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Der Ausdruck Genuss bezeichnet die Freude an Empfindungen und das gute Gefühl, das sich dabei einstellt:

  • bei Tisch sehr Wohlschmeckendes zu essen oder zu trinken
  • bei musischen und intellektuellen Erlebnissen wie
    • dem Lesen eines guten Buches
    • dem Musikhören oder selbst Musizieren
    • künstlerischer oder kreativer Betätigung
    • dem erfolgreichen Lernen und Lehren
    • persönlichem, beruflichem oder sportlichem Erfolg
  • in der Begegnung mit Anderen, etwa durch
    • soziales Wirken
    • das Pflegen von Freundschaften
    • Liebeserlebnisse

Voraussetzungen


Grundvoraussetzung für den Genuss ist die Fähigkeit und Bereitschaft zu bewusstem Erleben mit allen Sinnen.

Genuss ist möglich, wenn man sich Zeit nimmt. Der heute übliche immense Zeitdruck schafft Wohlstand, macht es aber schwierig, ihn zu genießen.

Wortumfeld


Gegenbegriff zum „Genuss“ ist u.a. der Ekel. Was keinen Genuss bereitet, ohne abzustoßen, gilt z.B. als fade oder neutral. Als ungenießbar wird - weiter gehend - etwas bezeichnet, das dem Genuss so stark widerspricht, dass man sich ihm gar nicht aussetzt.

Siehe auch


Literatur


  • Randow, Gero von: Genießen. Eine Ausschweifung, 2001, 240 S., Buchleinen, ISBN 3-455-11278-1, KNO-NR: 09 40 67 73, HOFFMANN & CAMPE
  • Kiss-Elder, Kathrin: Muße. Eine kleine Schule des Genießens, geb., o. Pag., mit zahlr. Fotos, 2003, Patmos, ISBN 3-491-45010-1, KNV 11381780

Lebensart | Ethisches Gut | Wahrnehmung | Konsum

 

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