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Als Gebäck (schweizerisch: Guetzli) oder süße Backwaren werden Speisen auf Mehlbasis bezeichnet, welche auf einem Backblech oder in einer Form in einem Ofen oder in Fett in einer Pfanne eine ausreichend lange Zeit ausgebacken wurden. Auf dem Backblech werden üblicherweise flache Kekse oder Plätzchen gebacken. Kuchen wird in einer runden, zylindrischen oder rechteckigen Form hergestellt oder „freigeschoben“ wie z. B. Hefekränze. Als Fettgebackenes werden Spritzgebäck, „Krapfen“ oder „Berliner Pfannkuchen“ bezeichnet. Eine Backregel: Je größer und dicker das Backgut, desto wichtiger ist, dass der Backofen auf die nötige Temperatur vorgeheizt ist bzw. kurz (etwa 5–7 Minuten) um einige Grad heißer ist, damit sich eine Kruste bildet.

Klassische Gebäcke sind Kuchen, Torten, Plätzchen und andere Confiserie, wobei die wesentlichen Bestandteile Mehl, Zucker und Fett sind. Bei zahlreichen Rezepten kommen Eier hinzu. Zutaten, die dem Gebäck den charakteristischen Geschmack verleihen sind z. B. Vanille, Kakao, Nüsse, Rosinen.

Man unterscheidet bei der Herstellung grundsätzlich zwischen Rührteig (mit großer Flüssigkeitsmenge) und Knetteig, der im Verhältnis zu den trockenen Zutaten weniger Flüssigkeit enthält. Des weiteren gibt es den so genannten „123-Teig“ (Mürbteig). Man sollte auch noch den Sauerteig erwähnen, der für die Brotherstellung benötigt wird. Normalerweise ist Sauerteig ein Roggenteig, er kann aber, für helle Gebäcke, auch aus Weizenmehl hergestellt werden, wie zum Beispiel für Baguette, Ciabatta und Weißbrot.

Bei den Knetteigen (österreichisch Germteig) muss man sich überlegen, wie man ihn herstellt. Das kann in der direkten Form sein, die nennt man „böhmische Art“ ,oder man entscheidet sich für eine indirekte, das heißt mit einem Vorteig. Diese nennt man zum Beispiel „Dampfl“, „Hefeaufrausch“ oder „Salz-Hefe Verfahren“.

Als Triebmittel werden Backpulver, Hirschhornsalz oder Hefe verwendet. Die Wahl des Backtriebmittels ist für die Zubereitung entscheidend. Wenn man im Gegensatz zu großen Firmen kein Backtriebmittel zur Hand hat, kann man sich in einer Drogerie Malz (am besten in flüssiger Form) besorgen, da die meisten daraus bestehen.

In der Industrie, aber auch im privaten Haushalt verwendet man zur Teigbereitung Knetmaschinen, die die Bearbeitung des Teiges erleichtern. Solche Teige sind besser durchmischt und der Kleber ist besser entfaltet.

In Österreich und in der professionellen Bäckerei bezeichnet „Gebäck“ alle Backwaren, also auch Brötchen (Semmerl), Brot etc. und nicht nur süße Gebäcksorten.

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Backware | Gebäck

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