u.a. DIE ZEIT, Frankfurter Rundschau, epd Film, Freitag, taz, Tagesspiegel, Konkret und Jungle world.
Seeßlen sieht Unterhaltung durchaus politisch. So hätten etwa die Telenovelas in Lateinamerika schon vor Jahrzehnten den "ausbeuterischen" Alltag der Frauen begleitet, hierzulande sei es nicht anders: «Der Fernsehnachmittag gehört den Verlierer-Frauen des Neoliberalismus».
Für das Radio schreibt Seeßlen regelmäßig Features, die sich mit aktuellen Tendenzen des Kinos und der populären Kultur auseinandersetzen, zuletzt etwa für Deutschlandradio Kultur Die digitale Zukunft des Kinos: Mythos, Magie und Bildermüll. (März 2006).
filmzentrale.com - zahlreiche Filmkritiken von Georg Seeßlen aus div. Printmedien im Online-Archiv
furl - Linkarchiv mit zahlreichen Links zu Artikeln von Seeßlen im Netz
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