| Gelbrandkäfer | ||||||||||||
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| Gelbrandkäfer (Dytiscus marginalis).jpg | ||||||||||||
| : | Sechsfüßer (Hexapoda) |
| : | Insekten (Insecta) |
| : | Käfer (Coleoptera) |
| : | Schwimmkäfer (Dytiscidae) |
| : | Dytiscus |
| : | Gelbrandkäfer '' |
Der Gelbrandkäfer oder Gemeine Gelbrand (Dytiscus marginalis) ist eine Art aus der Familie der Schwimmkäfer (Dytiscidae), die vor allem in Tümpeln und Teichen mit dichter Wasser- und Ufervegetation vorkommt. Er ist sowohl in der Paläarktis als auch in Nordamerika weit verbreitet.
Die Käfer werden bis zu 3,5 Zentimeter lang. Die Oberseite hat eine schwarzgrüne Grundfärbung. Das Halsschild und die Flügeldecken sind gelb umrandet. Die Bauchseite der Tiere ist braungelb. Die Form des Körpers ist oval, Kopf, Thorax und Abdomen gehen ineinander über. Dadurch verringert sich der Widerstand des Körpers im Wasser. An den Hinterbeinen befindet sich ein Saum aus Borsten, der als Ruder verwendet wird. Die Flügeldecken der Männchen sind glatt, während sich auf denen der Weibchen eine Anzahl von Längsrillen befindet.
Gelbrandkäfer sind sehr gute Schwimmer. Als Fleischfresser erbeuten sie unter anderem Kaulquappen, Fischbrut und Insektenlarven. Die Käfer tragen ihren Luftvorrat unter den Flügeldecken mit sich herum. Wenn dieser aufgebraucht ist, müssen sie an die Wasseroberfläche kommen. Zum Erneuern der Luftreserven strecken sie ihr Hinterteil aus dem Wasser. Um neue Lebensräume aufzusuchen, fliegen die Käfer auch über das Land, was sie meist nachts tun.
Bei der Paarung benutzt das Männchen die Saugnäpfe an seinen Vorderbeinen, um das Weibchen festzuhalten. Im Frühling legen die Weibchen dann etwa 1000 Eier in Wasserpflanzenstängel. Die großen Larven verfügen über kräftige Greifzangen als Mundwerkzeuge; sie leben ähnlich räuberisch wie die erwachsenen Tiere. Nimmt man eine Gelbrandlarve in die Hand, kann diese sehr schmerzhaft zubeißen. Auch die Larven müssen zum Atmen an die Oberfläche kommen. Wenn sie sechs bis acht Zentimeter lang sind, kommen sie ans Ufer und bauen eine Höhle aus Erde und Speichel. Sie verpuppen sich in einer Puppenwiege. Aus den Puppen schlüpfen die fertigen Käfer (Imagines).
In Mitteleuropa gibt es neben der mit Abstand häufigsten Spezies Dytiscus marginalis noch sechs weitere Arten aus der Gattung Dytiscus. Alle sind sich in Form und Musterung sehr ähnlich, lassen sich aber durch Details der Färbung, Körpergröße und vor allem Ausformung die Hinterhüft-Endgabel sicher, auch ohne Präparation, unterscheiden:
Stor vandkalv | Dytiscus marginalis | Dytique bordé | Geelgerande watertor | Pływak żółtobrzeżek | Bebrämad dykare
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"Gelbrandkäfer".
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