Georg Gustav Franz Jacoby (* 21. Juli 1882 in Mainz; † 21. Februar 1964 in München) war ein deutscher Autor und Regisseur.
Nach dem Kriegsende wechselte er zur UFA und produzierte Aufklärungsfilme. Jacoby heiratete die Schauspielerin Elga Brink, arbeitete verstärkt als Drehbuchautor und drehte Komödien, monumentale Werke ("Quo vadis" mit Emil Jannings), erotosch-exotische Stoffe und Justizdramen. Mit dem Beginn des Tonfilms konzentriert er sich auf unverbindliche und seichte Unterhaltung. Aus dieser Zeit stammt aber auch sein Film "Moral und Liebe", der noch in seinem Erscheinungsjahr 1933 von den Nazis verboten wurde.
Jacoby arbeitete weiter für die UFA. Bei den Dreharbeiten zu "Heißes Blut" lernte Jacoby seine spätere zweite Ehefrau Marika Rökk kennen. Mit ihr, Johannes Heesters und einem konstanten Team vom Produzenten bis zu Kameramann, Choreographen und Komponisten drehte Jacoby in den 1930er Jahren eine Serie typischer "Jacoby-Rökk-Filme". Nach dem Ende des Nationalsozialismus wurde Jacoby in Deutschland und Österreich bis 1947 mit einem Betätigungsverbot belegt. Erst 1950 setzte er seine Arbeiten im erprobten Stil fort, produzierte aber auch wieder Komödien und Kriminalfilme, bei denen er an seinem Stil der späten 1920er Jahre anknüpfte.
Jacoby starb im Februar 1964 in München. Sein Grab befindet sich auf dem Wiesbadener Nordfriedhof.
Mann | Deutscher | Regisseur | Geboren 1882 | Gestorben 1964
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