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Wappen Karte
Geesthacht-Wappen.png Karte_Geesthacht_in_deutschland.png
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Herzogtum Lauenburg
Geografische Lage:
Höhe: 5 m ü. NN
Fläche: 33,18 km²
Einwohner: 29.404 (30. Juni 2005)
Bevölkerungsdichte: 888 Einwohner je km²
Postleitzahl: 21498 - 21502
Vorwahl: 04152
Kfz-Kennzeichen: RZ
Gemeindeschlüssel: 01 0 53 032
Adresse der Stadtverwaltung: Markt 15
21500 Geesthacht
Politik
Bürgermeister: Ingo Fokken
Geesthacht/Elbe ist die größte Stadt des Kreises Herzogtum Lauenburg in Schleswig-Holstein. Sie liegt am südöstlichen Stadtrand von Hamburg direkt am Elbufer; die Entfernung zur Hamburger Innenstadt beträgt etwa 30 km. Unterhalb des Geesthachter Wehrs beginnt die tidebeeinflusste Elbe.

Geografie


Stadtgliederung

Altstadt, Besenhorst, Düneberg, Edmundstal-Siemerswalde, Grünhof, Hasenthal, Heinrichshof (früher auch HEW-Siedlung auf dem Geestrücken), Heinrich-Jebens-Siedlung, Krümmel, Oberstadt (auf dem Geestrücken), Tesperhude.

Geschichte


  • Um 800 n. Chr. ist eine Kirche an der Elbe dokumentiert.
  • 1216 wurde der Ort als Hachede erstmals urkundlich erwähnt.
  • Eine Änderung des Flusslaufes der Elbe durchschneidet den Ort in zwei Teile: Geesthacht und Marschacht (in Niedersachsen).
  • 1420 fällt Geesthacht im Frieden von Perleberg an die Hansestädte Hamburg und Lübeck.
  • 1865/66 Der schwedische Chemiker Alfred Nobel gründet mit Kompagnon "auf dem Krümmel" eine Glycerinfabrik und erfindet das Dynamit (eine Mischung aus Nitroglycerin und Kieselgur; Abbauprodukt abgestorbener Algen). In Geesthacht-Krümmel entsteht die erste Dynamitfabrik der Welt.
  • 1906 Eröffnung der Bergedorf-Geesthachter Eisenbahn (BGE)
  • 1918-1933 Geesthacht ist Hochburg der linken Parteien USPD (bei Wahlen 1919-1920 zwischen 26,4% und 41,6%) und später KPD (1921-1933 zwischen 31,2% und 44,0%) und SAPD (Kommunalwahl 1932 10,5%) und trägt daher im Volksmund den Spitznamen Klein-Moskau.
  • Stadtrechte durch die Hamburgische Städteordnung vom 2. Januar 1924
  • 1928 Zerstörung des historischen Stadtkerns durch eine Brandkatastrophe.
  • 1937 im Zuge des Groß-Hamburg-Gesetzes wird Geesthacht der preußischen Provinz Schleswig-Holstein zugeordnet und gehört seither zum Kreis Herzogtum Lauenburg. 1937/1939 und 1942 werden Düneberg, Krümmel und Grünhof-Tesperhude eingemeindet.
  • 1953 Betriebseinstellung des Personenverkehrs auf der BGE
  • 1986 alarmierend hohe Strahlenbelastung wird in der Umgebung der Kernkraftanlagen festgestellt. Augenzeugen berichteten von einem Brand. Offizielle Stellen geben bis heute ausgetretenes Radongas als Ursache für die Strahlenbelastung an. Geologische wie meteorologische Gegebenheiten sprechen jedoch dagegen. Zudem konnten verschiedene radioaktive Stoffe im Erdboden nachgewiesen werden, die nachweislich aus einer nukleartechnischen Anlage stammen müssen, so etwa die radioaktiven PAC-Kügelchen. Seit 1989 bis Dezember 2005 sind 15 bis 17 Leukämiefälle aufgetreten die mit jenem 12. September 1986 in Verbindung gebracht werden. Siehe Leukämiecluster Elbmarsch.

Politik


Die Ratsversammlung der Stadt Geesthacht hat folgende Zusammensetzung:
CDU SPD GRÜNE FDP Offensive D Gesamt
2003 17 12 3 2 2 36

Städtepartnerschaften

Wirtschaft und Infrastruktur


Geesthacht ist größter Nuklear- und Energiestandort Norddeutschlands (Pumpspeicherwerk, GKSS, Kernkraftwerk in Geesthacht-Krümmel).

Verkehr

Ansässige Unternehmen

Öffentliche Einrichtungen


Staatliche Einrichtungen

Bildungseinrichtungen

  • Gesamtschule Geesthacht
  • Otto Hahn Gymnasium (prominentester Schüler: Uwe Barschel)
  • Realschule Geesthacht
  • Silberbergschule
  • Buntenskampschule
  • Oberstadtschule
  • Hachede Schule für Behinderte
  • Waldschule Grünhof
  • Förderschule Geesthacht (Pestalozzi Schule)

Freizeit- und Sportanlagen

Kultur und Sehenswürdigkeiten


Theater

  • Kleines Theater Schillerstrasse - Kleinkunstveranstaltungen und Kino

Museen

Bauwerke

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Führungen des Förderkreises Industriemuseum Geesthacht auf den Geländen der Dynamit-Fabrik Krümmel und der Schwarzpulver-Fabrik Düneberg
  • Fahrten mit der Museums-Eisenbahn von Geesthacht nach HH-Bergedorf

Persönlichkeiten


Söhne und Töchter der Stadt

Literatur


  • Heinz Bohlmann: Fäuste, Führer, Flüchtlingstrecks. Ein Beitrag zur Geschichte der Städte Geesthacht und Lauenburg/Elbe 1930-1950. Schwarzenbeck 1990. ISBN 3-921595-15-0
  • Bernhard Michael Menapace: "Klein-Moskau" wird braun: Geesthacht in der Endphase der Weimarer Republik (1928-1933). Kiel 1991. ISBN 3890299237
  • August Ziehl: Geesthacht - 60 Jahre Arbeiterbewegung 1890-1950. Geesthacht 1958.

Weblinks


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Geesthacht | Geesthacht

Geesthacht

 

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