Zwei Pendel, zwischen denen ein Energieaustausch stattfinden kann (beispielsweise durch eine Schraubenfeder), werden als gekoppelte Pendel bezeichnet; die ausgeführten Schwingungen werden auch als Koppelschwingung bezeichnet. In jedem Pendel wirkt ein Richtmoment, das durch die Schwerkraft hervorgerufen wird und bestrebt ist, das Pendel in Ruhelage zurückzuziehen. Außerdem macht sich die vorhandene Kopplung in Form eines zusätzlichen Richtmoments bemerkbar, das so wirkt, dass die Feder möglichst enstspannt wird.
Lenkt man nun Pendel 2 um den Winkel nach rechts aus, erhält man ein Gesamtmoment von:
wobei die Federkonstante der Kopplungsfeder ist.
Lenkt man jetzt zusätzlich Pendel 1 um nach links aus, ergibt sich ein Gesamtmoment von:
Analog kann man für Pendel 1 verfahren und erhält die beiden Differentialgleichungen:
ist dabei das Trägheitsmoment eines Pendels. Falls es sich um ein Fadenpendel handelt, gilt .
Man erhält drei charakteristische Schwingungsformen des Pendelsystems:
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"Gekoppelte Pendel".
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