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Das Prinzip der Gemeinwirtschaftlichkeit basiert auf der Suche nach einer Alternative sowohl zum Kapitalismus mit seiner Marktwirtschaft als auch zum Sozialismus mit seiner Planwirtschaft.

Dieses Unternehmensziel der Gemeinwirtschaftlichkeit brachte die Genossenschaftsbewegung und die Einrichtung von Organisationen auf Gegenseitigkeit im Bank-, Wohnungs-, und Verlagswesen auf den Weg.

Beispiele:

Verlagsgenossenschaften
  • taz, die tageszeitung Verlagsgenossenschaft eG.

Aber auch die Kommunen arbeiten nach dem Prinzip der Gemeinwirtschaftlichkeit.
Das hat folgende Nachteile:

  • Das Kostendeckungsprinzip wo keine zusätzlichen Einnahmen erzielt werden müssen
  • pauschale öffentliche Zuschüsse für verschiedene Projekte
  • Verwaltung der Kommune nach dem Prinzip der liquidationsorientierten Kameralistik statt nach einer erfolgsorientierten doppelten Buchführung.
  • Unterscheidung zwischen Verwaltungs- und Vermögenshaushalt
  • Das Jahresprinzip (Haushaltsjahr)

Das erwerbswirtschaftliche Prinzip

Damit sich die Kommunen auch „rechnen“, stellen sich immer mehr Kommunen auf bilanzmäßiges Denken um, und richten sich nach dem erwerbswirtschaftlichen Prinzip (siehe Betrieb).

Diesem Prinzip folgend wird die Gewinnmaximierung angestrebt, also eine möglichst große Differenz zwischen dem Aufwand (Kosten) und dem Ertrag (Erlös).

Wenn nun der Gewinn in Bezug gesetzt wird zu der ihn verursachenden Größe, dies ist häufig der Kapitaleinsatz, dann misst man die Rentabilität oder Rendite. Das Gewinnstreben wird dann durch das Rentabilitätsstreben ersetzt.

Zur Bestimmung der Rentabilität wird immer die Erfolgsgröße (z. B. Gewinn oder Cash Flow) ins Verhältnis zur Bezugsgröße (z. B.: Kapital oder Umsatz) gesetzt. (Formel: Rentabilität = Erfolgsgröße / Bezugsgröße)

Hierzu gibt es drei Möglichkeiten:

  1. Eigen- bzw. Gesamtkapitalrentabilität
    Eigenkapitalrentabilität = Gewinn / Eigenkapital
    Gesamtkapitalrentabilität = (Gewinn + Fremdkapitalzinsen) / Gesamtkapital
  2. Umsatzrentabilität
    Umsatzrentabilität = Gewinn / Umsatzerlöse
  3. Return on Investment (ROI)

Siehe


Soziale Bewegung | Genossenschaft | Betriebswirtschaftslehre | Investitionsrechnung

 

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