| Wappen | Karte | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Wappen | map at gaspoltshofen.png | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Basisdaten | bgcolor="#FFFFFF" | Bundesland: | Oberösterreich | bgcolor="#FFFFFF" | Politischer Bezirk: | Bezirk Grieskirchen (GR) | bgcolor="#FFFFFF" | Finanzamt: | Grieskirchen | bgcolor="#FFFFFF" | Gerichtsbezirk: | Haag am Hausruck | bgcolor="#FFFFFF" | Landesgericht: | Wels | bgcolor="#FFFFFF" | Fläche: | 41 km² | bgcolor="#FFFFFF" | Gemeindegrenze: | 31,25 km | bgcolor="#FFFFFF" | Einwohner: | 3.609 (Stand: 15. Mai 2001) | bgcolor="#FFFFFF" | Höhe: | 455 m ü. NN | bgcolor="#FFFFFF" | Postleitzahlen: | 4673 (Gaspoltshofen) | 4674 (Altenhof)bgcolor="#FFFFFF" | Vorwahl: | 07735 | bgcolor="#FFFFFF" valign="top" | Geografische Lage: | bgcolor="#FFFFFF" | Gemeindekennziffer: | 40806 | bgcolor="#FFFFFF" valign="top" | Verwaltung: | Marktgemeinde Gaspoltshofen Hauptstraße 53 4673 Gaspoltshofen | bgcolor="#FFFFFF" valign="top" | Offizielle Website: | http://www.gaspoltshofen.ooe.gv.at/ | bgcolor="#FFFFFF" | E-Mail-Adresse: | gemeinde@gaspoltshofen.ooe.gv.at | ||
| Politik | bgcolor="#FFFFFF" | Bürgermeister: | Ing. Wolfgang Klinger (FPÖ) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Der Ort gehört seit dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich. Seit 1490 wird er dem Fürstentum 'Österreich ob der Enns' zugerechnet. Während der Napoleonischen Kriege war der Ort mehrfach besetzt. Seit 1918 gehört der Ort zum Bundesland Oberösterreich. Nach dem "Anschluss" Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum "Gau Oberdonau". Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs. 1996 wurde Gaspoltshofen in den Rang eines Marktes erhoben, zu diesem Anlass wurde ein Gemeindebuch veröffentlicht
Anfang Februar waren aus der Gemeinde Gaspoltshofen 400 Mann im Feld, davon waren bereits 57 tot, verwundet oder gefangen. Die Leute welche zur Stellung mussten, wurden immer älter. So wurden im August bereits 50- jährige aus Gaspoltshofen abgezogen.
In diesem schrecklichem Jahr im April wurden die zwei Glocken der Pfarrkirche abgenommen, sie wurden in den "Dienst des Vaterlandes" gestellt. Die beiden Glocken stammen aus dem Jahr 1834 und wiegen zusammen 989 Kilogramm. Auch kleinere Filialkirchen mussten ihre Glocken hergeben. Am 11. Juni bewilligte das Kriegsministerium, dass jeweils die kleinste Glocke verbleiben durfte.
Mit dem Einmarsch der deutschen Truppen in Polen am 1. September 1939 begann der 2. Weltkrieg. Die Soldaten aus Gaspoltshofen waren der 45. Inflanterie-Division zugeteilt. Am 3. September war das erste Kriegsopfer der Gemeinde Gaspoltshofen zu beklagen. 1940 Der Winter 1939/1940 war der schneereichste und strengste Winter seit Menschengedenken. Über 100 Tage lang lag Schnee. Da auch Leute aus der Gemeinde als Nazigegner galten, wurden diese in Schutzhaft in eines der Konzentrationslager gesperrt. Deswegen kursierten folgende Sprüche unter der Bevölkerung von Gaspoltshofen.
Lieber Herrgott, mach mich blind,
Daß ich alles richtig find!
Lieber Herrgott, mach mich taub,
Daß ich jeden Unsinn glaub!
Lieber Herrgott, mach mich stumm,
Daß ich nicht nach Dachau kumm!
Bin stumm ich, blind und taub zugleich,
Dann paß ich in das Dritte Reich.
waren voller die Teller.
Bei Schilling und mit Groschen,
gabs auch noch zu naschen.
Bei Mark und Pfennin,
pfui, da gibt es sehr wenig.
Der Krieg brachte Gaspoltshofen jenes Unheil, welches über das gesamte Deutschen Reich einbrach. Immer wieder wurden Leute an die Front geschickt. Immer wieder starben welche. Immer wieder bombardierten Flugzeuge der Alliierte die Siedlung.
Am 4. Mai 1945 gegen 11 Uhr wollten die Amerikaner weiter Richtung Hörbach vorrücken. Doch eine größere Anzahl (ca. 200) von Wehrmachtsangehörigen und SS-Männern, die aus Wels angerückt waren, wollten den Amerikanern beim Bahnübergang in Hörbach den Weg versperren. Den Dorfbewohnern in Hörbach wurde verboten die weiße Fahne zu hissen.
Die Amerikaner holten später die 21 Toten jenes Gefechts ab, und wie sich 45 Jahre später herrausstellte, haben sie die Toten in Nürnberg untergebracht. Wo sie am 8. Mai 1945 im US-Soldatenfriedhof beigesetzt wurden. 7 Gefallene des Gefechts wurden in Gaspoltshofen begraben, ebenfalls am 8. Mai.
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