Der 751 m hohe Gebaberg (oder Hohe Geba bzw. auch Die Geba) ist die höchste Erhebung der Vorderen Rhön und liegt im südlichen Thüringen in Deutschland.
Lage
Der Berg befindet sich etwa 11 km westlich von
Meiningen nahe dem Dorf
Geba. An der Nahtstelle zur
Hohen Rhön gelegen gilt er als der südlichste Berg der
Vorderen Rhön.
Am südlichen Fuß liegen im Tal der Herpf die Ortsteile Helmershausen und Bettenhausen, die wie das südöstlich gelegene Dorf Seeba zur Einheitsgemeinde Rhönblick gehören.
Östlich der Geba liegt das Dorf Träbes mit dem Erdfall Träbeser Loch und unten im Tal Stepfershausen.
Nördlich der Geba befinden sich der Katzgrund mit den Dörfern Unterkatz und Oberkatz.
Im Nordwesten hinter der Diesburg liegt das Dorf Aschenhausen.
gebaberg meiniger huette.jpg
Beschreibung
Zu dem ausgedehnten Bergmassiv gehören auch der
Neidhardskopf (721 m) im Süden; sowie die
Hohe Löhr (638 m) und die
Diesburg (713 m) im Westen.
Auf dem am Rande bewaldeten Gipfelplateau befindet sich ein Aussichtshügel mit Rundblick auf die bayerische, hessische und thüringische Rhön, zum Thüringer Wald, den Hassbergen und zum Hohen Meißner.
Geschichte
Ende der 60er Jahre wurden durch eine deutsche Firma für die
Sowjetarmee Baracken erbaut. Im Haus I (heute
Gebatreff) befanden sich eine Waffenkammer, ein Politraum für Schulungen, ein Schlafsaal für 120 Soldaten, Küche, Bekleidungskammer, Speiseräume und primitive Sanitärräume. Die Geba war während der Stationierung der Sowjetarmee nicht für Besucher erreichbar.
Am 22. April
1991 zogen die Sowjetsoldaten ab und das Haus 1 wurde durch
ABM-Kräfte entkernt.
1998 wurde die
Meininger Hütte des Rhönklubs an ihrem historischen Standort wiedereröffnet, in ihr befinden sich ein Aufenthaltsraum mit Kamin sowie ein Bettenlager.
Außerdem wurde
1999 auf dem Gipfel ein 3 ha großer Rhönkulturgarten mit einem nachgebildeten Keltendorf errichtet.
Ab Ende der 1990er wurden die Baracken schrittweise umgebaut und heute befindet sich dort die Gaststätte
Bergstübchen, ein Veranstaltungssaal, ein Vereinszimmer, ein Schulungsraum, das russische Museum
Дружба (Freundschaft) und eine Informationsstelle des
Fremdenverkehrsverein Geba e.V.
Am 28. August
2005 wurde auf dem Aussichtshügel eine Metalltafel mit Richtungsangaben eingeweiht.
Wanderwege
Über die Geba führen:
Weblinks
Bild:Rhoenlandschaft-2004-04-12.jpg|Ausblick zu den Gleichbergen
Bild:Geba-2004-04-12.jpg|Keltendorf im Aufbau
Berg in Thüringen | Ort in der Rhön