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Gelbe Narzisse
Narcissus pseudonarcissus 030405.jpg
: Einkeimblättrige (Liliopsida)
: Lilienähnliche (Liliidae)
: Spargelartige (Asparagales)
: Amaryllisgewächse
(Amaryllidaceae)
: Narzissen (Narcissus)
: Gelbe Narzisse
Wissenschaftlicher Name Narcissus pseudonarcissus L. Die Gelbe Narzisse (Narcissus pseudonarcissus), auch Osterglocke oder Osterglöckchen (weil sie zuverlässig zu Ostern blüht), Falscher Narzissus, Trompeten-Narzisse oder Märzenbecher genannt, ist die bekannteste Art in der Gattung der Narzissen (Narcissus) innerhalb der Familie der Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae).

Beschreibung


Gelbe Narzissen sind mehrjährige krautige Pflanzen, die Zwiebeln als Überdauerungsorgane ausbilden und Wuchshöhen von 40 cm erreichen. Ihre gelben Blüten stehen einzeln auf einem Stängel und erscheinen ab März. Die Pflanze ist hochgiftig und enthält hautreizende Wirkstoffe.

Narcissus pseudonarcissus flower 300303.jpg

Verbreitung


Gelbe Narzissen waren ursprünglich nur in Westeuropa und im westlichen Mitteleuropa beheimatet; durch Kultivierung sind sie jedoch kaum noch autochthon anzutreffen.

Als Wildpflanze (die von der Kulturform sehr verschieden ist, z. B. sind die Blüten erheblich kleiner) ist die Gelbe Narzisse in ihren Beständen stark bedroht und entsprechend streng geschützt. Das Pflücken wilder Narzissen ist daher auch verboten.

Am liebsten sind der Gelben Narzisse sonnige bis halbschattige Standorte in nährstoffreicher, feuchter Erde.

Vermehrung


Vegetativ vermehrt sich die Gelbe Narzisse durch Brutzwiebeln.

Verwendung


Verwendung als Schnitt- und Rabattenblume

Die Gelbe Narzisse ist mit allen aus ihr hervorgegangenen Kultursorten und Hybriden die wirtschaftlich bedeutendste unter den Narzissen. Jedes Jahr zur Blütezeit wird sie in großen Mengen als Schnittblume in den Handel gebracht. Aber auch ihre Zwiebeln werden als frühe Beet- und Rabattenbepflanzung in beträchtlichen Mengen verkauft.

Verwendung als Heilpflanze

Die Gelbe Narzisse fand wegen ihrer hautreizenden und giftigen Eigenschaften in der Antike Verwendung als Mittel gegen Hautkrankheiten wie Flechten und Geschwüre. Die spätere Volksmedizin setzte sie gegen Erkältungskrankheiten und Keuchhusten sowie als Brechmittel ein.

Literatur


  • John W. Blanchard: Narcissus. A Guide to Wild Daffodils, Alpine Garden Society, Woking 1990
  • Dumont's Gartenhandbuch: Blumenzwiebeln und Knollen, Dumont Buchverlag, Köln 1998, ISBN -37701-4336-1
  • Walter Erhardt: Narzissen - Osterglocken, Jonquillen, Tazetten, Ulmer Verlag, Stuttgart 1993, ISBN 3-8001-6489-2

Weblinks


Amaryllisgewächse | Zierpflanze

Cenhinen Bedr | Påskelilje | Narcissus pseudonarcissus | Narcisse jaune | Wilde narcis | Narcyz trąbkowy | Påsklilja

 

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